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78 dime novels, which are intended for blond Germany, the "bewitching" and "demonic" beauty is always black-haired. This is a sign that the here rarity value possessing dark eyes make the stronger impression on the male world. It therefore seems far-fetched, from the different affectional value that different hair and eye colors possess among different peoples, to want to draw far-reaching historical conclusions.
A physical characteristic that in racial argumentation ranks first, although it presents no significant difficulties for counter-criticism, is stature, body height. Wherever the history or also the legend of any people mentions something about heroic figures, the race theory, as we have seen, regards this as certain proof of the Germanic descent of the respective part of the people. Despite its weakness, we want to extend our analysis to this argument as well, especially since we can also expect important conclusions from it about the racial anthropology of the Jews. Notably, Judt highlighted in this regard a series of interesting points, some of which we want to present in the following. Body height is subject to the influence of the milieu to a high degree. As a racial characteristic, body height is a plastic factor that is conditioned by nutrition, housing, the type of occupation, diseases, moral factors, etc. This view is based on numerous observations. If we compare individual population strata of the same descent (race), but under different living conditions, a taller stature proves to be the result of better living conditions in the more fertile region. The average height of the Vosges inhabitants is, for example, 166 cm, while that of the poorer Sauxures inhabitants barely reaches 158 cm. The Normans and Bretons living near the railway belt have grown taller, as they enjoy a better standard of living.
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78 portageromanen, die für das blonde Deutschland berechnet sind, die „berückende“ und „dämonische“ Schönheit immer schwarz. Das ist ein Zeichen dafür, daß die hier den Seltenheit- wert beſitzenden dunklen Augen den stärkeren Eindruck auf die Männerwelt machen. Es erscheint daher weit gefehlt, aus dem verschiedenen Affektionswert, den verschiedene Haar- und Augenfarben bei verschiedenen Völkem beſitzen, weittragende histonsche Schlüſſe ziehen zu wollen. * * * Ein Körpermerkmal, das in der Raſſenargumentation mit an erster Stelle steht, obwohl es der Gegenkntik keine weſent- lichen Schwiengkeiten bereitet, ist die Statur, die Körpergröße. Wo die Geschichte oder auch die Sage irgend eines Volkes etwas von reckenhaften Gestalten erwähnt, da betrachtet, wie wir geſehen haben, die Raſſentheone das als einen ſicheren Beweis der germanischen Abkunft des betreffenden Volksteiles. Trotz ſeiner Schwäche wollen wir auch auf dieſes Argument unſere Analyſe ausdehnen, schon da wir daraus auch wichtige Ausschlüſſe über die Raſſenanthropologie der Juden gewärtigen können. Namentlich hob Judt diesbezüglich eine Reihe inter- eſſanter Momente hervor, von denen wir einige im folgenden anführen wollen. Die Körpergröße unterliegt dem Einfluſſe des Milieus in hohem Grade. Als Raſſemerkmal ist die Körpergröße ein plastischer Faktor, der durch die Nahrung, die Behausung, die Art der Beschäftigung, Krankheiten, moralische Faktoren usw. bedingt wird. Dieſe Anschauung gründet ſich auf zahlreiche Beobachtungen. Vergleichen wir einzelne Bevölkerungsschichten derſelben Abstammung (Raſſe), aber unter verschiedenen Lebensbedin- gungen, ſo erweist ſich ein höherer Wuchs als das Reſultat beſ- ſerer Daſeinsbedingungen in der fruchtbareren Gegend. Die Durchschnittsgröße der Vogeſenbewohner beträgt z. B. 166 cm, während die der ärmeren Sauxuresbewohner kaum 158 cm erreicht. Die in der Nähe des Eiſenbahngürtels woh- nenden Normannen und Bretonen ſind größer gewachſen, da ſie ſich eines beſſeren Wohlstandes erfreuen.