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468 the other hand, but also of delving into absolute science itself, in order to draw from it the criteria that demonstrate the value or non-value of racial segregation and a special national culture, the value or non-value of the continued existence or demise of the Jewish tribe for the Jews themselves and for culture as a whole.
The immense endangerment of the vast majority of Jewry through oppression and modern economic life we have just illuminated. But Jewry as a totality is threatened by a completely different danger.
It is not true that Jewry cannot perish, that large groups do not in fact detach themselves from Jewry. It is even more probable that Jewry west of the Vistula, apart from paltry remnants, will no longer exist in a relatively short time; participation in the culture of foreign peoples actually means the encroachment of a lack of interest in Jewish affairs. For the thoughts of even the first generation after the still very ingrained Jews of the preceding period, it is no longer Jewish altruism that is decisive in these countries, but for the 99% of average people, only private and professional interest.
The material bonds of a nation, territory and statehood, they have long since lost: in their place have come abstract principles, first and foremost the religious cult. Now these too are disappearing.
With the disappearance of the cult, held together neither by a common place of residence, nor by a common language, nor by the same occupation, the idea of belonging together must, with the increasing divergence of life's directions, naturally occupy an ever smaller space and finally shrink to the minimum that is called absolute indifference. The modern Jew no longer knows why he is a Jew, why he should remain a Jew.
For the one who is no longer a "believer," it is really from the standpoint of purely material personal interest
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468 lyſieren, anderſeits aber auch in die unbedingte Wiſſenschaft ſelbst ſich zu vertiefen, um aus derſelben die Kntenen zu holen, die den Wert oder Unwert von Raſſenſonderung und beſonderer Nationalkultur, den Wert oder Unwert der Weiter- existenz oder des Unterganges des jüdischen Stammes für die Juden ſelbst und für die Geſamtkultur dartun. Die ungeheure Gefährdung des weit überwiegenden Teiles der Judenheit durch Bedrückung und durch das modeme Wirt- schaftsleben haben wir ſoeben beleuchtet. Das Judentum als Totalität ist aber noch von einer ganz anderen Gefahr bedroht. Es ist nicht nchtig, daß das Judentum nichtzugrundegehenkann, daß nicht große Gruppen von dem Judentume tatſächlich ſich ablöſen. Es ist ſogar wahrscheinlicher, daß das Judentum westlich von der Weichſel. von kümmerlichen Resten abgeſehen, in schon relativ kurzer Zeit nicht mehr vorhanden ſein wird; die Teilnahme an der Kultur fremder Völker bedeutet tatſächlich ein Einreißen der Intereſſeloſigkeit für jüdische Angelegenheiten. Für die Ge- danken schon der ersten Generation nach den noch ſehr ein- gefleischten Juden der vorangegangenen Penode hat in dieſen Ländem nicht mehr der jüdische Altruismus die Maßgeblich- keit, ſondem bei den 99% der Durchschnittsmenschen nur das Pnvat- und Berufsintereſſe. Die matenellen Bande einer Nation, Terntonum und Staatswesen, haben ſie schon längst eingeübt: an ihre Stelle ſind abstrakte Pnnzipien getreten, in erster Linie der religiöſe Kultus. Jetzt schwinden auch dieſe. Bei dem Wegfall des Kultus weder durch gemeinſamen Wohnſitz, noch durch gemeinſame Sprache, noch durch die gleiche Beschäftigung aneinandergehalten, muß mit der zu- nehmenden Divergenz der aufeinanderführenden Lebensnch- tungen naturgemäß auch der Gedanke an die Aneinandergehö- ngkeit stetig einen kleineren Raum einnehmen und schließlich auf das Minimum zuſammenschrumpfen, welches man abſolute Gleichgültigkeit nennt. Der modeme Jude weiß nicht mehr, warum er Jude ist, warum er Jude bleiben ſoll. Für den nicht mehr „gläubig“ Geſinnten ist es wirklich vom Standpunkte des rein matenellen perſönlichen Intereſſes