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317 language one speaks, their thoughts one thinks, their worldview governs the person. As long as educated Europe spoke French, French intellectual life was also decisive.
Those documents, however, also report on other elements dangerous to the supreme authority and its loyal servants, and these they call — Hebrews, Chabin. Admittedly, these Hebrews are something quite different from what we usually understand by that term.
With Chabin, those letters designate those tribes and elements of the population who stand in contrast to those settled in the cities, i.e., in firm possession of the land, and whose encroachment and lust for conquest could therefore rightly be portrayed as dangerous to the existing order of things.
Those Chabin, whose encroachment the Canaanite princes of the 15th/14th centuries fear, are not yet the tribes that later appear as Israelites, but they are related predecessors.
One sees, therefore, that phenomena such as those presupposed by the tradition for the Israelite immigration were already something well-known in the same land beforehand.
This sign and these documents, however, have yet another value for biblical antiquity, one that means more than the insight into the world which made Israel's formation possible and brought it forth. It has turned out that the historical personalities of this time were also known to the biblical traditions, and that it is they who are presupposed in an important episode of Israelite history. Amenophis IV, the pharaoh to whom most of these letters are addressed, has Palestine in particular governed by a deputy, a viceroy or whatever one wishes to call him. His seat is in the Nile Delta, in the granary of Egypt, which also appears here in this role. His name, however, is a Canaanite one — Janchamu — so he is not an Egyptian. It can hardly be doubted that we are dealing here with the figure who is meant by the biblical Joseph.
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317 Spräche man rede, deſſen Gedanken denkt man, deſ- ſen Anschauung beherrscht den Menschen. Solange das gebildete Europa franzöſisch sprach, war auch franzöſisches Geistesleben maßgebend. Jene Urkunden benchten aber noch von anderen, der Obergewalt und ihren treuen Dienem gefährlichen Elementen und diese nennen sie — Hebräer, Chabin. Freilich diese He- bräer sind etwas recht Verschiedenes von dem, was wir ge- wöhnlich darunter verstehen. Mit Chabin bezeichnen jene Bnefe diejenigen Stämme und Bestandteile der Bevölkerung, welche im Gegenſatze zu der in den Städten angesiedelten, also im festen Besitze des Landes befindlichen stehen und deren Umsichgreifen und Eroberungs- gelüste deßhalb als der bestehenden Ordnung der Dinge ge- fährlich mit Recht hingestellt werden konnten. Diejenigen Chabin, deren Umsichgreifen die kanaanäi- schen Fürsten des 15./14. Jahrhunderts fürchten, sind noch nicht die Stämme, welche später als Israeliten erscheinen, aber es sind stammverwandte Vorgänger. Man sieht also, Erscheinungen wie sie die Überlieferung für die israelitische Einwanderung voraussetzt, sind schon vor- her etwas Wohlbekanntes im selben Lande. Dieses Zeichen und diese Urkunden besitzen aber noch einen weiteren Wert für das biblische Altertum, der mehr be- deutet als der Einblick in die Welt, welche Israels Werden er- möglichte und hervornef. Es hat sich herausgestellt, daß die geschichtlichen Persönlichkeiten dieser Zeit auch der biblischen Überlieferungen bekannt waren, und daß sie es sind, welche in einer wichtigen Episode der israelitischen Geschichte voraus- gesetzt werden. Amenophis IV., der Pharao, an welchen die meisten dieser Bnefe genchtet sind, läßt gerade Palästina durch einen Stellvertreter, einen Vizekönig oder wie man ihn nennen will, regieren. Dessen Sitz ist im Nildelta, in der Kom- kammer Ägyptens, die auch hier in dieser Rolle erscheint. Sein Name aber ist ein kanaanäischer — Janchamu — er ist also kein Ägypter. Es wird kaum zu bezweifeln sein, daß wir es hier mit der Gestalt zu thun haben, welche mit dem biblischen Joſeph