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43 In the questions concerning the causes of the differences in stature, the origin of brachycephaly and light coloration, we do not agree with Judt, who assumes a prehistoric admixture of other racial elements, so that we must treat these separately in the following sections. We completely align ourselves with his conclusions only concerning the uniformity of the Jewish racial body. The prevailing view on the physiognomic uniformity of the Jews has become a dogma of anthropology. The characteristic Jewish “facies” is also emphasized by those researchers who are convinced of the strong amalgamation of the Jews with the native races of Europe and of the physical differentiation of the Jewish people that resulted from it. Thus, for example, according to Ripley the physiognomic type of contemporary Jews arose on the basis of long years of migration and social isolation. The sum of certain external conditions has produced a peculiar facial expression in the Jews just as it has in the Basques and Armenians. To the influence of the milieu, according to Ripley, another important factor must be added, namely sexual selection. Every social group has a one-sided conception of physical beauty. Hence the unconscious influence on the choice in marriages, the result of which, after a long period of effect, is expressed in physiognomic uniformity. We do not agree with Ripley's interpretation in every respect. The ghetto, whose influence as a moral factor could only be of a spiritual nature, could not have played a major role.* For the creation of a physiognomic form, not only spiritual characteristics are needed, but
- In an essay on Jewish racial heads by Professor Schleich in “Ost und West,” he also speaks in favor of the view that it was predominantly the spiritual past of the people that gave the Jewish facial expression its characteristics. Regarding the anatomical foundations of the physiognomic type, he expresses himself as follows: “It cannot be denied that there are also externally stable, firm, typical features in the formation of the Jewish skull and face. Thus it seems to me
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43 In den Fragen nach den Ursachen der Staturverschieden- heiten, nach der Herkunft der Brachycephalie und Hellfarbig- keit stimmen wir mit Judt, der eine prähistonsche Beimengung anscher Rassenelemente annimmt, nicht überein, so daß wir die- selben in den folgenden Abschnitten gesondert behandeln müs- sen. Vollständig schließen wir uns seinen Folgerungen nur über die Einheitlichkeit des jüdischen Rassenkörpers an. Die über die physiognomische Einheitlichkeit der Juden herrschende Anschauung ist zu einem Dogma der Anthropologie geworden. Die charaktenstische jüdische „facies“ wird auch von denjenigen Forschem hervorgehoben, die von der starken Amalgamierung der Juden mit den eingeborenen Rassen Euro- pas und von der davon entstandenen physischen Differenziert- heit des jüdischen Volkes überzeugt sind. So ist z. B. nach Ripley der physiognomische Typus der zeitgenössischen Juden auf dem Boden der langjähngen Wan- derung und sozialer Abgesondertheit entstanden. Die Summe gewisser äußerer Verhältnisse hat ebenso bei den Juden wie bei den Basken und Armeniem einen eigenartigen Gesichts- ausdruck erzeugt. Dem Einfluß des Milieus muß nach Ripley noch ein wich- tiger Faktor, und zwar die Zuchtwahl angereiht werden. Jede soziale Gruppe hat eine einseitige Auffassung von physischer Schönheit. Daher der unbewußte Einfluß auf die Wahl bei den Eheschließungen, dessen Resultat nach langer Zeit des Wir- kens in der physiognomischen Einheitlichkeit sich ausprägt. Wir stimmen mit Ripleys Interpretation nicht in allem überein. Das Ghetto, dessen Einfluß als der eines moralischen Faktors nur geistiger Natur sein konnte, konnte keine Haupt- rolle gespielt haben.* Zur Erzeugung einer physiognomischen Gestalt bedarf es ja nicht allein geistiger Merkmale, sondem In einem Aufsatz über jüdische Rassenköpfe von Professor Schleich in „Ost und West“ spncht auch dieser sich dafür aus, daß vorwiegend die seelische Vergangenheit des Volkes dem jüdischen Gesichtsausdruck die Charaktenstika gegeben habe. Über die anatomischen Grundlagen des physiognomischen Typus äußert er sich folgendermaßen: „Es kann nicht geleugnet werden, daß es auch äußerlich stabile, feste, typische Züge in der Bildung des jüdischen Schädels und Gesichtes gibt. So scheint mir