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Section 4 The Fields of Heredity Relevant to the Race Problem* The most important points in the argumentation of modern Jew-hatred are made by Dühring and Chamberlain. The latter launches a double attack against the Jews' "delusion of equality" by, first, attempting to historically prove the inferiority of the Jews like Dühring, and second, by deducing from their "peculiar racial composition," from the "primary racial type," and from the laws of the heritability of racial character, as a scientific thesis, that the inferiority of the Jews is an unavoidable natural necessity, that they can never be anything other than morally and intellectually inferior. All previous polemics were directed exclusively against the first part of his arguments. The second part, however, which contains the theoretical justification and is therefore the far more important one, remained neglected. We will therefore have to dedicate the following section to the scientific core of this question, namely, the problem of heredity. However, quite apart from Chamberlain's book, much more general viewpoints compel us to investi- * The following three sections are dedicated to the difficult scientific explanation of the question of heredity. Since an explanation understandable to everyone would far exceed the scope of this book, I have limited myself to the most essential. For those who have little interest in scientific treatises, omitting these chapters while reading will not detract from the understanding of the whole.
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4. Abschnitt Die für das Raſſenproblem wichtigen Gebiete der Vererbungslehre* Die wichtigsten Posten in der Argumentation modemen Judenhaſſes nehmen Dühnng und Chamberlain ein. Letzterer führt einen Doppelangnff gegen den „Ebenbürtigkeitsduſel“ der Juden aus, indem er erstens die Infenontät der Juden wie Dühnng histonsch nachzuweiſen ſucht, zweitens aber aus ihrer „eigentümlichen Raſſenzuſammenſetzung“, aus dem „pn- mären Raſſentypus“ und aus den Geſetzen über die Ver- erblichkeit des Raſſencharakters es als wiſſenschaftliche Theſe deduziert, daß die Infenontät der Juden eine unauſweichliche Natumotwendigkeit ſei, daß dieſelben gar nie anders als moralisch und intellektuell infenor ſein können. Alle bishenge Polemik nchtete ſich ausschließlich gegen den ersten Teil ſeiner Ausführungen. Der zweite Teil aber, der die theoretische Begründung enthält und deshalb der ungleich wichtigere ist, blieb vemachläſſigt. Wir werden daher den jetzt folgenden Abschnitt der naturwiſſenschaftlichen Kemdieſer Frage, nämlich dem Vererbungsproblem, zu widmen haben. Jedoch ganz abgeſehen von dem Chamberlainschen Buch, zwingen uns noch viel allgemeinere Geſichtspunkte zur Unter- \* Die folgenden drei Abschnitte ſind der schwiengen naturwiſſen- schaftlichen Erläuterung der Vererbungsfrage gewidmet. Da eine für jedermann verständliche Darlegung den Rahmen dieſes Buches weit über- schreiten müßte, habe ich mich auf das Allemotwendigste beschränkt. Wer zünstig naturwiſſenschaftlichen Abhandlungen wenig Intereſſe ent- gegenbnngt, dem wird der Wegfall dieſer Kapitel bei der Lektüre für das Verständnis des Ganzen keinen Abbruch tun.