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have always been homeless and scattered all over the world. When the Persian king Cyrus allowed them to return to their homeland in 538 B.C., it did not even occur to most Jews to leave the "prison." They had done brilliant business, gathered riches, possessed beautiful houses and gardens; the return to the poor homeland held little appeal. The lands of the Euphrates and Egypt became the focal point of Judaism and remained so well into the post-Christian era.
When the Jews complain about a 3000-year "oppression," this is one of the very greatest historical falsifications. Rather, they enjoyed privileges over all other peoples. They gained the favor of the most powerful rulers of antiquity, especially the founders of world empires: From the Persian kings they received the most extensive support; later Alexander the Great was friendly to them; Caesar and Augustus, the founders of the Roman world empire, accommodated their wishes and confirmed their privileges. But Persians, Greeks, and Romans had to have the same experience as the Egyptians had with the Hebrews in the 2nd millennium B.C.: The descendants of Jacob, whom one had welcomed kindly, became a plague.
Under Persian Rule
The privileges which were granted to the Jews by the Persian kings were soon felt to be unpleasant. The Jews living in the diaspora had no intention of integrating themselves as organic members of the whole. Rather, they kept themselves separate as foreigners and felt themselves to be a higher class of people; they even refused to participate in the polite custom of bowing. And when individual Jews succeeded in attaining high positions, they sided with their kinsmen. No wonder they reaped hatred!
The Book of Esther in the Old Testament is extraordinarily valuable as a self-portrait of scattered Jewry. Professor Gunkel writes: "The main content of the book is a great agitation against Jews, also certainly taken from the circumstances: there the mob murders and plunders to its heart's content, and the authorities turn a blind eye." About the reason for such Jew-hatred, the book says not a word: it is completely incomprehensible to the author; he does not notice it and does not want to notice it, that Judaism with its hatred against all peoples (one thinks of the prophecies of disaster against the "heathens") and with its religious arrogance, as with its national conceit, has provoked the "heathens" most severely. The commercially ambitious Jew may also have aroused the envy of the mob. Haman wants to squeeze 75 million marks from the Jews for the state treasury and certainly profit from it himself ... The spirit of an oppressed nation expresses itself in the Book of Esther, a nation that feels its misery all the more bitterly as it is full of vanity and answers all attacks of its overwhelmingly powerful enemies with glowing hatred. They cannot defend themselves by their own strength; but they cry for the help of the state. They wish that a Jewess would become queen and a Jew the chief minister! But then the Jews would turn the tables; then all enemies of the Jews (75,000) should, with the help of the authorities, be exterminated by the Jews on one day with their wives and children! In this spirit, a festival was and is celebrated annually, where Jewry "would kill" its enemies, "at least in their thoughts."
Under Greek Rule
Theodor Mommsen, who was more a friend than an enemy of the Jews, repeatedly compared the Judaism of antiquity with the later Roman papal church. Judea with Jerusalem, he said, was for scattered Jewry the same as the Roman Papal State was for the Catholics: the seat of the High Priest, the Pontifex Maximus, the Pope.
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Show Original German Text
sind allezeit heimatlos und über die ganze Welt zerstreut gewesen. Als der Perserkönig Kyros 538 v. Chr. ihnen die Rückkehr in die Heimat gestattete, fiel es den meisten Juden gar nicht ein, das "Gefängnis" zu verlassen. Sie hatten glänzende Geschäfte gemacht, Reichtümer gesammelt, besaßen schöne Häuser und Gärten; da hatte die Rückkehr in die arme Heimat wenig Verlockendes. Die Euphratländer und Ägypten wurden der Schwerpunkt des Judentums und blieben es bis weit in die nachchnstliche Zeit. Wenn die Juden über eine 3000jähnge "Bedrückung" klagen, so ist das eine der allergrößten Geschichtsfälschungen. Vielmehr genossen sie Vorrechte vor allen anderen Völkem. Sie erlangten die Gunst der mächtigsten Herrscher des Altertums, vor allem der Weltreichsgründer: Von den Perserkönigen erfuhren sie die weitestgehende Förderung; später stellte sich Alexander der Große freundlich zu ihnen; Cäsar und Augustus, die Begründer des römischen Welt-Kaiserreiches, kamen ihren Wünschen entgegen und bestätigten ihre Vorrechte. Aber Perser, Gnechen und Römer mußten dieselbe Erfahrung machen, wie im 2. Jahrtausend v. Chr. die Ägypter mit dem Hebräem: Die Nachkommen Jakobs, die man freundlich aufgenommen hatte, wurden zu einer Plage. Unter der Perserherrschaft Die Vorrechte, welche den Juden von den Perserkönigen gewährt waren, wurden bald unangenehm empfunden. Die in der Zerstreuung lebenden Juden dachten nicht daran, sich als organische Glieder dem Ganzen einzufügen. Vielmehr hielten sie sich als Fremdlinge gesondert und fühlten sich als höhere Menschenklasse; sie weigerten sich sogar, die Höflichkeitsform der Verbeugung mitzumachen. Und wenn es einzelnen Juden gelang, in hohe Stellungen zu kommen, so nahmen sie für ihre Volksgenossen Partei. Kein Wunder, daß sie Haß emteten! Außerordentlich wertvoll ist im Alten Testament das Buch Esther als Selbstporträt des zerstreuten Judentums. Professor Gunkel schreibt: "Hauptinhalt des Buches ist eine große Judenhetze, auch das sicherlich den Verhältnissen entnommen: da mordet und plündert der Pöbel nach Herzenslust, und die Obngkeit drückt die Augen kräftig zu." Über den Grund solchen Judenhasses sagt das Buch kein Wort: er ist dem Verfasser völlig unbegreiflich; er merkt es nicht und will es nicht merken, daß das Judentum mit seinem Haß gegen alle Völker (man denke an die Unheilsweissagungen gegen die "Heiden") und mit seinem religiösen Hochmut, wie mit seinem nationalen Dünkel die "Heiden" auf's schwerste gereizt hat. Auch den Neid des Pöbels mag der geschäftlich strebsame Jude erregt haben. Hamann will den Juden 75 Millionen Mark für den Staatsschatz auspressen und dabei gewiß noch selber profitieren ... In dem Buch Esther spncht sich der Geist einer unterdrückten Nation aus, die ihr Elend um so bittererer empfindet, als sie voller Eitelkeit steckt und alle Angnffe ihrer übermächtigen Feinde mit glühendem Haß erwidert. Aus eigener Kraft können sie sich nicht wehren; aber sie schreien nach der Hilfe des Staates. Sie wünschen sich, daß eine Jüdin Königin werde und ein Jude der oberste Minister! Dann aber würden die Juden den Spieß umdrehen; dann sollten alle Judenfeinde (75 000) mit Hilfe der Obngkeit auf einen Tag mit Weib und Kind von den Juden ausgerottet werden! In diesem Geiste wurde und wird alljährlich ein Fest gefeiert, wo das Judentum seine Feinde, "wenigstens in Gedanken, totschlüge." Unter der Gnechenherrschaft Theodor Mommsen, der eher ein Freund als Feind der Juden gewesen ist, hat das Judentum des Altertums wiederholt mit der späteren römischen Papstkirche verglichen. Judäa mit Jerusalem sei für das zerstreute Judentum dasselbe gewesen, wie der römische Kirchenstaat für die Katholiken: der Sitz des Hohepnesters, des Pontifex Maximus, des Papstes. - 35 -