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has been realized for millennia—for it began with Rome—just as little has a true peace been established in human society as by the recently revived belief, on the part of a philanthropic science, in the uniformity of all people. One confuses the solidaristic organization of social life, which is only achieved through long and arduous labor in the course of historical development, with an inorganic equality given from the outset, if one wishes to base the equal rights of all people on an original uniformity of races and types, which is all the less present the further one goes back in history. The reconciliation of races proceeds according to natural laws, which we cannot arbitrarily make or alter. The fusion of cults is an already surpassed stage in the development of social life. It belonged to the universal religion which owes its existence to the death of the ancient nationalities. Today, the task is to let the various national types emerge freely again and develop. The danger that the various nationalities might abruptly seal themselves off from or ignore one another is no more present today than the other danger that they might fight each other and seek to enslave one another. Today's national aspirations, far from excluding humanitarian ones, in fact presuppose them, for they are a healthy reaction, not against these aspirations themselves, but against their encroachments and degenerations, against the leveling tendencies of modern industry and civilization, which threaten to kill off every primal, organic life-drive with an inorganic mechanism. – Of course, insofar as these tendencies were directed against the defunct institutions of a past historical period, they were fully justified. Nor will any reaction be able to harm them, so long as they always [foster] closer relations and connections
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71 ſcit Jahrtausenden verwirklicht ist – denn ſie hat mit Nom begonnen – ſo wenig ein wirklicher Fnede in der menschlichen Geſellschaft hergestellt ist, wie durch den neuerdings wieder von Seiten einer philantropischen Wiſſenschaft aufgefnschten Glauben an die Einartigkeit aller Menschen. Man verwechſelt die ſolidansche Organiſation des ſozialen Lebens, welche erst durch eine lange und mühevolle Arbeit im Laufe der geschichtlichen Entwickelung errungen wird, mit einer von vom herein gegebenen anorganischen Gleichheit, wenn man die Gleichberechtigung aller Menschen auf eine ursprüngliche Gleichartigkeit der Racen und Typen stützen will, die um ſo weniger vorhanden ist, je weiter man in der Geschichte zurück geht. Die Verſöhnung der Racen geht nach Naturgeſetzen vor ſich, die wir nicht willkürlich machen oder abändem können. Die Fuſion der Culten ist eine bereits überschnttene Stufe in der Entwickelung des ſozialen Lebens. Sie gehörte der allgemeinen Religion an, welche ihr Daſein dem Tode der antisten Nationalitäten verdankt. Heute handelt ſich’s darum, die verschiedenen Volkstypen wieder frei hervortreten und ſich entwickeln zu laſſen. Die Gefahr, daß die verschiedenen Nationalitäten ſich schroff gegen einander abschließen oder ignonren, ist heute ebenſo wenig mehr vorhanden, als die andre, daß ſie ſich gegenſeitig bekämpfen und zu Sklaven machen möchten. Die heutigen nationalen Bestrebungen, weit entfemt, die humanitären auszuschließen, ſehen ſie vielmehr voraus, denn ſie ſind eine geſunde Reaktion, nicht gegen dieſe Bestrebungen ſelbst, aber gegen deren Uebergnffe und Entartungen, gegen die Nivillirungstendenzen der modemen Industne und Civiliſation, welche jeden urkrästigen organischen Lebenstneb durch einen anorganischen Mechanismus zu ertödten drohen. – Sofem freilich dieſe Tendenzen gegen die abgestorbenen Institutionen einer vergangenen Geschichtspenode genchtet waren, hatten ſie ihre volle Berechtigung. Auch wird ihnen keine Reaktion etwas anhaben können, ſofem ſie stets engere Beziehungen und Verbindungen