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written, nor one exclusively oral. The manner in which the separation was carried out at the time of the Restoration has, to be sure, not yet been determined by historical criticism: but this much is certain, that the spirit which inspired the Soferim and the men of the Great Synagogue at the time of the Restoration was just as free, holy, and patriotic as that which inspired Moses and the Prophets. Every liberation from politico-social bondage is at the same time a spiritual liberation and a fertilization of the national genius.
Jewish legislation had two main epochs: the period after the liberation from the Egyptian, and that after the liberation from the Babylonian captivity. A third is still before it, after the redemption from the third exile. —
The significance of the second legislative epoch is far more misunderstood by our Reformers, who have no conception of the creative genius of the Jewish nation, than by our Rabbis, who hold its lawgivers in just as high esteem as Moses, for they say: Ezra would have been worthy for Israel to have received the Torah through him, had Moses not preceded him. —
In the form in which we possess it today, the Torah has come down to us directly from the second epoch. The same men, at the same time, from the same spirit and according to the same traditions, collected, sorted, and bequeathed to us the written and oral doctrine. Nothing justifies ascribing a holier origin to the written doctrine than to the oral. On the contrary, since the Restoration, the living, ongoing development of the law from mouth to mouth was regarded as a holier work than standing still with the written word. The reason is easy to see. The national-legislative genius would have been extinguished if they had not occupied themselves with the living development of the law. To this occupation was owed...
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54 schnftliche, noch eine ausschließlich mündliche. Die Art und Weise, wie zur Zeit der Restauration die Scheidung vollzogen wurde, ist allerdings von Seiten der histonschen Kntik noch nicht festgestellt: aber ſo viel steht fest, daß der Geist, der zur Zeit der Restauration die Sofenm und Männer der großen Synagoge inspinrte, ein ebenſo freier, heiliger und patnotischer war, wie jener, welcher Moſes und die Propheten inspinrte. Jede Befreiung aus politisch-ſozialer Knechtschaft ist zugleich eine geistige Befreiung und eine Befruchtung des nationalen Genius. Die jüdische Geſetzgebung hatte zwei Hauptepochen: die Zeit nach der Befreiung aus der ägyptischen, und jene nach der Be- freiung aus der babylonischen Gefangenschaft. Eine dntte steht ihr noch bevor, nach der Erlöſung aus dem dntten Exil. — Die Bedeutung der zweiten legiſlatonschen Epoche wird von Seiten unsrer Reformatoren, die keine Ahnung vom schöpfenschen Genius der jüdischen Nation haben, weit mehr verkannt, als von Seiten unsrer Rabbiner, welche die Geſetzgeber derſelben ebenſo hoch stellen, als Moſes, denn ſie ſagen: Esra wäre werth geweſen, daß durch ihn Iſrael die Thora empfangen hätte, wäre Moſes ihm nicht vorhergegangen. — In der Gestalt, wie wir ſie heute beſitzen, ist die Thora uns direkt aus der zweiten Epoche überkommen. Dieſelben Männer haben um dieſelbe Zeit aus demſelben Geiste und nach denſelben Traditionen die schnft- liche und mündliche Lehre geſammelt, ſondirt und uns hinter- laſſen. Nichts berechtigt, der schnftlichen Lehre einen heiligem Ursprung zuzuschreiben, als der mündlichen. Im Gegentheil wurde ſeit der Restauration die lebendige Fortentwicklung des Geſetzes von Mund zu Mund für ein heiligeres Werk angeſehen, als das Stehenbleiben bei dem geschnebenen. Der Grund ist leicht einzuſehen. Das national-legiſlatonsche Genie würde er- loschen ſein, wenn man ſich nicht mit der lebendigen Fortbildung des Geſetzes beschäftigt hätte. Dieſer Beschäftigung verdankte