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Among such groups of people who, still rooted in their soil, possess leisure through the possession of calm modes of livelihood to contemplate and ponder for its own sake, who cherish and cultivate the deeper dispositions of the soul and can leave them to undisturbed self-development; who, safe from life's hardships, are protected from the compulsion to haste and self-alienation; — among such peoples, the right milieu for the emergence of genius-creative natures is given. The inner potential for this is fully present in the Jewish race; and under favorable external conditions, that is, when the Jewish people are once granted the opportunity to mature their rich dispositions in calm, settled development, then Jewish genius will no longer be among the rarities. Indeed, even the widely believed thesis of the lack of genius in Diaspora Judaism is completely incorrect. A cultural epoch belonging entirely to the Semitic genius, a time when the human spirit made the most tremendous progress in all fields of knowledge and ability, was the Moorish-Jewish golden age in Spain. Of course, our historians pass over it in silence. And it is precisely this epoch and the fundamental importance of its achievements for Humanism and the Renaissance that casts the brightest light on the eminent cultural capacity, on the creative intellectual dispositions of the so-called Semites. The intellectual endeavors that awoke in Europe around 1500 A.D. were for the most part awakened and fertilized by the Semitic cultural work in Spain. While the rest of Europe in the night of the Middle Ages led a life of barbaric crudeness, Moors and Jews down in the Pyrenean corner created a culture from which we still draw today. We must refrain from enumerating all the outstanding achievements in every field of intellectual and material culture whose creators are the two Semitic brother nations. Not only that the land the 40
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Bei solchen Volksgruppen, die, noch mit ihrem Boden verwachsen, durch den Beſitz ruhiger Er- werbsweiſen Muße beſitzen zum Sinnen und Grübeln um ſeiner ſelbst willen, welche die tieferen Anlagen des Ge- müts hegen und pflegen und der ungestörten Selbstentwick- lung überlaſſen können; die, vor des Lebens Not in Sicher- heit, vor dem Zwang zur Ueberhastung und Selbstentfremdung geschützt ſind; — bei ſolchen Völkem ist das nchtige Milieu zur Entstehung genial-schöpfe- nscher Naturen gegeben. Die inneren Möglichkeiten dazu ſind bei der jüdischen Raſſe vollauf vorhanden; und unter günstigen äuſſe- ren Verhältniſſen, das heißt, wenn es dem jüdischen Volke einmal vergönnt ſein wird, in ruhiger, bodenständiger Ent- wicklung ſeine reichen Anlagen auszureifen, dann wird auch das jüdische Genie nicht mehr zu den Seltenheiten gehören. Ist doch ſogar schon die vielgeglaubte Theſe von der Genieloſigkeit des Diaspora-Judentums durchaus unnchtig. Eine ganz dem ſemitischen Genie angehönge Kulturepoche, eine Zeit, da der menschliche Geist die gewaltigsten Fort- schntte auf allen Gebieten des Wiſſens und Könnens machte, war die maunsch-jüdische Glanzpenode in Spanien. Freilich gehen unſere Geschichtsschreiber mit Schweigen darüber hinweg. Und gerade dieſe Epoche und die grundlegende Bedeutung ihrer Errungenschaften für Hu- maniſmus und Renaiſſance wirft das hellste Licht auf die eminente Kulturfähigkeit, auf die schöpfen- schen Geistesanlagen der ſogenannten Semiten. Die um 1500 n. Chr. in Europa erwachten geistigen Be- stredungen ſind zum allergrößten Teil durch die ſemitische Kulturarbeit in Spanien geweckt und befruchtet worden. Während das übnge Europa in der Nacht des Mittelalters ein Leben barbanscher Roheit führte, haben Mauren und Juden unten im pyrenäischen Winkel eine Kultur geschaffen, von der wir heute noch zehren. Wir müſſen es uns verſagen, alle die hervorragenden Errungenschaften auf jedem Gebiete geistiger und maten- eller Kultur aufzuzählen, deren Schöpfer die beiden ſemiti- schen Brudemationen ſind. Nicht nur, dass das Land die 40