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343 could almost assume that the following lines were written by one of our contemporaries, yet they are from a chapter by Avicenna on the origin of mountains. This author lived around the year 1000. "Mountains can arise from two different causes. Either they are the effects of the upheaval of the earth's crust, as might occur during a violent earthquake, or they are the effect of water, which, in cutting a new path for itself, exposed the valleys, as the individual strata of earth are of different kinds, softer or harder. The winds and waters dissolve some, but leave others untouched. Most of the elevations of the earth have had this latter origin. To bring about all such changes used to require a long period of time, during which the mountains themselves might be somewhat reduced in size. But that water has been the main cause of these effects is proven by the presence of fossil remains of aquatic and other animals on many mountains." Thus Avicenna, who lived almost 900 years before Lyell, who represents these views for our time. He also explains the nature of petrifying or encrusting waters and mentions meteorites.
A mere list of some of Avicenna's works will show the state of the Arab mind at that time: 1. On the Use and Advantage of Science, 2. On Health and Remedies, 3. Rules of Medicine, 4. On Astronomical Observations, 5. Mathematical Theorems, 6. On the Arabic Language and its Properties, 7. On the Origin of the Soul and the Resurrection of the Body, 8. Representation of the Loxodromes on the Sphere, 9. An Abstract of Euclid. 10. On Finitude and Infinity. 11. On Physics and Mathematics, 12. An Encyclopedia of Human Knowledge in 20 volumes, etc. The perusal of such a list is sufficient.
A distinguished scholar could provide not only an interesting, but also a valuable book, based on the still existing remnants of the Arabic vocabulary
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343 könnte fast annehmen, daß die folgenden Zeilen von einem unſerer Zeitgenoſſen geschneben worden, doch ſie aus einem Kapitel des Avicenna über den Ursprung der Ge- birge. Dieſer Autor lebte um das Jahr 1000. „Gebirge können von zwei verschiedenen Urſachen herrühren. Entweder ſind ſie die Wirkungen der Hebung der Erdnnde, wie ſie während eines heftigen Erdbebens vorkommen mochten, oder ſie ſind die Wir- kung des Waſſers, das, indem es ſich eine neue Straße schnitt, die Täler entblößte, da die einzelnen Erdschichten verschiedener Art ſind, weicher oder härter. Die Winde und Waſſer löſen die einen auf, laſſen die anderen dagegen unberührt. Die meisten Erhabenheiten der Erde haben dieſen letzten Ursprung gehabt. Die Bewirkung von all dergleichen Veränderungen pflegte einen langen Zeitabschnitt zu erfordem, während deſſen die Gebirge ſelbst etwas an Größe vernngert werden mochten. Daß aber Waſſer die Haupturſache dieſer Wirkungen geweſen ist, wird durch das Vorhandenſein foſſiler Ueberreste von Waſſer- und anderen Tieren auf vielen Gebirgen bewieſen.“ So Avicenna, der fast 900 Jahre vor dem dieſen Anſichten für unſere Zeit vertretenden Lyell gelebt hat. Er erklärt auch die Natur ver- steinemder oder überſintemder Gewäſſer und erwähnt Meteor- steine. Ein bloßes Verzeichniß einiger der Werke Avicennas wird den damaligen Zustand des arabischen Geistes zeigen: 1. Ueber den Nutzen und Vorteil der Wiſſenschaft, 2. Von der Geſund- heit und den Heilmitteln, 3. Regeln der Arzneikunde, 4. Ueber astronomische Beobachtungen, 5. Mathemathische Lehrſätze, 6. Ueber die arabische Sprache und ihre Eigenschaften, 7. Ueber den Ursprung der Seele und die Auferstehung des Leibes, 8. Darstellung der Seitenlinien auf der Kugel, 9. Ein Auszug des Euklid. 10. Ueber Endlichkeit und Unendlichkeit. 11. Ueber Phyſik und Mathematik, 12. Eine Enzyklopädie des mensch- lichen Wiſſens in 20 Bänden usw. Die Durchſicht eines ſolchen Verzeichniſſes genügt. Ein berufener Gelehrter könnte nicht nur ein intereſſantes, ſondem auch ein wertvolles Buch liefem, welches auf die noch vorhandenen Ueberreste des arabischen Wortschatzes gegründet