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All this may have happened to the astonishment of the present generation — and yet the old dividing wall still stood unshaken; yet the gates secured with chain and bolt, which led through it, remained just as stubbornly locked as before. For the watchman who guarded it was one who could not easily be lulled to sleep; — it was the racial difference between the Jewish and the Christian (German) population. — If this assertion of mine should surprise you, then I ask you to consider whether racial differences do not everywhere (among the Germanic peoples) establish antagonisms, against which every philanthropic declamation is powerless; whether, to cite just a few examples, between the German and the Slavic population in Bohemia, in Hungary and in Transylvania, between the German and the Danish population in Schleswig, the old-Irish population and the Anglo-Saxon settlers in Ireland etc. — although they have lived side by side for centuries in complete legal equality (?) — the national or tribal antagonisms are still to this day so vivid and strong, that a social fusion of these opposing elements is quite unthinkable. And what, in the end, does the racial difference between Germans and Slavs, Gaels and Anglo-Saxons, Germans and Danes signify, compared to the far greater one between the descendants of the sons of Jacob, who hail from distant Asia, and the descendants of Teut and Hermann the Cheruscan, who have been settled in the heart of Europe since time immemorial — the tall male figures with proud yet good-natured gazes and blond hair, and the small, agile, black-haired people with the sharply-cut, Asiatic faces? — Races that are different from one another to such a degree, generally confront each other with a
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203 Das Alles mochte zur Verwunderung der jetztlebenden Generation vor sich gehen — und dennoch stand die alte Scheidemauer noch immer unerschüttert da; dennoch blieben die mit Kette und Riegel verwahrten Thore, welche durch sie hindurchführten, eben so hartnäckig fest verschlossen, wie zuvor. Denn der Wächter, der sie hütete, war ein solcher, der nicht leicht eingeschläfert werden konnte; — es war die Racen-Verschiedenheit der jüdischen und der chnstlichen (deutschen) Bevölkerung. — Wenn diese meine Behauptung Sie Wunder nehmen sollte, so bitte ich Sie zu bedenken, ob denn nicht überall (bei den Germanen) Racen-Verschiedenheiten Gegensätze begründen, gegen die jede philanthropische Deklamation machtlos ist, ob nicht, um nur ein paar Beispiele anzuführen, zwischen der deutschen und der slavischen Bevölkerung in Böhmen, in Ungam und in Siebenbürgen, zwischen der deutschen und der dänischen Bevölkerung in Schleswig, der alt-inschen Bevölkerung und den angelsächsischen Ansiedlem in Irland u. — obgleich dieselben schon Jahrhunderte hindurch in völliger Rechtsgleichheit (?) neben einander wohnen — noch bis auf den heutigen Tag die nationalen oder die Stammesgegensätze so lebhaft und stark sind, daß an eine soziale Verschmelzung dieser widerstrebenden Elemente gar nicht zu denken ist. Und was will am Ende die Racen-Verschiedenheit zwischen Germanen und Slaven, Gäten und Angelsachsen, Deutschen und Dänen gegen die bei weitem größere zwischen den aus dem femen Asien herstammenden Nachkommen der Söhne Jakobs und den seit unvordenklichen Zeiten im Herzen Europa's seßhaften Nachkommen Teuts und Hermanns des Cheruskers besagen, — den stolz und doch gutmüthig blickenden hohen Männergestalten mit dem blonden Haupthaare, und den schwarzhaangen, beweglichen, kleinen Menschen mit den scharf geschnittenen, asiatischen Gesichtem? — Racen, die in dem Grade von einander verschieden sind, stehen sich in der Regel mit einer 14*