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disciples of John, i.e., the Essenes, seem to have taken offense at a departure from the rule*).
“The Shammaites may have been offended by his healings, which were also performed on the Sabbath. They could not imagine a Messiah who would desecrate the Sabbath. The Zealots could expect nothing great from Jesus, because he preached only peacefulness and did not fill his followers with fervent hatred for the Romans, but rather, out of his contempt for Mammon, admonished them to submit voluntarily to Roman taxes: ‘Give to Caesar what is Caesar's and to God what is God's’. All these striking peculiarities, which one could not reconcile with the Messiah, probably left the middle class and especially the respected men of the nation cold toward him, and he likely found no friendly reception in Jerusalem. However, all these offenses still gave no reason for an accusation against him, and nothing could be done to him on that account. Freedom of expression had become such a habit through the frequent debates of the schools of Shammai and Hillel that someone was not easily persecuted for a differing religious view, provided that he did not transgress generally recognized religious laws or violate the concept of God in Judaism.
And it was precisely at this point that Jesus offered a weak side to attack. The rumor had probably spread that he called himself the Son of God, a phrase which, if it were to be taken in its bad sense, cut too deeply into the religious conviction of the Jewish nation for its representatives to be able to look past it with indifference. But how was the tribunal to gain certi-
*) Matt. 11, 2–19.
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151 hannesjünger, d. h. die Essäer, scheinen an einem Heraustreten aus der Regel Anstoß genommen zu haben*). „Die Schammaiten mochten seine auch am Sabbat ausgeführten Heilungen verletzt haben. Sie konnten sich nicht einen Messias denken, der den Sabbat entweihte. Die Zeloten konnten nichts Großes von Jesu erwarten, weil er nur Fnedfertigkeit predigte und seine Anhänger nicht mit glühendem Hasse gegen die Römer erfüllte, sondem sie, aus seiner Verachtung gegen den Mammon heraus, ermahnte, sich den römischen Steuem freiwillig zu unterwerfen: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers und Gott was Gottes ist“. Alle diese auffallenden Eigenthümlichkeiten, die man sich mit dem Messias nicht zusammenreimen konnte, ließen wohl den Mittelstand und besonders die Angesehenen der Nation kalt gegen ihn, und er hat wohl keine freundliche Aufnahme in Jerusalem gefunden. Allein alle diese Aergemisse gaben noch keinen Grund zur Anklage gegen ihn, und man konnte ihm deswegen nichts anhaben. Die freie Meinungsäußerung war durch die häufigen Debatten der Schule Schammai's und Hillel's so sehr Gewohnheit geworden, daß nicht leicht Jemand wegen einer abweichenden religiösen Ansicht verfolgt wurde, vorausgesetzt, daß er nicht allgemein anerkannte Religionsgesetze übertrat oder gegen den Gottesbegnff des Judenthums verstieß. Und eben an diesem Punkte bot Jesus dem Angnff eine schwache Seite dar. Das Gerücht hatte sich wohl verbreitet, daß er sich als Sohn Gottes bezeichnete, ein Wort, das, wenn es in seinem schlechten Sinne genommen werden sollte, zu tief in die religiöse Ueberzeugung der jüdischen Nation einschnitt, als daß die Vertreter derselben gleichgültig darüber hätten hinweg sehen können. Allein wie sollte sich das Tnbunal Gewis *) Matth. 11, 2—19.