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approved, but rather downright recommended. For his immediate disciples had a common treasury and lived in a community of goods. He further impressed upon them, just like the Essenes, an aversion to every oath. "Do not swear at all," Jesus taught, "neither by heaven, nor by the earth, nor by your head, but let your Yes be yes and your No be no." It hardly needs to be mentioned that the miraculous healings attributed to him, namely the casting out of demons from the possessed by incantation, were common in the Essene circle and were practiced there as a separate trade. It was not considered a special miracle that Jesus could conjure devils, but it is only emphasized about him that he had done it just like the others, and thus had not fallen short of Essene conjurers.
— It is probably also permissible to draw a conclusion from his circle about the founder himself, that he, like them, paid homage to Essenism. It is, in fact, told with all certainty of his brother James: that he led an Essene life, drank no wine, ate no animal flesh, never cut his hair, used no oil, and always clothed himself in linen. But it seems that Jesus adopted only the essential features of Essenism: the preference for poverty, the contempt for wealth and possessions, the community of goods, celibacy, the aversion to oaths, and the ability to heal the possessed, lunatics, and similar sufferers, while letting go of the non-essential points, such as the strict Levitical purity, the frequent bathing, the wearing of a loincloth, and similar things. Even on baptism he seems to have placed no importance, as it is nowhere recounted of him that he performed or enjoined this act.
"When John was brought to the fortress of Machaerus by the Herodian prince Herod Antipas as a danger to the state
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138 gebilligt, sondem geradezu empfohlen haben. Denn seine un- mittelbaren Jünger hatten eine gemeinschaftliche Kasse und lebten in Gütergemeinschaft. Er schärfte femer, gerade wie die Essäer, die Scheu vor jedem Eide ein. „Schwört überhaupt nicht“, so lehrte Jesus, „weder beim Himmel, noch bei der Erde, noch bei eurem Haupte, sondem euer Ja sei ja und euer Nein sei nein.“ Kaum braucht es bemerkt zu werden, daß die Wun- derheilungen, die ihm zugeschneben werden, namentlich das Aus- treiben von Dämonen aus Besessenen durch Besprechen, in dem essäischen Kreise heimisch waren und dort als ein eignes Geschäft betneben wurden. Es galt nicht als besonderes Wunder, daß Jesus die Teufel beschwören konnte, sondem es wird nur an ihm hervorgehoben, daß er es den Andem gleich gethan habe, also nicht gegen essäische Beschwörer zurückgeblieben sei. — Es ist wohl auch ein Rückschluß von seinem Kreise auf den Stifter selbst erlaubt, daß er wie dieser dem Essäerthum huldigte. Von seinem Bruder Jakobus wird nämlich mit aller Bestimmtheit erzählt: er habe ein Essäerleben geführt, habe keinen Wein ge- trunken, kein Thierfleisch genossen, sein Haar nie geschoren, kein Oel gebraucht, und sich stets in Linnen gekleidet. Aber es scheint, daß Jesus sich lediglich die wesentlichen Züge des Essäerthums angeeignet hat: die Vorliebe für die Armuth, die Verachtung des Reichthums und des Besitzes, die Gütergemeinschaft, die Ehe- losigkeit, die Scheu vor dem Eide und die Fähigkeit Besessene, Mondsüchtige und dergleichen Leidende zu heilen, die unwesent- lichen Punkte dagegen wie die strenge levitische Reinheit, das öftere Baden, das Tragen eines Schurzes und Aehnliches fahren ließ. Selbst auf die Taufe scheint er kein Gewicht gelegt zu haben, da nirgends von ihm erzählt wird, daß er diese Hand- lung vorgenommen oder eingeschärft hat. „Als Johannes von dem herodianischen Fürsten Herodes Antipas als staatsgefährlich in die Festung Machärus gebracht