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of my Jewish-national aspirations, "is contrary to my purely human nature."
The "purely human nature" of the German is the nature of the pure German race, which can elevate itself to humanity only through thought, theoretically, but in practical life has not yet overcome its natural sympathies and antipathies. Their aversion to our Jewish-national aspirations has a twofold reason; just as, in general, the dual nature of man—his spiritual and natural, his theoretical and practical side—does not emerge in such stark contrast in any people as it does in the German. — The theoretical humanitarian aspirations of the Germans are not compatible with nationality aspirations in general. Against Jewish nationality aspirations, the German also has a racial antipathy, which even nobler natures and higher minds among us can hardly master. The same German, whose "purely human nature" cannot hide its aversion to writings in favor of Jewish nationality, publishes without any aversion writings against Judaism, whose actual motive is admittedly the opposite of "purely human nature," the natural racial antagonism. *) But the German has no clear consciousness of his racial prejudices; he sees in his natural, as in his spiritual, aspirations no German, genuinely Germanic, but rather "humanistic" tendencies: he does not know that he indulges the latter only in theory, and the former all too much in practice.
The educated German Jews also have their good reasons for turning away from Jewish nationality aspirations with "aversion." — My old dear friend Berthold
*) Note III. 202.
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13 ⸻ meiner jüdisch-nationalen Bestrebungen vorlegte, „ist meiner rein menschlichen Natur zuwider.“ Die „rein menschliche Natur“ des Deutschen ist die Natur der rein deutschen Race, welche sich nur durch den Gedanken, theoretisch, zur Humanität erheben kann, im praktischen Leben aber ihre naturwüchsigen Sympathien und Antipathien noch nicht überwunden hat. Ihr Widerwille gegen unsere jüdisch- nationalen Bestrebungen hat einen doppelten Grund; wie über- haupt das Doppelwesen des Menschen, seine geistige und natür- liche, seine theoretische und praktische Seite, in keinem Volke so schroff gegensätzlich hervortntt, als im deutschen. — Mit den theoretischen Humanitätsbestrebungen der Deutschen vertragen sich die Nationalitätsbestrebungen überhaupt nicht. Gegen jüdische Nationalitätsbestrebungen hat der Deutsche außerdem eine Racen- Antipathie, die auch edlere Naturen und höhere Geister bei uns kaum bemeistem können. Derselbe Deutsche, dessen „rein menschliche Natur“ ihren Widerwillen gegen Schnften zu Gunsten der jüdischen Nationalität nicht verbergen kann, drückt ohne allen Widerwillen Schnften gegen das Judenthum, deren eigentlicher Beweggrund eingestandener Maßen das Gegentheil der „rein menschlichen Natur,“ der naturwüchsige Racenantagonismus *) ist. Ueber seine Racenvorurtheile hat aber der Deutsche kein klares Bewußtsein; er sieht in seinen naturwüchsigen, wie in seinen geistigen Bestrebungen, keine deutschen, ächt germanischen, sondem „humanistische“ Tendenzen: er weiß nicht, daß er diesen letzteren nur in der Theone, jenen ersteren in der Praxis allzu- sehr huldigt. Auch die gebildeten deutschen Juden haben ihre guten Gründe, sich von jüdischen Nationalitätsbestrebungen mit „Wider- willen“ abzuwenden. — Mein alter lieber Freund Berthold `*) Note III.` `202.`