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it possessed nothing that it could have put in its place. For the “cosmopolitanism” of the Caesarean state can by no means be regarded as a higher stage of its development; rather, it had formed out of the inability to digest the numerous provinces. The “polished nationality” of the Caesarean state, which arose “on the ruins of a hundred living polities,” can only be compared to the fresh growth of grass on a field of rubble, which with its vivid green can deceive no one that it is—on a field of rubble. Nothing can therefore be more erroneous and a worse play on words than to compare such a “cosmopolitanism” with that to which the Diaspora paid homage, in which, following the guidance of the Prophets, it envisioned the future state of a fraternized humanity and which was to realize the hope: “The Eternal will be King over all the earth; on that day the Eternal will be one and His name one” (Zechariah 14:9). With this motto, Judaism, even after the destruction of the Jewish kingdom, was still strong enough to undermine even the great Roman Empire.
This was accomplished by the slow but steady corrosive activity of the Diaspora, which, however, alongside this negative effect, also exerted a positive one: allowing the premonition of a humanity united in the belief in the One God, one day to arise on the ruins of national barriers, to dawn in the ancient world.
The instrument that the scattered Jewish colonies used in this subversive and, in turn, foundational work was the Greek Bible, that Bible in which the Pentateuch, the Prophets, and the Psalms were united, which is why it is not superfluous to emphasize...
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``` - 29 - besaß es nichts, was es an dessen Stelle hätte setzen können. Denn das „Weltbürgerthum“ des cäsanschen Staates kann doch keineswegs als eine höhere Stufe seiner Entwicklung angesehen werden, es hatte sich vielmehr aus der Unfähig- keit herausgebildet, die zahlreichen Provinzen zu verdauen. Die „auf den Trümmem von hundert lebendigen Politien“ entstandene „verschliffene Nationalität“ des cäsanschen Staates läßt sich nur mit dem fnschen Graswuchs auf einem Trümmerfelde vergleichen, der durch sein lebhaftes Grün Keinen darüber täuschen kann, daß er sich — auf einem Trümmerfelde befinde. Nichts kann deshalb irnger und ein ärgeres Spiel mit Worten sein, als den so gearteten „Kosmopolitismus“ mit demjenigen zusammenzustellen, dem die Diaspora huldigte, in welchem sie nach der Anleitung der Propheten den künftigen Zustand der verbrüderten Menschheit erblickte und der die Hoffnung verwirklichen sollte: „Es wird der Ewige König sein über die ganze Erde, an jenem Tage wird der Ewige einzig und sein Name einzig sein“ (Secharja 14, 9). Mit dieser Devise war das Juden- thum auch nach der Zerstörung des jüdischen Reiches noch stark genug, selbst das große Römerreich zu untergraben. Dies vollbrachte die langsame, aber stetige Zersetzungs- thätigkeit der Diaspora, welche jedoch neben dieser nega- tiven Wirkung zugleich die positive ausübte, in der antiken Welt die Ahnung einer auf den Trümmem der nationalen Schranken dereinst sich erhebenden, in dem Glauben an den Einen Gott geeinten Menschheit aufdämmem zu lassen. Das Werkzeug, dessen die zerstreuten jüdischen Colonien bei dieser grundstürzenden und wiederum grundlegenden Arbeit sich bedienten, war die gnechische Bibel, jene Bibel, in welcher der Pentateuch, die Propheten und die Psalmen vereinigt waren, was deswegen hervorzuheben nicht über- ```