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I remember particularly a passage that never failed to have its effect on grandfather and grandson.
"When the children of Israel, laden with chains," it says in this legendary story of the Jews' journey into Babylonian exile, "were dragged to Babylon by the soldiers of Nebuchadnezzar, the path led past the grave of Mother Rachel. As they approached this burial site, lamentations and bitter weeping were heard. It was the voice of Rachel, who had risen from her grave and was bewailing the fate of her unfortunate children" ³).
Here you see again clearly the source of the Jewish belief in immortality; it is the product of our family love. Our belief in immortality reaches back into the past to the Patriarchs, and into the future to the Messianic kingdom. — Out of the Jewish family, the living faith in the continuity of the spirit in history has organically grown.
This blossom of Judaism, whose root is Jewish family love and whose stem is Jewish patriotism, this most glorious flower of our national cult of history, has shrunk into a belief in an atomistic immortality of the isolated soul and withered like a dry leaf, after it had fallen from its root and its stem. Only in the Jewish family has it been kept alive; and when the modern dualism of matter and spirit, by which—as a consequence of Christianity's falling away from Judaism—all unified life was killed, had come to its classical expression in the last Christian philosopher, in Cartesius, the belief in the Eternal in nature and history arose again from Judaism in its original strength, a bulwark against all spiritualistic egoism and materialistic individualism.
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20 Schluchzens enthalten. Ich ennnre mich besonders einer Passage, die ihre Wirkung auf Großvater und Enkel nie verfehlte. „Als die mit Ketten beladenen Kinder Israels“, heißt es in dieser sagenhaften Geschichte von der Wanderung der Juden ins babylonische Exil, „von den Knegsknechten Nebuchadnezars nach Babylon geschleppt wurden, führte der Weg an dem Grabe der Mutter Rahel vorüber. Wie sie sich dieser Grabesstätte näherten, hörte man Klagen und bitterliches Weinen. Es war die Stimme Rahels, die aus ihrem Grabe aufgestanden war und über das Schicksal ihrer unglücklichen Kinder wehklagte “ ³). Sie sehen hier wieder deutlich die Quelle des jüdischen Glaubens an Unsterblichkeit; er ist das Produkt unsrer Familienliebe. Unser Unsterblichkeitsglaube reicht in die Vergangenheit hinein bis zu den Patnarchen, in die Zukunft bis zum Messiasreich. — Aus der jüdischen Familie ist der lebendige Glaube an die Continuität des Geistes in der Geschichte organisch hervorgewachsen. Diese Blüthe des Judenthums, deren Wurzel die jüdische Familienliebe, und deren Stamm der jüdische Patnotismus ist, diese herrlichste Blume unsres nationalen Geschichtscultus ist zum Glauben an eine atomistische Unsterblichkeit der isolirten Seele zusammengeschrumpft und wie welkes Laub verdorrt, als sie von ihrer Wurzel und ihrem Stamme abgefallen war. Nur in der jüdischen Familie hat sie sich noch lebendig erhalten; und als der modeme Dualismus von Matene und Geist, durch welchen, in Folge des Abfalls des Chnstenthums vom Judenthume, alles einheitliche Leben getödtet wurde, im letzten chnstlichen Philosophen, in Cartesius, zu seinem klassischen Ausdruck gekommen war, erhob sich wieder aus dem Judenthum in seiner ursprünglichen Kraft der Glaube an das Ewige in Natur und Geschichte, ein Bollwerk gegen allen spintualistischen Egoismus und matenalistischen Individualismus