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The Emancipation of the Jews
"Liberty and Equality!" These words have not lost their magical power from the French Revolution of 1789 to this day. Gradually, all barriers and inhibitions were removed for Jewry. It is true that a setback followed the Wars of Liberation; emancipation had come too quickly, and Jewish arrogance emerged so unabashedly that counter-reactions could not fail to occur. At the Congress of Vienna (1814/15), the Jewish question was also negotiated: the representatives of the two major German states, Austria and Prussia, Metternich and Hardenberg, were friendly towards it; in contrast, the other German states objected, because they had mostly granted equal rights to the Jews only under duress, and a formula was found which even provided the means to reverse the rights granted. But the Jews succeeded in overcoming all obstacles. It was to their advantage that the German Michel neither saw nor wanted to see their diligent undermining work. That is why he was, just as later in 1918, also in the revolutionary year 1848, completely surprised or rather ambushed when the gigantic power of Jewry suddenly came to light. In 1869, by a law of July 3, what had already been expressed in the German Basic Rights in 1848 became generally valid for all of Germany, namely that the enjoyment of full civil rights should not be conditioned or restricted by religious confession.
The effects? Emancipation has proven to be a fatal mistake. It presupposed something impossible: that the Jew could become a member of the German, French, or English state in the same way as native-born Germans, Frenchmen, or Englishmen. How much has been said and written about "assimilation"! How captivated people were by the delusion that the shortcomings of which the Jews were accused were due to their disenfranchisement, and that equal rights would make them good citizens! The opposite occurred; the gulf has widened. When, after the removal of all inhibitions, the Jews were able to freely develop their hereditary traits, only then did their complete foreignness and otherness come to light. And now followed a completely different "assimilation," not of Jews to Germans, but the Germans were Judaized. The Jew Dr. Tietz says: "There is a big difference between whether I assimilate myself or assimilate to myself." Germanness was falsified. - Schickedanz calls Jewry a counter-race; I prefer the term counter-state or un-state. In all areas, the opposition triumphed, the opposition both to our consciousness of God and to our national character: a counter-religion or un-religion and a counter-nationhood, a counter-culture and counter-economy, a counter-socialism and a counter-morality.
In vain did Fichte warn against emancipation at the beginning of the last century: "A mighty, hostilely disposed state is spreading through almost all countries of Europe: Judaism. Does the comprehensible thought not occur to you here that the Jews, who without you are citizens of a state that is firmer and more powerful than all of ours, if you also give them citizenship in your states, will completely trample your other citizens underfoot?"
A state within a state! Many Jews have themselves emphasized their otherness. Dr. Klatzkin declared in 1916: "We are simply alien in essence; we are a foreign people in your midst and want to remain so. An unbridgeable gulf yawns between you and us; your God is alien to us, your myths and legends, your national heritage; our traditions, customs and practices are alien, your religious and national sanctuaries, your Sundays and holidays ..." Nevertheless, the Jews do not want to be treated as a foreign people under alien law. Yes, their
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Die Judenemanzipation "Freiheit und Gleichheit!" Diese Worte haben seit der Französischen Revolution von 1789 bis heute ihre Zauberkraft nicht verloren. Allmählich wurden für das Judentum alle Schranken und Hemmungen beseitigt. Zwar folgte nach den Freiheitsknegen ein Rückschlag; die Emanzipation war zu schnell gekommen, und die jüdische Anmaßung trat so unverhüllt hervor, daß die Gegenwirkungen nicht ausbleiben konnten. Auf dem Wiener Kongreß (1814/15) wurde auch über die Judenfrage verhandelt: Die Vertreter der beiden deutschen Großstaaten Österreich und Preußen, Mettemich und Hardenberg, standen ihr freundlich gegenüber; dagegen widersprachen die anderen deutschen Staaten, weil sie meist nur unter dem Zwang die Gleichberechtigung der Juden zugestanden hatten, und es wurde eine Formel gefunden, welche sogar die Handhabe bot, die gewährten Rechte rückgängig zu machen. Aber es gelang den Juden, alle Hindemisse zu überwinden. Ihnen kam zustatten, daß der deutsche Michel ihre eifnge Minierarbeit weder sah, noch sehen wollte. Deshalb wurde er, wie später 1918, so auch im Revolutionsjahr 1848 völlig überrascht bzw. überrumpelt, als die nesengroße Macht des Judentums plötzlich zutage trat. Im Jahre 1869 erlangte durch Gesetz vom 3. Juli für ganz Deutschland allgemeine Geltung, was schon 1848 in den deutschen Grundrechten ausgesprochen war, daß der Genuß der vollen bürgerlichen Rechte nicht durch das religiöse Bekenntnis bedingt oder beschränkt werden solle. Die Wirkungen? Die Emanzipation hat sich als ein verhängnisvoller Fehler erwiesen. Sie setzte etwas Unmögliches voraus: daß der Jude in derselben Weise ein Glied des deutschen, französischen, englischen Staates werden könnte, wie die geborenen Deutschen, Franzosen, Engländer. Wieviel ist von der "Assimilation" geredet und geschneben! Wie befangen waren die Menschen von dem Wahn, daß die Mängel, die man den Juden vorwarf, auf ihre Entrechtung zurückzuführen seien, und daß das gleiche Recht sie zu guten Bürgem machen werde! Das Gegenteil traf ein; die Kluft ist größer geworden. Als nach Beseitigung aller Hemmungen die Juden ihre Erbanlagen frei entfalten konnten, da kam erst das völlige Fremd- und Anderssein zutage. Und nun folgte eine ganz andere "Assimilation", nicht die Juden Deutschen, sondem die Deutschen wurden verjudet. Der Jude Dr. Tietz sagt: "Es ist ein großer Unterschied, ob ich mich oder mir assimiliere." Das Deutsche wurde verfälscht. - Schickedanz nennt das Judentum eine Gegenrasse; ich ziehe die Bezeichnung Gegen- bzw. Unstaat vor. Auf allen Gebieten tnumphierte der Gegensatz, der Gegensatz sowohl zu unserem Gottesbewußtsein als auch zu unserem Volkstum: eine Gegen- bzw. Unreligion und ein Gegenvölkſ tum, eine Gegenkultur und Gegenvolkswirtschaft, ein Gegensozialismus und eine Gegenmoral. Vergebens hat Fichte im Anfang des vongen Jahrhunderts vor der Emanzipation gewamt: "Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger, feindlich gesinnter Staat: das Judentum. Fällt euch denn hier nicht der begreifliche Gedanke ein, daß die Juden, welche ohne euch Bürger eines Staates sind, der fester und gewaltiger ist als die unsngen alle, wenn ihr ihnen auch noch das Bürgerrecht in euren Staaten gebt, eure übngen Bürger völlig unter die Füße treten werden?" Ein Staat im Staate! Viele Juden haben selbst ihr Anderssein betont. Dr. Klatzkin erklärte 1916: "Wir sind schlechthin Wesensfremde; wir sind ein Fremdvolk in eurer Mitte und wollen es bleiben. Eine unüberbrückbare Kluft gähnt zwischen euch und uns; fremd ist uns euer Gott, euer Mythos und Sage, euer nationales Erbgut; fremd sind unsere Überlieferungen, Sitten und Bräuche, eure religiösen und nationalen Heiligtümer, eure Sonn- und Feiertage ..." Trotzdem wollen die Juden nicht als Fremdvolk nach Fremdenrecht behandelt werden. Ja, ihre - 56 -