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Section 2 The Racial Characteristics of the Germanic Peoples
We have found in the first part that the anthropological foundations of the current racial theories are in many respects insofar nothing more than a mere fiction, as the boundaries that have been habitually assumed for the various basic races are not correct. The theories relating to racial antagonisms —such as that between Jews and Germanic peoples—about innate differences in talent could therefore, albeit in a modified framework, still be correct.
Since we wish that the value of the conclusions we will reach should not depend on the acceptance or condemnation of the theses found in the first part, we will here, with the concepts "Aryans," "Germanic peoples," "Semites," etc., regardless of the results already found, still operate as has previous historiography.*
Gobineau was the first to make the problem of human inequality the subject of his research. Gobineau's "Essay on the Inequality of the Human Races" was often described as a cultural history of the grandest style, in which the author is convinced that he has for the first time uncovered the real, hitherto unknown basis of history.
Rushing from inference to inference, he is said to have been deeply imbued with the certainty that the race question all other
- This section, as well as the first half of the following (up to p. 205), derive their polemic mainly from the previous critique of racial theories. 11*
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2. Abschnitt Die Rasseneigenschaften der Germanen Wir haben im ersten Theile gefunden, daß die anthropolo- gischen Grundlagen der gegenwärtigen Rassentheonen vielfach insofem nichts als eine bloße Fiktion darstellen, als die Gren- zen, die für die verschiedenen Grundrassen gewohnheitsmäßig angenommen wurden, nicht zutreffen. Die auf die Raſſengegen- ſätze — wie etwa zwischen Juden und Germanen — ſich bezie- henden Theonen über die angeborenen Begabungssdifferenzen könnten aber deshalb, wenn auch in geändertem Rahmen, doch immer noch nchtig sein. Da wir wünschen, daß der Wert der Schlußſätze, zu denen wir kommen werden, nicht von der Anerkennung oder Verurtheilung der im ersten Theil gefundenen Sätze abhänge, werden wir hier mit den Begnffen „Aner“, „Germanen“, „Semiten“ usw. unge- achtet der bereits gefundenen Ergebnisse noch so wie die bis- henge Geschichtsschreibung openeren.* Gobineau hat als erster das Problem der menschlichen Un- gleichheit zum Gegenstande seiner Forschungen gemacht. Go- bineaus „Verſuch über die Ungleichheit der Menschenraſſen“ wurde vielfach als eine Kulturgeschichte größten Stils bezeich- net, in welcher der Verfaſſer zuerst die wirkliche, bisher noch unbekannte Baſis der Geschichte aufgedeckt zu haben überzeugt ist. Von Folgerung zu Folgerung eilend, sei er von der Gewiß- heit tief durchdrungen worden, daß die Raſſenfrage alle andere * Dieser Abschnitt ſowie die erste Hälfte des folgenden (bis S. 205) entnehmen ihre Polemik der Hauptsache nach noch der bishengen Kntik der Raſſentheonen. 11*