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336 which in Arabic is called "carat." We still use the corn as our unit of weight and still speak of gold as being so many carats fine.
They also promoted many important branches of industry, improving the manufacture of woven fabrics, of pottery, iron, steel. The Toledo blades were prized everywhere for their hardness. They also introduced inventions of a more sinister kind, such as gunpowder and artillery. The cannons they used seem to have been made of drawn iron. But they more than compensated for these evil arts by the introduction of eyeglasses, the mariner's com- pass, etc.*
The mention of the mariner's compass could lead to the conclusion that the Spanish Arabs were involved in commercial enterprises, a conclusion one would also reach when considering the revenues of several of their caliphs. Those of Abd al-Rahman III are stated to be five and a half million pounds sterling—an enormous sum, compared to its present-day value, and far greater than could possibly have been raised by taxing the products of the soil. It probably exceeded the entire income of all the rulers of Christ- — — —
- The invention of the compass in its present form dates from the 14th century, a time when the unity of Moorish rule in Spain had already fallen to ruin and its slow pushback had already begun. The excessive boldness and zest for action, always based only on a consciousness of strength and confidence in success, were already very much on a downward slope due to these external adversities. If now the compass (invented only in the times of declining fortune) had led the "Semitic" Arabs themselves across the Atlantic —they had not lacked boldness and an enterprising spirit in times of expansion—then presumably the voyages of discovery and the resulting upsurge of material culture would have been interpreted in favor of some "higher" abilities of the Semitic race, and some professor would have inferred from this the inferiority of the "Aryans." And presumably even with a semblance of justification. For the immense cultural capacity of the Germanic peoples, which has become eternally unassailable through the achievements of recent centuries, would possibly then have had no opportunity at all to manifest itself.
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336 sind, welche im Arabischen „carat“ heißt. Wir brauchen noch das Kom als unsere Gewichtseinheit und sprechen noch vom Gold als so viel Karat fein. Auch förderten sie viele wichtige Industnezweige, ver- besserten die Fabnkation gewebter Stoffe, von Töpferwaren, Eisen, Stahl. Die Toledo-Klingen waren überall wegen ihrer Härte geschätzt. Auch führten sie Erfindungen unheildvollerer Art, wie Schießpulver und Geschütze, ein. Die Kanonen, welche sie gebrauchten, scheinen aus gezogenem Eisen gefertigt worden zu sein. Aber sie glichen diese schlimmen Künste mehr als aus durch die Einführung der Augengläser, des Schiffskom- passes usw.* Die Erwähnung des Schiffskompasses könnte zu dem Schlusse führen, daß die spanischen Araber an Handelsunter- nehmungen beteiligt waren, ein Schluß, zu welchem man auch gelangen würde, wenn man die Einkünfte mehrerer ihrer Ka- lifen in Betracht zieht. Die Abderrahmans III. werden zu fünf und einer halben Million Pfund Sterling angegeben — eine ungeheure Summe, verglichen mit dem heutigen Wert derselben und weit größer, als sie möglicherweise durch Besteuerung der Bodenprodukte hätte erhoben werden können. Wahrscheinlich übertraf sie das gesamte Einkommen aller Herrscher der Chn- — — — * Die Erfindung des Kompaß in seiner heutigen Gestalt stammt aus dem 14. Jahrhundert, in welcher Zeit die Einheitlichkeit der maunschen Herrschaft in Spanien schon in Trümmer gegangen war und ihre langsame Zurückdrängung schon begonnen hatte. Die stets nur auf Kraftbewußtsein und Erfolgssicherheit beruhende übergroße Kühnheit und Tatenlust waren durch diese äußeren Widngkeiten schon sehr auf der schiefen Ebene. Wenn nun der (erst in den Zeiten des absteigenden Glücks erfundene) Kompaß noch die „semitischen“ Araber selbst über den Atlantik geführt hätte — an Kühnheit und Untemehmungslust hatte es ihnen in den Zeiten der Expansion nicht gefehlt —, so wären vermutlich die Entdeckungs- fahrten und das durch sie bewirkte Emporschnellen der matenellen Kultur zugunsten irgendwelcher „höherer“ Fähigkeiten der semitischen Rasse interpretiert worden, und irgend ein Professor hätte daraus auf die In- fenontät der „Aner“ gefolgert. Und vermutlich sogar mit einem Schein von Berechtigung. Denn die ungeheure Kulturfähigkeit der germanischen Völker, die durch die Leistungen der letzten Jahrhunderte für ewig unan- greifbar geworden ist, hätte möglicherweise dann gar keine Gelegenheit gehabt, manifest zu werden.