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45 complexion. In the walls of the ghetto blossomed the sad spiritual world, a reflection of which we find in the melancholy gaze and facial expression of the Jew. This is a sad inheritance from the time of the dispersion; however, there is no doubt that the mentioned characteristics are only a secondary imprint on the already modeled features. The main features of the so-called Jewish type now appear with the same precision at every geographical longitude and latitude in all epochs of the world-historical era. Edwards (1829) already pointed out the great similarity that prevails between the Jews of the present day and the medi- eval figure in the painting by Leonardo da Vinci (The Last Supper) and the painting of the ancestors from the Egyp- tian pharaohs' tomb. The Jews, you see, did not succumb to racial mixing even on their migrations. They were isolated by their firm religious faith, the power of traditional feelings, as well as by their common misery and the bolts of the long- standing ghetto. We have so far followed Judt's expositions and will continue to follow his expositions on the historical proof of Jewish racial purity for more than 2 1/2 millennia. At this point, however, I would like to permit myself to insert my own observations. The assertion that the main features of the Jewish type appear with the same precision at every geographical longitude and latitude, I can fully and completely confirm from my own observation. Although I am not in a position to cite precise numbers obtained through the use of color scales and measuring compasses, I do believe that my own conscientious observations, recorded on the spot in four continents under the most diverse environmental conditions, are not worthless if they coincide with the exact research results of experts. Certain differences in the social type are now not to be denied. Here too, one can usually, even where there is no doubt at all about the racial identity across different generations of the same family,
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45 fatte erzeugt. In den Mauem des Ghetto erblühte die traunge Geisteswelt, deren Abglanz wir im melancholischen Blick und Gesichtsausdruck des Juden auffinden. Es ist dies eine traunge Erbschaft aus der Zeit der Zerstreuung; es unterliegt aber keinem Zweifel, daß die erwähnten Merkmale eine erst sekun- däre Prägung auf den bereits modellierten Zügen sind. Die Hauptzüge des sogenannten jüdischen Typus treten nun mit derselben Genauigkeit unter jeder geographischen Länge und Breite in allen Epochen der weltgeschichtlichen Ära auf. Schon Edwards (1829) weist auf die große Ähnlichkeit hin, welche zwischen den Juden der Jetztzeit und der mittel- alterlichen Gestalt auf dem Gemälde Leonardo da Vincis (Das Abendmahl) und dem Gemälde der Urahnen aus der ägyp- tischen Pharaonengruft obwaltet. Die Juden sind eben auch auf ihren Wanderungen der Rassenmischung nicht erlegen. Sie wurden isoliert durch ihren festen religiösen Glauben, die Macht der überlieferten Gefühle, wie auch durch das gemeinsame Elend und die Riegel des lang jähngen Ghettos. Wir folgten bis jetzt den Ausführungen Judts und werden auch im weiteren noch seinen Ausführungen über den histonschen Nachweis der jüdischen Rassenreinheit seit mehr als 21/2 Jahr- tausenden folgen. An dieser Stelle möchte ich mir aber doch gestatten, meine eigenen Wahmehmungen einzufügen. Die Be- hauptung, daß die Hauptzüge des jüdischen Typus mit derselben Genauigkeit unter jeder geographischen Länge und Breite auf- treten, kann ich aus eigener Beobachtung voll und ganz bestä- tigen. Wenn ich auch nicht in der Lage bin, präzise, durch Ver- wendung von Farbenskala und Meßzirkel gewonnene Zahlen anzuführen, so glaube ich doch, daß eigene gewissenhafte Beob- achtungen in vier Weltteilen, unter den differentesten Milieu- verhältnissen an Ort und Stelle aufgenommen, nicht wertlos sind, wenn sie mit den exakten Forschungsergebnissen von Fach- gelehrten zusammenfallen. Gewisse Unterschiede im sozialen Typus sind nun nicht zu leugnen. Auch hier wird man meist, selbst wo bei verschiedenen Generationen derselben Familie über die Rassenidentität gar