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Note III.
In the year 1858, a work was published by Otto Wigand in Leipzig under the title: "Two Conversations about Leaving Judaism, occasioned by the correspondence of Dr. Abraham Geiger published on this question." — The author endeavors to prove that Dr. Geiger's reasons are tenable from neither a philosophical nor a social standpoint. Here is his "social" argumentation:
"My friend, there are things that cannot be overcome. — The stamp of servitude, permit me to use the expression, which centuries of oppression had impressed upon the Jewish figures, the blessed hand of regained civil liberty might take from them; their gait might, after a happily won victory and even during the struggle for this noble good, become straight and proud again, their brow shine more brightly with the regained nobility of man; the intellectual upswing that seized the entire community might foster the noblest blossoms of the spirit, and cause poets and writers to arise from the midst of those who, a short time ago, could barely speak the national language intelligibly, whom the nation, though not without some astonishment mixed with reluctance, soon counted among its most excellent. —"
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102 Note III. Im Jahre 1858 erschien bei Otto Wigand in Leipzig eine Schnft unter dem Titel: „Zwei Gespräche über den Aus- tntt aus dem Judenthum, veranlaßt durch den über dieſe Frage herausgegebenen Bnefwechſel des Dr. Abraham Geiger.“ — Der Verfaſſer bemüht ſich, den Beweis zu führen, daß die Gründe des Dr. Geiger weder vom philoſophischen, noch vom ſozialen Standpunkte aus haltbar ſeien. Hier ſeine „ſoziale“ Argu- mentation: „Mein Freund, es gibt Dinge, über die nicht hinwegzu- kommen ist. — Den Stempel der Knechtschaft, erlauben Sie mir den Ausdruck zu gebrauchen, welchen Jahrhunderte des Drucks den jüdischen Gestalten aufgeprägt hatte, mochte die ſegensreiche Hand der wiedergewonnenen bürgerlichen Freiheit von ihnen nehmen; ihr Gang mochte, nach glücklich errungenem Siege und schon während des Kampfes um dieſes edle Gut, ſich wieder grader und stolzer aufnchten, ihre Stim von dem wieder gewonnenen Menschenadel leuchtender strahlen; der die ganze Ge- ſammtbeit erfaſſende geistige Aufschwung mochte die edelsten Blü- then des Geistes fördem, und aus der Mitte Derer, die vor Kurzem kaum noch die Landessprache verständlich reden konnten, Dichter und Schnftsteller erstehen laſſen, welche die Nation, wenn auch nicht ohne einiges mit Widerstreben gemischtes Erstaunen, bald ihren vorzüglichsten beizählte. —“