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445 The Jew succeeds only where he fills a gap in the national economic life, where he dedicates his professional activity to needs that were not considered at all before him. An illustration for the fact that, if he wants to make a success of it, he must always find new branches of trade useful to the national economy, is the circumstance that Jewish craftsmen among us never succeed in gaining a foothold among the Christian population, except where they manage to perfect themselves as specialists. The Jew fills the gaps in the economic order, but he displaces no one.
The naive popular understanding concludes that the wealth of a few hundred Jews that has shot up before its eyes could necessarily only have arisen by them having drawn the assets of the Christian population to themselves: it misjudges the fact that the technical achievements, the free development of state life, a far-sighted trade policy were of such economic consequence that one positively needed the Jews in order to be able to meet these new and increased demands. Not only competition and rivalry have brought the relatively few Jews to their material height, but the national economic progress created by them. One notices this not only in the large banking houses and industrial enterprises, which are of immense value to the national economy just by the huge number of armies of workers employed there, but one observes the same law down to the smallest Jews, to the peddlers and village shopkeepers; nowhere have these displaced other peddlers or autoch- thonous village shopkeepers, but they have lifted the rural and provincial population out of the earlier stage of autarky and integrated them into world commerce. Only when the goods are not available from the competitor, or when one gets them better and cheaper, does one buy them from the Jew.
Today now, through the preference shown by the population and the administration, as can be established everywhere, automatically in the villages, in the large enterprises, in the industries, as in the urban businesses, and in Poland
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445 Der Jude reißsiert nur dort, wo er eine Lücke im natio- nalen Wirtschaftsleben ausfüllt, wo er seine Berufstätigkeit Bedürfnissen widmet, die vor ihm gar nicht berücksichtigt wur- den. Eine Illustration für die Thatsache, daß er, wenn er es auf einen grünen Zweig bnngen will, immer neue, der Volks- wirtschaft nützliche Erwerbszweige ausfindig machen muß, ist der Umstand, daß es bei uns jüdischen Handwerkem nie ge- lingt, unter der chnstlichen Bevölkerung Posto zu fassen, außer wo es ihnen glückt, sich zu Spezialisten zu vervollkommnen. Der Jude füllt die Lücken in der Wirtschaftsordnung aus, aber er verdrängt niemanden. Der naive Volksverstand schließt, daß der vor seinen Augen aufgeschossene Reichthum einiger hundert Juden nothwen- digerweise nur dadurch entstanden sein könne, daß sie das Ver- mögen der chnstlichen Bevölkerung an sich gezogen hätten: er verkennt die Thatsache, daß die technischen Errungenschaften, die freie Entwicklung des Staatslebens, eine weitsichtige Han- delspolitik von derartigen ökonomischen Folgen waren, daß man der Juden geradezu bedurfte, um diesen neuartigen und gestei- gerten Anforderungen genügen zu können. Nicht allein Kon- kurrenz und Wettbewerb haben die verhältnißmäßig wenigen Juden auf ihre matenelle Höhe gebracht, sondem der durch sie geschaffene nationalökonomische Fortschntt. Man merkt das nicht nur an den großen Bankhäusem und industnellen Unter- nehmungen, die schon durch die nesige Zahl der daselbst be- schäftigten Arbeiterheere volkswirtschaftlich von ungeheurem Wert sind, sondem man beobachtet dasselbe Gesetz bis hinun- ter zu den kleinsten Juden, bis zu den Hausierem und Dorf- krämem; nirgends haben diese andere Hausierer oder autoch- thone Dorfkrämer verdrängt, sondem sie haben die Land- und Provinzbevölkerung aus dem früheren Stadium der Autarkie herausgehoben und in den Weltverkehr eingeschaltet. Nur wenn die Ware beim Konkurrenten nicht zu haben ist, oder wenn man sie besser und billiger bekommt, kauft man sie beim Juden. Heute nun treten durch die Bevorzugung seitens der Be- völkerung und der Verwaltung, wie überall sich konstatieren läßt, automatisch in den Dörfem, in den Großbetneben, in den Industnen, wie in den städtischen Geschäften, und in Polen