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an analytical decomposition precedes synthetic creation, the dissolution of an existing one everywhere precedes the new formation of life. — Although in every developed sphere of life a cycle takes place, a formation into germs and a dissolution into germ-fluid, the teaching is nonetheless a real dying of individualities. The death of the individual, however, is no "joke," and the creation of a new life no "child's play." Between formation and dissolution lies the entire difference between life and death. — To be sure, this difference is not an absolute one, otherwise the one could not emerge from the other, one could not pass into the other. A single, eternal force, which does not arise and does not pass away, from which nothing can be taken, to which nothing can be added, encompasses life and death, leads the one into the other, and remains ever the same in all transformation. The doctrine of the "conservation of force" is the greatest discovery of modern science, by which it has become the equal of its older sister, modern philosophy, and will outrank it. But precisely this great scientific discovery shows palpably that apart from this One, Eternal, and Unchanging, everything else, the various forces of nature as well as the various substances which have hitherto been held to be eternal and imperishable, are only transient, non-independent phenomena. — When science today seeks the key to the existence of forces and substances, it no longer presupposes their eternity, but their transience, so it finds that key no longer in the visible creation, but in the invisible Creator.
Science finds that organic matter is not everywhere necessary for the new formation of organic germs; that the latter in the organic sphere, as the inorganic in the
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216 S|geht der ſynthetischen Schöpfung eine analytische Zerſeßung, überall der Neubildung des Lebens die Auflöſung eines bestehenden vorher. — Wenn auch in jeder ausgebildeten Lebenssphäre ein Kreislauf stattfindet, eine Bildung zu Keimen und eine Auflöſung zu Keimflüssigkeit, ſo ist doch die Lehre ein wirkliches Absterben von Individualitäten. Der Tod des Individuellen aber ist kein „Spaß“, und die Schöpfung eines neuen Lebens kein „Kinderspiel.“ Zwischen Bildung und Auflöſung besteht eben der ganze Unterschied von Leben und Tod. — Allerdings ist dieſer Unterschied kein abſoluter, ſonst würde nicht das Eine aus dem Andem hervorgehen, Eins in das Andere übergehen können. Eine einzige, ewige Kraft, welche nicht entsteht und vergeht, von welcher nichts hinweg genommen, zu welcher nichts hinzu gethan werden kann, umfaßt Leben und Tod, führt das Eine in das Andre über, und bleibt in aller Wandlung stets dieſelbe. Die Lehre von der „Erhaltung der Kraft“ ist die größte Entdeckung der modemen Wiſſenschaft, wodurch ſie ihrer ältem Schiwester, der modemen Philoſophie, ebenbürtig geworden, und ihr den Rang ablaufen wird. Aber eben dieſe große wiſſenschaftliche Entdeckung zeigt handgreiflich, daß außer dieſem Einen, Ewigen und Unveränderlichen alles Andre, die verschiedenen Naturkräfte ſowohl, wie die verschiedenen Stoffe, welche man bisher für ewig und unvergänglich gehalten hat, nur vorübergehende, unſelbstständige Phänomene ſind. — Wenn die Wiſſenschaft heute den Schlüſſel zum Daſein der Kräfte und Stoffe ſucht, ſo ſeßt ſie nicht mehr deren Ewigkeit, ſondem deren Vergänglichkeit voraus, ſo findet ſie jenen Schlüſſel nicht mehr in der ſichtbaren Schöpfung, ſondem im unſichtbaren Schöpfer. Die Wiſſenschaft findet, daß nicht überall zur Neubildung organischer Keime organische Matene nothwendig ist; daß dieſe leßtre in der organischen Sphäre, wie die anorganische in der