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Note II.
The boundary point outside the world, which the Jewish religion of history has in common with the ancient Indian religion of nature, is the connecting point of the Jewish and pagan, the Semitic and Indo-Germanic worldview, the seed from which the medieval-Christian and modern-scientific outlook on life has sprung.
— Here, in this punctum saliens, the two magnificent spiritual movements of the two world-historical human races touch. Here also, their commonalities and differences emerge.
— Both originally recognized and expressed in their oldest literary records that the circumstances of life in which man finds himself, as soon as his spirit has awakened, are unworthy of him, and are in need of sanctification, of redemption.
— They dream of a golden age, which they place in the past, of a lost paradise, which they would like to regain.
— The struggle of the raw elemental forces, with which the history of mankind, like every history of development, begins, is repugnant to the humane being, which from the beginning harbors within itself the seed of the harmonious unity of life, of the ultimate goal of the history of social development.
— In abstinence from the pleasures of life, which can only be purchased through the misery and death of fellow creatures with whom we feel a kinship, is, in the holy scriptures,
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# Note II. Der Gränzpunkt außerhalb der Welt, den die jüdische Geschichtsreligion mit der altindischen Naturreligion gemeinſam hat, ist der Anknüpfungspunkt der jüdischen und heidnischen, der ſemitischen und indogermanischen Weltanschauung, der Keim, aus welchem die mittelalterlich-chnstliche und modem-wiſſenschaftliche Lebensanschauung entsproſſen. — Hier, in dieſem punctum saliens, berühren ſich die beiden großartigen Geistesnchtungen der zwei welthistonschen Menschenracen. Hier auch tntt das Gemeinſame und Unterscheidende derſelben hervor. — Beide haben es ursprünglich erkannt und in ihren ältesten literanschen Urkunden ausgesprochen, daß die Lebensverhältniſſe, in welchen ſich der Mensch findet, ſobald ſein Geist erwacht ist, ſeiner unwürdig, und der Heiligung, der Erlösung bedürftig ſind. — Sie träumen von einem goldnen Zeitalter, das ſie in die Vergangenheit ſeßen, von einem verlorenen Paradieſe, das ſie wieder gewinnen möchten. — Der Kampf der rohen Elementarkräfte, mit dem die Geschichte der Menschheit, wie jede Entwicklungsgeschichte beginnt, widerstrebt dem humanen Weſen, welches den Keim der harmonischen Einheit des Lebens, des letzten Zieles der ſozialen Entwicklungsgeschichte, von Anfang an in ſich birgt. — In der Enthaltsamkeit von Lebensgenüſſen, die nur durch das Elend und den Tod von Mitgeschöpfen, mit welchen wir uns verwandt fühlen, erkauft werden können, wird in den heiligen Schnften