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hold. Similarly, numerous Jews, and not the worst among them, took up the gauntlet thrown down to them in the reproach of foreignness; they renounced for themselves the nationality that was being contested, and, with a feeling mixed of bitterness and pride, retreated, so to speak, into the sulking corner of National Judaism.
The Jewish-national question that arose in this way has been discussed multiple times and from the most varied standpoints: the ethnological, political, and economic. Some are enthusiastic about a national rebirth; others want nothing to do with the movement that aims for it. Where the former see salvation, the latter see an unfortunate aberration. But in the midst of the dispute that the parties are waging over the future fate of the Jews, the Jewish religion has been almost completely overlooked. Its vote, however, in all Jewish questions, and thus also here, should not merely be heard first, but should also be decisive. If, however, we introduce something into it, or mix it with something that does not accord with its spirit, indeed, that perhaps directly contradicts it, then we falsify it and inflict incalculable damage upon our spiritual property, for which the improvement of our external circumstances, as urgently desirable as it is, is bought too dearly. Not to mention that a treatment of Judaism according to the needs of the moment is unscientific. Such a symptomatic treatment, devoid of all diagnostic prerequisites and merely adapted to momentary needs, is and remains, however well-intentioned, quackery, and it can happen that in the intention to
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— 5 — halten. Aehnlich so nahmen zahlreiche, und nicht die schlechtesten Juden den ihnen in dem Vorwurfe der Fremd- heit hingeworfenen Fehdehandschuh auf, sie sagten sich von der ihnen streitig gemachten Nationalität selber los, und zogen sich in einem aus Erbitterung und Stolz gemischten Gefühle sozusagen in den Schmollwinkel des Nationaljuden- thums zurück. Die auf diese Weise entstandene jüdisch-nationale Frage ist mehrfach und von den verschiedensten Stand- punkten, vom ethnologischen, politischen, volkswirthschaft- lichen besprochen worden. Die Einen schwärmen für die nationale Wiedergeburt, die Anderen wollen von der darauf abzielenden Bewegung nichts wissen. Wo Jene das Heil erblicken, sehen diese eine unglückliche Venrrung. Aber über dem Streite, den die Parteien um das zukünftige Schicksal der Juden führen, ist die jüdische Religion fast ganz übersehen worden. Ihr Votum sollte aber in allen jüdischen Fragen, also auch hier, nicht bloß zuerst gehört werden, sondem auch ausschlaggebend sein. Tragen wir jedoch etwas in sie hinein, oder vermischen wir sie mit etwas, was nicht mit ihrem Geiste übereinstimmt, ja was vielleicht demselben geradezu widerspncht, so fälschen wir sie und nchten einen unberechenbaren Schaden an unserem geistigen Besitzthum an, mit welchem die Besserung unserer äußeren Verhältnisse, so dnngend wünschenswerth sie ist, zu theuer erkauft wird. Ganz zu geschweigen, dass eine Behandlung des Judenthums nach Maßgabe des Augen- blicksbedarfs unwissenschaftlich ist. Eine derartige, aller diagnostischen Voraussetzungen bare, bloß den augenblick- lichen Bedürfnissen angepasste, symptomatische Behandlung ist und bleibt, so gut sie auch gemeint ist, Quacksalberei, und es kann dabei geschehen, dass über der Absicht, den