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economic influence it was able to wrest equal rights for itself. In this, both now and in the future, in countries outside Germany, equal rights are applied only to the Jews; it has never occurred to the Jews to recognize equal rights for other people. They are the "chosen people," who stand above all others, and it is significant that even today they are still, or once again, recognized as such by representatives of both Christian denominations.
It cannot be denied, however, and is not denied by the Jews themselves in candid moments, that in the final analysis, the Jews are not a religious community at all. Rather, they call "religion" what in reality turns out to be ancient legal precepts "for the material advancement of the Jewish people." Whereas faith, for example, among the German people represents an inner cognition of God of a kind innate to their blood, religion among the Jews is the outer framework for a people bound together in a state that is spread across all the states of the earth. The Jews are therefore on the one hand a "state within the state" and on the other a "state above all states."
The anti-Jewish movement, which was led to victory in Germany in 1933 by Adolf Hitler with a correct understanding of the connections, has a centuries-old literary history, which has grown through the ages into an insurmountable stream. At the beginning stands Martin Luther's treatise "On the Jews and Their Lies," in which he denounces Jewry with the harsh, often outrageously coarse language of his time. The first treatise by Professor Eisenmenger, "Judaism Unmasked," which appeared in 1701 and was significantly banned by the Austrian Emperor, revealed the infinite moral depravity of the so-called "religion" of the Talmud. There then followed, in connection with earlier measures, several Jewish laws, "Jewish Regulations," from various princes. The last, but in Germany decisive, struggle against Jewry began—with Richard Wagner's work "Judaism in Music" (1869). Already in the following year, "The Jews and the German State" appeared. The author called himself H. Naudh; however, it may be assumed that a close associate of Bismarck was behind this significant work. Later, a landowner named Heinrich Nordmann was assumed to be the author, but this did not prove to be the case. However, the effect of the book was not what the author or authors had imagined. Theodor Fritsch once pointed out that even the then-powerful Conservative Party had not taken up this "work written in a warm, state-loyal, and Christian tone." Otto Glagau had more success with an essay published in the "Gartenlaube" in 1876. Here he proved that the immense stock market maneuvers at the beginning of the seventies had robbed the German people of several billion. From this essay onward, the struggle against Jewry began to take on sharper forms. After the work of the anti-Jewish agitator Wilhelm Marr, "The Victory of Jewry over Germandom" (1878), the German public became attentive. Now anti-Jewish speakers also appeared, who tried to keep the people constantly in motion. Apparently, however, that state of maturity necessary for the final political confrontation had not yet been reached, so that the anti-Jewish movement, although it reached a certain peak, could not produce successes conditioned by historical development. But it would be wrong to overlook the great value of that time, for the necessary confrontation, above all the profound insight that led to success in our time through National Socialism, finds, in a sense, its first seed-ground in those years.
