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259 Where mixing is unrestricted, as for example in Hawaii, it leads to the outright extinction of the form that is numerically more weakly represented, without this being compensated for by a correspondingly greater increase in mixed-breeds. The crossing of Hawaiians takes place primarily with Chinese and Japanese. The islands were spared from famines, epidemics, and wars, and none of these adverse influences, to which the extinction of indigenous peoples is usually attributed, were at work. On the Labrador coast, the number of mixed-breeds resulting from the union of Eskimos with English and Scottish immigrants is very large. The old English and Scottish settlers withstood the struggle with the adverse environment better than the new generation. Currently, tuberculosis is rampant. The average age reached by the offspring is low. — Among the Aivillik Eskimo tribe, crossings with Europeans also occur; the mixed-breeds die young. The majority of the remaining polar peoples are declining in strength, although for millennia they defied the most adverse environmental influences. An exception are the populous tribes of the Tungusic peoples, who with their own culture resist the advancing European settlers.
The Tasmanians perished through crossing, the Australian Negroes have dwindled for the same reason. The Eurasians, mixed-breeds of Europeans and Indian natives, are weaklings who perish easily. The Spanish mixed-breeds in the Philippines are a bastard race doomed to extinction. In North Africa, the Visigoths have disappeared without a trace. The Bushmen for centuries successfully waged the struggle for existence under the most difficult conditions. The Hottentots and in later times the Bantu were far superior enemies, and yet extinction did not occur; it only threatens after general mixing has taken place.
These examples should suffice to show that crossing is one of the main causes of the death of peoples and that crossing 17*
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259 Wo die Vermischung schrankenlos ist, wie etwa auf Hawaii, kommt es geradezu zum Aussterben jener Form, die numensch schwächer vertreten ist, und zwar ohne daß dies kompensiert wäre durch eine um so stärkere Vermehrung der Mischlinge. Die Kreuzung der Hawaiianer findet vomehmlich mit Chinesen und Japanem statt. Von Hungersnöten, Seuchen und Knegen waren die Inseln verschont und keiner dieser widngen Einflüsse war am Werk, welchen gewöhnlich das Aussterben der Natur- völker zugeschneben wird. An der Labradorküste ist die Zahl der Mischlinge, die aus der Verbindung von Eskimos mit englischen und schottischen Einwanderem hervorgegangen sind, sehr groß. Die alten eng- lischen und schottischen Ansiedler bestanden den Kampf mit der widngen Umgebung besser als die neue Generation. Gegen- wärtig grassiert die Tuberkulose. Das von dem Nachwuchs erreichte Durchschnittsalter ist genng. — Auch bei dem Eskimostamm der Aivillik finden Kreuzungen mit Europäem statt; die Mischlinge sterben jung. Die Mehrzahl der übngen Polarvölker nimmt an Stärke ab, obwohl sie jahrtausendelang den widngsten Umgebungseinflüssen trotzten. Eine Ausnahme bilden die volkreichen Stämme der Tungusen, welche mit ihrer eigenen Kultur den vordnngenden europäischen Ansiedlem Widerstand leisten. Die Tasmanier sind durch Kreuzung zugrunde gegangen, die Australneger aus demselben Grunde zusammengeschmolzen. Die Eurasier, Mischlinge von Europäem und indischen Ein- geborenen, sind Schwächlinge, die leicht zugrunde gehen. Die spanischen Mischlinge auf den Philippinnen sind eine dem Untergange geweihte Bastardrasse. In Nordafnka sind die Westgoten spurlos verschwunden. Die Buschmänner haben jahrhundertelang unter den schwiengsten Bedingungen den Kampf ums Dasein erfolgreich geführt. Die Hottentotten und in späterer Zeit die Bantu waren ihnen weit überlegene Feinde, und doch kam es nicht zum Aussterben, das erst droht, nachdem allgemeine Vermischung Platz gegnffen hat. Diese Beispiele dürften genügen, um zu zeigen, daß Kreuzung eine der Hauptursachen des Völkertodes ist und Kreuzung 17*