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340 at all. If the book "Balance of Wisdom" is the product of Alhazen, for which there seems to be evidence, then it offers us a testimony of remarkable clarity of mechanical concepts, for which one could hardly have been prepared; and if it is not his, then it shows in any case the undisputed scientific achievements of his age. In this book, the connection between the weight of the atmosphere and its increasing density is clearly described. The weight of the atmosphere was thus understood even before Torricelli. He shows that a body weighs differently in a thin and a dense atmosphere. He recognizes gravity as a force, maintains that it diminishes with distance, but falls into the error that the diminution increases like the distance and not like its square. He still regards gravity, however, as terrestrial and overlooks that it is a universal law of the world. — That was reserved for Newton. He knows exactly the relationship between the velocities, distances, and times of falling bodies and has very definite ideas about capillary attraction. He improves the construction of the old Alexandrian invention of the hydrometer. The determinations of the density of bodies, as given by Alhazen, closely approach ours; in the case of mercury, they are even more accurate than some from the last century.
Although more than seven centuries separate him from our time, the physiologists of this century can still recognize him as their peer, as he adopted and defended the doctrine of the progressive development of animal forms.
No matter! Mr. Chamberlain still finds: "The true and genuine Semite is everywhere only grafted onto the creative element," and "Semitism everywhere only causes intellectual sterility."
The Arabs, with all this physical knowledge, do not seem to have been in possession of the thermometer, although they knew the great importance of temperature measurements,
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340 etwa. Wenn das Buch „Wage der Weisheit“ das Erzeugnis Alhazens ist, wofür Beweise vorhanden zu sein scheinen, so bietet und daffelbe ein Zeugnis merkwürdiger Klarheit mecha- nischer Vorstellungen, auf welche man kaum hätte vorbereitet sein sollen; und wenn es nicht das seinige ist, so zeigt es jedenfalls die unstreitigen wissenschaftlichen Errungen- schaften seines Zeitalters. In diesem Buche ist deutlich der Zusammenhang zwischen der Schwere der Atmosphäre und ihrer zunehmenden Dichtigkeit dargestellt. Die Schwere der Atmo- sphäre wurde also schon vor Toncelli verstanden. Er zeigt, daß ein Körper verschieden in einer dünnen und dichten Atmo- sphäre wiegt. Er erkennt die Schwere als eine Kraft, behauptet, daß sie sich mit der Entfemung vermindert, fällt aber in den Irrthum, daß die Verminderung wie die Entfemung und nicht wie das Quadrat derselben wachse. Er betrachtet die Schwere allerdings noch als terrestnsch und übersieht, daß sie allge- meines Weltgesetz ist. — Das war Newton vorbehalten. Er kennt genau das Verhältniß zwischen den Geschwindigkeiten, Räumen und Zeiten fallender Körper und hat sehr bestimmte Vorstellungen von der Kapillaranziehung. Er verbessert die Konstruktion der alten alexandnnischen Erfindung des Hydro- meters. Die Bestimmungen der Dichtigkeit der Körper, wie sie von Alhazen gegeben wurden, nähem sich dicht den un- sengen, im Falle des Quecksilbers sind sie sogar genauer, als einige von denen des vongen Jahrhunderts. Obgleich ihm mehr als sieben Jahrhunderte von unserer Zeit trennen, können ihm die Physiologen dieses Jahrhunderts doch als ihren Genoffen anerkennen, da er die Lehre von der fortschreitenden Entwicklung animalischer Formen annahm und vertheidigte. Macht nichts! Herr Chamberlain findet doch: „Der wahre und echte Semit ist dem schöpfenschen Element überall nur aufgepfropft“, und „der Semitismus bewirkt überall nur gei- stige Stenlität.“ Die Araber scheinen bei all diesen physikalischen Kennt- nissen nicht im Besitze des Thermometers gewesen zu sein, obgleich sie die große Bedeutung der Temperaturmaße kannten,