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260 of widely divergent forms leads to diminished fertility or diminished viability.*
If two human races cross, the crossings of varieties that are very close in physical and mental characters always yield the best results and are always best suited to keep the species adaptable and fertile. In contrast, as an analogy, the experiments of animal breeders show that great dissimilarity of race and character leads to the formation of unharmonious, wavering characters, to a lack of character. This is the reason why all racial hybrids, especially of widely divergent races, have the very worst reputation with regard to character. Concerning the description of the moral characters of mixed-breeds, as far as the first generations are concerned, all reports are in agreement, and where this agreement does not apply, several generations have usually passed and the formation of new characters is already underway.
The period of wavering characters and of reversion to physical and mental traits belonging to older ancestors lasts for several generations (according to animal experiments, 5 to 6 generations). Such
- It is a widespread opinion that through the crossing of different forms of humans, new, stable forms arise. — But the offspring of parents who belong to the same species but different varieties are, to be sure, limitlessly fertile with one another, yet it is probable that the characteristics of both parents united in them will separate again in their descendants, i.e., segregate according to Mendel's law. The possibility of crossing even widely distant species has been experimentally proven, but the resulting hybrids suffer from a lack of or diminished fertility. A lack of or reduced fertility seems to exist precisely when segregation no longer occurs. Segregating and non-segregating will in the future have to be regarded as an important criterion for the question of whether one is dealing with varieties or species in a particular case. The view is that segregation only occurs after the crossing of varieties or very closely related species, which must be closer to each other than, for example, Europeans and Negroes (Feh- linger).
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260 weit abweichender Formen zu verminderter Fruchtbarkeit oder verminderter Lebensfähigkeit führt.* Kreuzen sich zwei Menschenrassen, so ergeben Kreuzungen von Vanetäten, die in den körperlichen und geistigen Charak- teren sich sehr nahe stehen, stets die besten Resultate und sind immer am besten geeignet, die Art beweglich und fruchtbar zu wirken. Dagegen ergeben als Analogon die Expenmente der Tierzüchter, daß große Unähnlichkeit der Rasse und des Cha- rakters zur Bildung unharmonischer, schwankender Charaktere, zur Charakterlosigkeit führt. Das ist der Grund, warum alle Rassenbastarde besonders weitabstehender Rassen in Bezug auf den Charakter geradezu in schlechtestem Rufe stehen. Über die Schilderung der sittlichen Charaktere der Mischlinge sind, was die ersten Generationen anbelangt, alle Benchte einig, und wo diese Übereinstimmung nicht zutnfft, sind gewöhnlich mehrere Generationen verstnchen und ist bereits die Bildung neuer Charaktere im Gang. Die Zeit des Schwankens der Charaktere und des Rück- schlages auf älteren Vorfahren angehönge körperliche und geistige Eigenschaften dauert durch mehrere Generationen (nach den Tierexpenmenten 5 bis 6 Generationen). Eine solche * Es ist eine weit verbreitete Meinung, daß durch Kreuzung ver- schiedener Formen des Menschen neue konstante Formen entstehen. — Aber die Sprößlinge von Eltem, die zwar einer Art aber verschiedenen Vanetäten angehören, sind zwar untereinander unbegrenzt fruchtbar, doch ist es wahrscheinlich, daß die in ihnen vereinigten Merkmale beider Eltem bei ihren Nachkommen wieder auseinanderfallen, d. h. nach der Mendelschen Regel spalten. Die Möglichkeit der Kreuzung auch von einander weit entfemter Arten ist expenmentell erwiesen, doch sind die nachkommenden Bastarde von mangelnder und verminderter Fruchtbar- keit. Mangelnde oder herabgesetzte Fruchtbarkeit scheint eben dann zu bestehen, wenn Spaltung nicht mehr eintntt. Spalten und Nichtspalten werden künftig als ein wichtiges Kntenum für die Frage anzusehen sein, ob es sich in einem bestimmten Falle um Vanetäten oder Arten handelt. Man ist der Ansicht, daß Spaltung nur nach der Kreuzung von Vanetäten oder sehr nah verwandter Arten stattfindet, die einander näher stehen müssen als etwa Europäer und Neger (Feh- linger).