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life's interests with unabashed naivety. The product itself is irrelevant to the Jew; someone who traded in shirts, underpants, and stockings today will deal in theater plays tomorrow. And this (completely un-German and un-Christian) attitude has triumphed and dominates our entire economic life.
The stock market system
Since this is discussed in detail elsewhere, let it only be mentioned here that the increasing depersonalization in our economic life can be traced back to the Jews; it set in the more the impersonal money became the main thing. One speaks of a "stock-marketization" of economic life. Just as living human power was transferred to lifeless machines through technology, so a system of organizations gradually displaced the personal, direct interaction and cooperation of living people. The credit relationship no longer arises from a personal agreement between two known people, but comes about through a system of human institutions between unknown and unknown.
The significance of the daily stock market reports has become ominous. The greatest fortunes are acquired not by setting aside the surplus from years of work, but through speculation with the values that others have created, through often artificial booms and busts. The Stock Corporation Act, which came into being after the founding of the Reich under the strong influence of the "National Liberal" Jews Bamberger and Lasker, provided their tribesmen with the weapons to penetrate our large economic enterprises, where they were not long ago the masters as shareholders and members of supervisory boards. At the same time, a heyday for fraudulent enterprises began, in which money was lured out of the pockets of German savers through the pretense of false facts.
Teachers of economics
In the autumn of 1916 (beginning of the third year of the World War), I was denounced by Berlin's Jewish papers as a "political schoolmaster" who was poisoning our youth in an unheard-of manner; democratic deputies announced interpellations in the Prussian Landtag. At that time, I entered into so-called retirement early, not entirely voluntarily. - What had happened? My publication "The Difference" had aroused the gentlemen's anger, especially a section where I demanded not democratization but a nationalization of our entire school system from bottom to top, above all a nationalization of the teaching staff. There it said: "Where are our government councilors, judges, doctors, senior teachers, engineers, technicians, merchants supposed to get a national attitude if they are fed with international views in the decisive years of their lives? It is urgently necessary that our entire school system have a national character. To name just one example: If we look at the professors of economics at universities and business schools, we find an unusual percentage of non-Germans and supporters of international culture¹). What is the effect of this? How is the next generation supposed to have an understanding of national economic policy?"
¹) In 1916, the censors carried out their duties strictly, and the word "Jew" was not allowed to be used.
- Judaization of political life
Our most recent history tells us of two opposing currents that are struggling with each other: on the one hand, the striving for a national unity, a national state, a national culture; on the other hand, the three international-
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Lebensinteressen gestellt wird. Die Ware selbst ist dem Juden gleichgültig; wer heute in Hemden, Unterhosen und Strümpfen gehandelt hat, macht morgen in Theaterstücken. Und diese (völlig undeutsche und unchnstliche) Gesinnung hat gesiegt und beherrscht unser gesamtes Wirtschaftsleben. Das Aktienwesen Weil an anderer Stelle ausführlich darüber gesprochen wird, möge hier nur erwähnt werden, daß auf die Juden die zunehmende Entpersönlichung in unserem Wirtschaftsleben zurückgeht, sie hat ein, je mehr das unpersönliche Geld zur Hauptsache wurde. Man spncht von einer „Verbörsianisierung“ des Wirtschaftslebens. Wie durch die Technik die lebendige Menschenkraft leblosen Maschinen übertragen wurde, so verdrängte allmählich ein System von Organisationen das persönliche, unmittelbare Ein- und Zusammenwirken lebendiger Menschen. Das Kreditverhältnis entsteht nicht mehr aus der persönlichen Vereinbarung zwischen zwei bekannten Menschen, sondem kommt durch ein System menschlicher Einnchtungen zwischen Unbekannt und Unbekannt zustande. Unheimlich ist die Bedeutung der täglichen Kurszettel geworden. Die größten Vermögen werden nicht dadurch erworben, daß man in jahrelanger Arbeit den Überschuß zurücklegt, sondem durch Spekulation mit den Werten, welche andere geschaffen haben, durch oft künstliche Hausse und Baisse. Das nach der Reichsgründung unter starkem Einfluß der „nationalliberalen“ Juden Bamberger und Lasker zustande gekommene Aktiengesetz lieferte ihren Stammesgenossen die Waffen, um in unsere wirtschaftlichen Großuntemehmungen einzudnngen, wo sie noch unlängst als Aktienbesitzer und Aufsichtsratsmitglieder die Herren waren. Zugleich begann eine Blütezeit für Schwindeluntemehmungen, wobei durch Vorspiegelung falscher Tatsachen dem deutschen Sparer das Geld aus der Tasche gelockt wurde. Lehrer der Volkswirtschaft Im Herbst 1916 (Beginn des dntten Weltknegsjahres) wurde ich von Berliner Judenblättem als „politischer Schulmeister“ denunziert, der in unerhörter Weise unsere Jugend vergiftete; demokratische Abgeordnete kündigten Interpellationen im Preußischen Landtag an. Damals bin ich, nicht ganz freiwillig, frühzeitig in den sogenannten Ruhestand getreten. – Was war geschehen? Meine Schnft „Der Unterschied“ hatte den Zom der Herren erregt, besonders ein Abschnitt, wo ich statt Demokratisierung eine Nationalisierung unseres gesamten Schulwesens von unten bis oben forderte, vor allem eine Nationalisierung der Lehrkörper. Da hieß es: „Woher sollen unsere Regierungsräte, Richter, Ärzte, Oberlehrer, Ingenieure, Techniker, Kaufleute eine nationale Gesinnung haben, wenn sie in den entscheidenden Jahren ihres Lebens mit intemationalen Anschauungen gefüttert werden? Es ist dnngend notwendig, daß unser gesamtes Schulwesen einen nationalen Charakter trage. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wenn wir die Professoren für Volkswirtschaft ansehen, die an Universitäten und Handelshochschulen tätig sind, so finden wir einen ungewöhnlichen Prozentsatz von Nichtdeutschen und von Anhängem der intemationalen Kultur¹). Welche Wirkung hat das? Woher soll die spätere Generation ein Verständnis haben für nationale Wirtschaftspolitik?“ ¹) 1916 waltete die Zensur streng ihres Amtes, und das Wort „Jude“ durfte nicht gebraucht werden. 3. Verjudung des politischen Lebens Unsere neueste Geschichte erzählt uns von zwei entgegengesetzten Strömungen, die miteinander nngen: auf der einen Seite das Streben nach einer nationalen Einheit, einem nationalen Staat, einer nationalen Kultur; auf der anderen Seite die drei intemational- - 58 -