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often published by our pious kinsmen in the holy language of our fathers, and are thoroughly imbued with the spirit of true humanity, like the nation to which they belong. In our century of national rebirth, Hebrew literature, thanks to the excellent works of Luzzato, Rappoport, Frankel, Krochmann, and others, has awakened to new life again, and even the educated German rabbis now mostly use the Hebrew language in their correspondence. Indeed, even the late Holdheim did not disdain to compose his swan song in the holy language, and yet Schorr, an opponent of Orthodoxy just as vehement as Holdheim, publishes his journal Chaluz in the Hebrew language. What an influence national Judaism must have already gained today, that even its opponents must plant themselves on its soil in order to be heard!
Do read the “Religious Poetry of the Jews in Spain” by Dr. Sachs. This work is written in the noblest style and will convince you that educated and at the same time pious Jews have a far more wholesome effect on Judaism than those reformers who only reflect the cold, borrowed light of an already defunct, leveling epoch upon the ruins of a rigid Orthodoxy, without themselves carrying either the light or the warmth of new life within them.
You may already know from Heine’s Romanzero of the tragic end of our Jewish patriot and holy singer, R. Jehuda Halevi, of whom the legend says that he found his grave on the ruins of the Temple of Jerusalem, where his longing for the land of his fathers had driven him. — It will therefore interest you to learn something of the life and character of this pious singer, who enriched our prayer book with such magnificent poems.
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58 von unſem frommen Stammesgenoffen häufig in der heiligen Sprache unſrer Väter herausgegeben, und ſind durchgängig vom Geiste ächter Humanität beſeelt, wie die Nation, der ſie angehören. Die hebräische Literatur ist in unſerm Jahrhundert der nationalen Wiedergeburt, Dank den vortrefflichen Arbeiten der Luzzato, Rappoport, Frankel, Krochmann u. A., wieder zu neuem Leben erwacht, und schon bedienen ſich auch die deutschen gebildeten Rabbinen meist der hebräischen Sprache in ihrem Bnefwechſel. Verschmähte es ja ſelbst der verstorbene Holdheim nicht, ſeinen Schwanengeſang in der heiligen Sprache abzufaſſen, und gibt doch Schorr, ein ebenſo heftiger Gegner der Orthodoxie, wie Holdheim, ſeine Zeitschnft Chaluz in hebräischer Sprache heraus. Welchen Einfluß muß das nationale Judenthum heute schon gewonnen haben, da ſelbst ſeine Gegner ſich auf ſeinen Boden verpflanzen müſſen, um gehört zu werden! Leſen Sie doch die „religiöſe Poeſie der Juden in Spanien“ von Dr. Sachs. Dieſes Werk ist im edelsten Style gehalten und wird Sie davon überzeugen, daß gebildete und dabei fromme Juden weit heilſamer auf das Judenthum wirken, als jene Reformatoren, die nur das kalte, geborgte Licht einer bereits abgestorbenen nivellirenden Epoche widerstrahlen auf den Trümmem einer erstarrten Orthodoxie, ohne ſelbst weder das Licht, noch die Wärme des neuen Lebens in ſich zu tragen. Sie kennen vielleicht schon aus Heine's Romanzero das tragische Ende unſres jüdischen Patnoten und heiligen Sängers, R. Jehuda halevi, von welchem die Sage geht, er habe auf den Ruinen des Tempels von Jeruſalem, wohin ihn die Sehnſucht nach dem Lande der Väter getneben hatte, ſein Grab gefunden. — Es wird Sie daher intereſſiren, von dem Leben und Charakter dieſes frommen Sängers, der unſer Gebetbuch mit ſo herrlichen Poeſieen bereicherte, einiges zu erfahren.