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...had to go in order to feed his family, and could only dedicate the night, as I already wrote to you in a previous letter, to pious study.
— This study became, after the Diaspora, as you will again find in Sachs, an essential component of the national cultus of the Jews. "The house of learning," he says, "became the ἀγορά, the sole center of independent life," and the teachers became the bearers of that "which was to be presented as something unique and characteristic, as nationality." The synagogue was as much a school as it was a house of prayer. Even today among German Jews it bears the name "Schul" [School].
— The peculiar national cultus, which consists in "Lernen" [Learning] and in the observance of thousands of minute regulations with which Judaism has been fenced in and enmeshed in order to maintain its integrity in the Diaspora, as it had previously against Hellenism—these juridical-religious writings and regulations, which permeate the entire life of the Jews, are mocked by blockheads who have no notion of their deep patriotic significance, and who consider themselves enlightened when they turn their backs on the folk traditions.
It is still the same old misery that appeared right after Mendelssohn's emergence and which often enough painfully affected this man himself; for already during Mendelssohn's lifetime those "new-fangled ones" appeared, who measured their level of education by the degree of their apostasy from Judaism, and finally received in a baptismal certificate their proof of maturity for state offices. —
From those early times of the Jewish Enlightenment circulates an anecdote that is characteristic of the epoch. A Jew came to Mendelssohn and praised to him the philosophical talents of his son. To the question of the Berlin philosopher, in what the young man's achievements consisted, he answered
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60 gehen mußte, um seine Familie zu emähren, und nur die Nacht, wie ich Ihnen schon in einem früheren Bnefe schneb, dem frommen Studium widmen konnte. — Dieses Studium wurde nach der Zerstreuung, wie Sie wiederum in Sachs finden, ein weſentlicher Bestandtheil des nationalen Cultus der Juden. „Das Lehrhaus“, sagt er, „wurde die ἀγορά, der einzige Mittelpunkt selbstständigen Lebens,“ und die Lehrer wurden die Träger deſſen, „was als Eigenthümliches und Charaktenstisches, als Nationalität aufzuweiſen war.“ Die Synagoge war ebenſo ſehr eine Schule, als ein Gebetshaus. Noch heute trägt ſie bei den deutschen Juden den Namen „Schul“. — Der eigenthümliche nationale Cultus, der im „Lemen“ und in der Beobachtung von Tauſenden minutiöſer Vorschnften besteht, mit welchen das Judenthum umzäunt und umgamt worden ist, um ſeine Integntät in der Zerstreuung, wie früher schon dem Hellenismus gegenüber, aufrecht erhalten zu können, dieſe junstischreligiöſen Schnften und Vorschnften, welche das ganze Leben der Juden durchdnngen, werden von Hohlköpfen verspottet, welche keine Ahnung von der tiefen patnotischen Bedeutung derſelben haben, und ſich für aufgeklärt halten, wenn ſie den Volkstraditionen den Rücken kehren. Es ist noch immer die alte Miſere, die gleich nach Mendelsſohns Auftreten zum Vorschein kam und dieſen Mann ſelbst oft genug schmerzlich berührte; denn schon zu den Lebzeiten Mendelsſohns tauchten jene „Neumodischen“ auf, die ihren Bildungsgrad nach dem Grade ihres Abfalls vom Judenthume ermeſſen, und zuleßt in einem Taufschein ihr Zeugniß der Reiſe für Staatsstellen empfangen. — Aus jenen ersten Zeiten der jüdischen Aufklärung circulirt eine Anekdote, die bezeichnend für die Epoche ist. Ein Jude kam zu Mendelsſohn und rühmte ihm die philoſophischen Anlagen ſeines Sohnes. Auf die Frage des Berliner Philoſophen, wonn denn die Leistungen des jungen Mannes beständen, antwortete