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486 In Romania, mixed marriage has so far found little ground. From 1896 to 1899, an average of 1503 purely Jewish and 17 mixed marriages were contracted annually, so they only constituted 1.1% of purely Jewish marriages. In Romania, too, most mixed marriages fall to the capital, Bucharest.
The language of these statistics is so compelling that one must forgo any polemics in face of it.*
If one draws a summary from all the data so far, one can divide the countries where mixed marriage occurs, according to the frequency of this occurrence, into four different classes.
The first class includes Denmark, Australia, and Italy. Here, mixed marriages make up over a third of all purely Jewish marriages and pose a serious danger to the continued existence of the not particularly numerous Jewish population in these countries, as the children from mixed marriages overwhelmingly fall to Christianity. The same applies to England, France, and the United States of America, as long as one only considers the Jews who have been in the country for a longer time and disregards the immigrants of the last three decades. In some large German cities (Berlin, Hamburg), too, conditions are developing that justify their inclusion in this first class.
The second class includes Protestant Germany, Holland, Lower Austria (Vienna), and Budapest. Here, mixed marriages amount to 10 to 25% of purely Jewish marriages and show a tendency towards rapid increase. They do not yet threaten the existence of the Jewish population, but they already do considerable harm to its growth.
The third class includes Catholic Germany, Hungary (without Budapest), and Bohemia, where mixed marriages make up 2 to 10% of purely Jewish marriages.
- The figures that have since been added show the same progression. (2nd ed.).
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486 In Rumänien hat die Mischehe bisher noch wenig Boden gefunden. Von 1896 bis 1899 wurden durchschnittlich jährlich 1503 rein jüdische und 17 Mischehen geschlossen, sie machten also nur 1,1% der rein jüdischen Ehen aus. Auch in Rumänien entfallen die meisten Mischehen auf die Haupt- stadt Bukarest. Die Sprache dieser Statistik ist eine so zwingende, daß man ihr gegenüber auf jede Polemik verzichten muß.* Zieht man aus all den bishengen Angaben das Resumé, so kann man die Länder, in denen die Mischehe vorkommt, nach der Häufigkeit dieses Vorkommens in vier verschiedene Klassen einteilen. In die erste Klasse gehören Dänemark, Australien und Italien. Hier machen die Mischehen über ein Dnttel aller rein jüdischen Ehen aus und bilden für den Weiterbestand der an sich nicht zahlreichen jüdischen Bevölkerung in diesen Ländem eine emste Gefahr, da die Kinder aus den Mischehen ganz überwiegend dem Chnstentum zufallen. Gleiches gilt für England, Frankreich und die Vereinigten Staaten von Amenka, soweit man nur die seit längerer Zeit im Lande befindlichen Juden ins Auge faßt und von den Einwanderem der letzten drei Jahrzehnte absieht. Auch in einigen deutschen Groß- städten (Berlin, Hamburg) bilden sich Verhältnisse aus, die zu ihrer Einreihung in diese erste Klasse berechtigen. Der zweiten Klasse sind das protestantische Deutsch- land, Holland, Niederösterreich (Wien) und Budapest zuzu- rechnen. Hier betragen die Mischehen 10 bis 25% der rein jüdischen Ehen und zeigen eine Tendenz zur raschen Zunahme. Sie bedrohen zwar noch nicht den Bestand der jüdischen Be- völkerung, tun aber ihrer Vermehrung bereits empfindlichen Abbruch. Der dntten Klasse gehören das katholische Deutsch- land, Ungam (ohne Budapest) und Böhmen an, wo die Misch- ehen 2 bis 10% der rein jüdischen Ehen ausmachen. * Die in der Zwischenzeit noch hinzu getretenen Ziffem zeigen die gleiche Progredienz. (II. Aufl.).