In 1878, the court chaplain Stoecker, who had been called from Metz to Berlin, appeared on the scene. His speeches ignited a storm of approval and rejection. Stoecker was of the erroneous opinion that Jews could be made into decent citizens through baptism. He left
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wirtschaftlichen Einflusses sich die Gleichberechtigung ernngen konnte. Dabei ist und wird in außerdeutschen Ländem die Gleichberechtigung nur auf die Juden angewendet; niemals ist es den Juden eingefallen, den anderen Menschen gegenüber eine Gleichberechtigung anzuerkennen. Sie sind das „auserwählte Volk“, das über allen anderen steht, und bezeichnenderweise wird es heute noch oder wieder von Vertretem beider chnstlichen Konfessionen als solches anerkannt. Es ist aber nicht zu leugnen, und wird auch von den Juden selbst in offenen Stunden nicht geleugnet, daß es sich letzten Endes gar nicht um eine religiöse Gemeinschaft bei den Juden handelt. Vielmehr nennen sie das „Religion“, was sich in Wirklichkeit als uralte gesetzliche Vorschnften „zur matenellen Förderung des jüdischen Volkes“ entpuppt. Während das Glauben zum Beispiel bei den deutschen Menschen eine innere Gotteserkenntnis bluteigener Art darstellt, ist Religion bei den Juden der äußere Rahmen für ein Volk, das in einem über alle Staaten der Erde verbreiteten Staate zusammengebunden ist. Die Juden sind daher einmal „Staat im Staate“ und zum anderen „Staat über alle Staaten“. Die judengegnensche Bewegung, die in Deutschland in nchtiger Erkenntnis der Zusammenhänge durch Adolf Hitler 1933 zum Siege geführt wurde, hat eine jahrhundertealte literansche Vorgeschichte, der durch die Zeiten zu einem unüberwindlichen Strom angewachsen ist. Am Anfang steht Martin Luthers Schnft „Von den Juden und iren Lügen“, in der er mit der harten, oft unerhörten derben Sprache seiner Zeit das Judentum anprangert. Die 1701 erfolgte erste, vom österreichischen Kaiser bezeichnenderweise verbotene Schnft Professor Eisenmengers „Das entdeckte Judentum“ enthüllte den unendlichen moralischen Tiefstand der sogenannten „Religion“ des Talmud. Es folgten dann, im Zusammenhang mit früheren Maßnahmen, einige Judengesetze, „Juden-Reglements“, verschiedene Fürsten. Der letzte, aber in Deutschland entscheidende Kampf gegen das Judentum setzte ein – mit Richard Wagners Schnft „Das Judentum in der Musik“ (1869). Schon im folgenden Jahr erschien „Die Juden und der deutsche Staat“. Der Verfasser nannte sich H. Naudh; doch darf angenommen werden, daß ein enger Mitarbeiter Bismarcks hinter der bedeutsamen Schnft stand. Später wurde als Verfasser ein Gutsbesitzer Heinnch Nordmann angenommen, dieses ist aber nicht eingetreten. Jedoch war die Wirkung des Buches nicht so, wie der oder die Verfasser sie sich gedacht hatten. Theodor Fntsch wies einmal darauf hin, daß selbst die damals mächtige konservative Partei sich nicht dieser „in warmem, staatstreuem und chnstlichem Tone gehaltenen Schnft“ angenommen hätte. Mehr Erfolg hatte Otto Glagau mit einem 1876 in der „Gartenlaube“ veröffentlichten Aufsatz. Er wies hier nach, daß die ungeheuren Börsenmanöver in Anfang der siebziger Jahre das deutsche Volk um mehrere Milliarden bestohlen hätten. Von diesem Aufsatz her beginnt der Kampf gegen das Judentum schärfere Formen anzunehmen. Nach der Schnft des Judenstümlings Wilhelm Marr „Der Sieg des Judentums über Germanentum“ (1878) wurde die deutsche Öffentlichkeit aufmerksam. Es traten nun auch anti-jüdische Redner auf, die das Volk immer in Bewegung zu erhalten versuchten. Offenbar war aber jener für die letzte politische Auseinandersetzung notwendige Reifezustand noch nicht erreicht, so daß die anti-jüdische Bewegung zwar eine gewisse Blüte erreichte, nicht aber entwicklungsgeschichtlich bedingte Erfolge zeitigen konnte. Es wäre aber falsch, den großen Wert jener Zeit zu übersehen, denn die notwendige Auseinandersetzung, vor allem die tiefgründige Erkenntnis, die in unserer Zeit durch den Nationalsozialismus zum Erfolg führte, findet in jenen Jahren gewissermaßen den ersten Saatgrund. 1878 trat der von Metz nach Berlin berufene Hofprediger Stoecker auf. Seine Reden entfachten einen Sturm der Zustimmung und der Ablehnung. Stoecker war der fälschlichen Ansicht, die Juden durch Taufen zu anständigen Staatsbürgem machen zu können. Er ließ - 8 -