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nowhere will a more grateful people be found than our own. How easily we will come to an understanding with the French people, so humane also in matters of worship, who stand as a model in their respect for freedom of conscience, about our worship in the Holy Land! — But we are not yet that far. The Jewish people must first prove themselves worthy of the rebirth of their world-historical worship, must first feel the need for their national rebirth, in order to achieve it. Until then, we are not to think of building the Temple, but only of winning the hearts of our brethren for a work that will redound to the eternal glory of the Jewish nation and to the salvation of all humanity.
- For Jewish settlements on the future road to India and China, there is no lack of either Jewish workers, or Jewish talents and capital; and once a weak seed has been planted under the protection of the great European powers, the new tree of life will grow of its own accord and bear fruit.
But you smile with pity at my faith in Jewish patriotism. You have read “Scenes from the Ghetto” and bring to my mind the figure of old Mendel Wilna, who had the fixed idea of winning over the Rothschilds for the rebuilding of the holy city and the Temple, but who only succeeded in inspiring a child with his pious wish. This child later, after growing into a youth and attending university, became so sensible as to realize that only children and fools could still think of rebuilding Jerusalem. The Jewish poet, you say, alluding to his hero's diary, seems to see and offer nothing more in the patriotic feelings of the pious Jews he portrays than Jewish Christmas trees for little children and big fools. — All of this,
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114 wird nirgend ein dankbareres Volk finden, als das unſnge. Wie leicht werden wir uns mit dem auch in Cultusangelegenheiten so humanen franzöſischen Volke, welches in der Achtung der Gewiſſensfreiheit als Muster da steht, über unſem Cultus im heiligen Lande verständigen! — Doch so weit sind wir noch nicht. Das jüdische Volk muß ſich erst der Wiedergeburt ſeines welthistonschen Cultus würdig zeigen, erst das Bedürfniß ſeiner nationalen Wiedergeburt fühlen, um zu derſelben zu gelangen. Bis dahin haben wir noch nicht an den Tempelbau, ſondem nur daran zu denken, die Herzen unſrer Brüder für ein Werk zu gewinnen, das der jüdischen Nation zum ewigen Ruhme, der ganzen Menschheit zum Heile gereichen wird. * Für jüdische Ansiedelungen an der zukünftigen Straße nach Indien und China fehlt es weder an jüdischen Arbeitem, noch an jüdischen Talenten und Kapitalien; und ist nur erst unter dem Schuße europäischer Großmächte ein schwacher Keim gelegt, ſo wird der neue Baum des Lebens von ſelbst wachsen und Früchte tragen. Doch Sie lächeln mitleidig über meinen Glauben an den jüdischen Patnotismus. Sie haben die „Scenen aus dem Ghetto“ geleſen und führen mir die Figur des alten Mendel Wilna vor Augen, der die fixe Idee hatte, die Rothschilds für den Wiederaufbau der heiligen Stadt und des Tempels zu gewinnen, dem es aber nur gelang, für ſeinen frommen Wunsch ein Kind zu begeistem. Dieſes Kind wurde später, als es zum Jüngling herangewachſen war und die Univerſität beſucht hatte, ſo vemünftig einzuſehen, daß nur noch Kinder und Narren an den Wiederaufbau Jeruſalems denken können. Der jüdische Poet, ſagen Sie mit Anspielung auf das Tagebuch ſeines Helden, scheine in den patnotischen Gefühlen der frommen Juden, die er schildert, nichts weiter zu erblicken und zu bieten, als jüdische Weihnachtsbäume für kleine Kinder und große Narren. — Alles dieſes,