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The Jewish historian demonstrates how, as a consequence of the Apostle Paul's affiliation with the pagan worldview and way of life, a sectarian conflict already arose in the first Christian community, traces of which can still be clearly recognized in the Gospels that have come down to us, the oldest of which were not written until the time of Bar-Cochba (132–135). — In order to conquer the pagan world, the daughter of Judaism had to make just as many concessions to paganism as paganism made to Judaism.
Christianity was an apostasy, but a necessary apostasy from the classical essence of Judaism and paganism. — To Judaism, the world was and still is today the holy product of a single being. To paganism, on the other hand, in its classical form, which it had reached in Greece, the divine, harmonious unity was a product of the world's manifoldness, which was imagined as eternal. — The creative essence of Judaism did not perish with its classical creation, because the Jewish Creator had not yet been absorbed into His creation. Classical paganism, however, saw its genius perish with its culture, whose roots lay on the surface of the soil that nourished it, and were washed away by the flood of peoples that broke in. —
To the pagans, who saw their own creative essence fading away with the ground upon which it acted, there one day appeared the divine, imagined as eternal,
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157 Der jüdische Histonker weist nach, wie in Folge des Anschlusses des Apostels Paulus an die heidnische Anschauungs- und Lebensweise schon in der ersten chnstlichen Gemeinde ein Sektenstreit entstand, dessen Spuren noch deutlich zu erkennen sind in den auf uns überkommmenen Evangelien, wovon die ältesten erst zur Zeit Bar-Cochba's (132—135) verfaßt wurden. — Um die heidnische Welt zu erobem, mußte die Tochter des Judenthums ebenso viele Concessionen dem Heidenthume machen, als dieses dem Judenthume. Das Chnstenthum war ein Abfall, aber ein nothwendiger Abfall vom klassischen Wesen des Judenthums und Heidenthums. — Dem Judenthume war und ist noch heute die Welt das heilige Produkt eines einigen Wesens. Dem Heidenthum dagegen, in seiner klassischen Erscheinung, die es in Gnechenland erreicht hatte, war die göttliche, harmonische Einheit ein Produkt der als ewig vorgestellten Mannigfaltigkeit der Welt. — Das schöpfensche Wesen des Judenthums ging nicht unter mit seiner klassischen Schöpfung, weil eben der jüdische Schöpfer noch nicht in seiner Schöpfung aufgegangen war. Das klassische Heidenthum dagegen sah sein Genie untergehen mit seiner Cultur, deren Wurzeln auf der Oberfläche des Bodens lagen, der sie nährte, und von der Völkerfluth, die hereinbrach, weggespült wurden. — Den Heiden, die ihr eignes schöpfensches Wesen dahin schwinden sahen mit dem Boden, auf dem es wirkte, erschien eines Tages die als ewig vorgestellte göttliche