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30 modern Teutons only if the racial identity of our hypothetical primeval Teutons with the Teutons of the present day were indisputably established. It is true that even then the inseparability of the connection of physical characteristics with race would be an open problem, which we will also have to discuss in great detail. But the preliminary question of racial identity itself has been answered in the negative almost unanimously by science. It is now fairly generally recognized that—at least judged by the anthropological criteria valid until now—the present-day European population can only be considered a mixed people and that the pure races are nearly extinct. As proof, we wish to present a series of data which we take from the excellent book by Hertz.* The characteristics of long-headedness, blondness, blue eyes, and tall stature have been attributed to the Teutons, and all outstanding intellectual and moral qualities have been linked to the presence of these traits. According to the German survey of schoolchildren, 31.5 percent of schoolchildren in Germany belonged to the pure blond type (blond hair, blue eyes, white skin), 14.1 percent belonged to the pure brunette type (dark hair, eyes, skin), and more than half were of mixed types. It must also be taken into account here that a very large portion of the blond children later become dark, so that brunettes certainly form the majority among adults in Germany. According to Pfitzner, three-quarters of children born blond later become dark-haired. The percentage of pure Teutons would be even lower if skull shape were also taken into account. The most long- headed tribe in Germany known to date are the Frisians, as measured by Virchow. Among them, however, only 18 percent were true long-heads, 33 percent were medium-heads with a tendency toward long-headedness, thus almost half were short-heads (31 percent) and medium-heads with a tendency toward
- Hertz, Modern Racial Theories, 1904.
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30 modemen Germanen nur dann einen aktuellen politischen Wert, wenn die Raſſenidentität unſerer hypothetischen Urgermanen mit den Germanen der Jetztzeit zweifellos feststünde. Zwar wäre auch dann noch die Untrennbarkeit des Zuſammenhanges der phyſischen Eigenschaften mit der Raſſe ein offenes Pro- blem, auf das wir auch noch ſehr ausführlich werden zu sprechen kommen. Aber schon die Vorfrage der Raſſenidentität ſelbst ist von der Wiſſenschaft fast einhellig ablehnend beantwortet worden. Es ist jetzt ſo ziemlich allgemein anerkannt, daß — wenigstens nach den bisher geltenden anthropologischen Kn- tenen beurteilt — die heutige europäische Bevölkerung nur mehr als Mischvolk in Betracht kommt und daß die reinen Raſſen nahezu ausgestorben ſind. Wir wollen zum Beweiſe eine Reihe von Daten anführen, die wir dem ausgezeichneten Buche von Hertz entnehmen.* Man hat den Germanen die Merkmale der Langschädligkeit, Blondheit, Blauäugigkeit und des hohen Wuchſes beigelegt und alle hervorragenden geistigen und moralischen Eigenschaften an das Vorhandenſein dieſer Merkmale geknüpft. Nach der deutschen Schulkinderunterſuchung nun waren in Deutschland 31.5 Pro- zent Schulkinder Angehönge des rein blonden Typus (blondes Haar, blaue Augen, weiße Haut), 14.1 Prozent gehörten dem rein brünetten Typus an (dunkle Haare, Augen, Haut), mehr als die Hälfte entfiel auf die Mischformen. Dabei ist aber noch zu berückſichtigen, daß von den blonden Kindem ein ſehr großer Teil später dunkel wird, ſomit die Brünetten unter den Erwach- ſenen in Deutschland gewiß die Majontät haben. Nach Pflitzner werden drei Viertel der blond geborenen Kinder später dunkel- haang. Noch gennger würde der Prozentsatz der reinen Germanen, wenn auch die Schädelform berückſichtigt würde. Der lang- köpfigste bisher bekannte Stamm Deutschlands ſind die von Virchow gemeſſenen Fneſen. Unter ihnen waren aber nur 18 Prozent echte Langköpfe, 33 Prozent Mittelköpfe mit Hin- neigung zur Langköpfigkeit, fast die Hälfte entfiel alſo auf die Kurzköpfe (31 Prozent) und Mittelköpfe mit Hinneigung zur * Hertz, Modeme Raſſentheonen, 1904.