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261 a short period of time is, however, only possible with artificial selection or under very favorable external conditions.
In the natural history of man, however, usually many more generations are necessary to breed a new national character again. Such periods, where mixing is still predominant and the formation of pronounced characters is not yet possible, form dark centuries in the history of human culture (e.g., the "dark" Middle Ages), where not only an apparent, but a real regression in culture must occur. Only after the mixing is complete can new characters be bred again under the dominion of inbreeding.*
History has many examples of the impossibility of achieving a living, culturally viable state when different, racially foreign nationalities are crossed, even if each of these nationalities on its own possessed a very high capability.
And with that, we come to the true core of all race theory. Chamberlain's book "The Foundations of the 19th Century" was attacked with a vehemence like few other works, and in the majority of cases with good
- Such favorable conditions seem to have occurred with the inhabitants of São Paulo in Brazil. The inhabitants of this province are a cross between Portuguese and the Gayanazen, a peaceful tribe of hunters, and the Caniyos, a warlike, agricultural race. From this mixture has emerged a race whose men are distinguished by beautiful proportions, by physical strength, by untamed courage, by strong endurance, while their women are known throughout Brazil for their beauty. They were the first to introduce the cultivation of sugarcane and the first to raise large herds of cattle. Also in a moral respect, says Denis, they leave nothing to be desired and the inhabitants of the province belong to the educated. If this bastard race today already presents itself as a sub-race with forming, firm character traits, the cause undoubtedly lies in the fact that here the bastards have been present for several generations in such numbers that today they already form the majority in the entire province, so after the period of mixing, the period of inbreeding has already begun (See Mayr).
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261 kurze Zeitdauer ist aber nur bei künstlicher Zuchtwahl oder unter äußeren ſehr günstigen Verhältniſſen möglich. In der Naturgeschichte des Menschen ſind jedoch meistens viel mehr Generationen notwendig, um wieder einen neuen Nationalcharakter zu züchten. Solche Penoden, wo die Vermischung noch vorwiegend und die Bildung ausgesprochener Charaktere noch nicht möglich ist, bilden in der Geschichte der menschlichen Kultur dunkle Jahrhunderte (z. B. das „finstere“ Mittelalter), wo nicht nur ein scheinbarer, ſondem ein wirklicher Rückschntt in der Kultur eintreten muß. Erst nachdem die Vermischung vollendet, können unter der Herrschaft der Inzucht wieder neue Charaktere gezüchtet werden.* Die Geschichte hat manche Beispiele für die Unmöglichkeit, bei erfolgender Kreuzung verschiedener raſſenfremder Nationalitäten zu einem lebendigen kulturtüchtigen Staat zu gelangen, mochte auch jede von dieſen Nationalitäten für ſich ſelbst eine ſehr hohe Befähigung beſeſſen haben. Und damit kommen wir auf den nchtigen Kemaller Rastheone. Das Buch Chamberlains „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ wurde mit einer Vehemenz bekämpft wie nur wenig andere Werke, und zwar in der Mehrzahl der Fälle mit gutem * Solche günstige Verhältniſſe scheinen bei den Bewohnem von San Paolo in Braſilien vorgekommen zu ſein. Die Einwohner dieſer Provinz ſind eine Kreuzung von Portugieſen mit den Gayanazen, einem fnedlichen Jägerstamm und den Canıyos, einer knegenschen, ackerbautreibenden Raſſe. Aus dieſer Vermischung ist eine Raſſe hervorgegangen, deren Männer durch schöne Proportionen, durch phyſische Kraft, durch ungezähmten Mut, durch kräftige Ausdauer ſich auszeichnen, deren Weiber aber in ganz Braſilien wegen ihrer Schönheit bekannt ſind. Sie waren die ersten, die den Anbau des Zuckerrohres einführten und zuerst große Viehherden züchteten. Auch in ſittlicher Beziehung, ſagt Denis, laſſen ſie nichts zu wünschen übng und gehören die Einwohner der Provinz zu den Gebildeten. Wenn dieſe Bastardraſſe ſich heute bereits als eine Unterraſſe mit ſich bildenden, festen Charaktereigenschaften darstellt, ſo liegt die Urſache zweifellos dann, daß hier die Bastarde schon ſeit mehreren Generationen in ſolcher Menge vorhanden ſind, daß ſie heute schon in der ganzen Provinz die Majontät bilden, alſo nach der Penode der Vermischung bereits die Penode der Inzucht eingetreten ist (Siehe Mayr).