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respect and reverence! Respect for the nature of different kinds of people, respect for the customs rooted in the nature of another people, reverence for the greatness, which may seem strange to Jews, of another national soul. The over-refinement of the Jewish spirit becomes active here, the striving to remodel the whole world into something conceptually comprehensible—the desire to elevate the ideals of today's radicalized Jewry to universally binding ones, to world ideals.
The fact that a lack of understanding for the nature of one's own people also occurs among the members of other nations does not excuse those Jews who speak in the same tone about the affairs of the host nation. For we Jews, too, immediately call many things, which we would tolerate from Jews without further ado, 'anti-Semitism' when they come from non-Jews. To be sure, Judaism has once before fought and defeated an even larger, alien majority. But at that time, it was the unique and incomparable case of the enforcement of the religiously founded moral law against the pagan world, which was completely uncomprehending of such a thing. But since this moral law—borne only by Jews, but in its essence universally binding—has triumphed, there is nothing more and can never be anything more that Jews would have a right to impose or even to press upon non-Jews! But that is what the all too one-sidedly thinking Jewish brain does not want to comprehend, that people must be allowed to be conservative in God's name, too. This they absolutely refuse to understand, and they always tend—typically revolutionary and utopian, by the way —to dictate their happiness to the sluggishly resisting peoples."
Uriel Birnbaum.
Uriel Birnbaum in the "Neues Wiener Journal", October 31, 1929, No. 12 911.
The Jews Have Made German History
"A Jew tried to stabilize the feudalistic system by building the ideological foundation of the 'Christian state'. Jews stood in the 'bourgeois revolution' in the front line of battle; they took part in the formulation of the Reich constitution, they propagated the idea of the emperor. A Jew led the imperial deputation to Berlin and in Versailles presented the imperial crown to the Prussian king in the name of the people. The national-liberal movement was strongly influenced spiritually and organizationally by Jews, as was the liberal movement of the free-thinking bourgeoisie. The ideology and organization of German Social Democracy in its present form are unthinkable without the participation of Jewish creative forces. And a Jew also wrote the constitution of the Republic.
In all historical tendencies that have come to prominence in these hundred years, Jewish spirit has participated. If history were only the play and counter-play of free intellectual forces, one might almost say that the Jews had 'made' German history...
The names Hugo Preuss and Walter Rathenau lead us beyond the epoch of the German collapse and into the history of the last years of the post-war period. Preuss co-created the work of Weimar by drafting the new constitution. Jewish publishers, newspaper editors, journalists of European stature have in the past era in Germany and Austria worked in the front line on the construction of the state, the economy, and culture. The high point of this uniquely conceived and perfectly written work, which reveals the love, longing, and suffering of Judaism, is probably the section about the German, European, and—Jew: Walter Rathenau."
The "Neues Wiener Journal" (owner Lippowitz & Co.) in a review of the book "Jews in German Politics" according to "Deutsche Nachrichten" of March 2, 1930. – 299 –
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Respekt und Ehrfurcht! Achtung vor dem Wesen andersartiger Menschen, Respekt vor den wesensverwurzelten Gebräuchen eines anderen Volkes, Ehrfurcht vor der wenn auch Juden vielleicht fremd anmutenden Größe einer anderen Volksseele. Die Überspitztheit des jüdischen Geistes wird hier tätig, das Streben, die ganze Welt ins gedankenmäßig Faßbare umzumodeln - die Begierde, die Ideale des heutigen radikalisierten Judentums zu allgemein verbindlichen, zu Weltidealen emporzuschrauben. Daß auch unter den Angehöngen der anderen Völker selbst Verständnislosigkeit für das Wesen des eigenen Volkes vorkommt, entschuldigt jene Juden nicht, die im gleichen Ton von den Angelegenheiten des Wirtsvolkes sprechen. Denn auch wir Juden nennen so manches, was wir von Juden ohne weiteres vertragen, bei Nichtjuden sofort 'Antisemitismus'. Wohl hat das Judentum schon einmal eine noch größere wesensfremde Majontät bekämpft und sie besiegt. Damals aber handelte es sich um den einmaligen und unvergleichlichen Fall der Durchsetzung des religiös begründeten Sittengesetzes gegen die heidnische, für so etwas völlig verständnislose Welt. Seit aber dieses Sittengesetz - von Juden nur getragen, dem Wesen nach aber weltverbindlich - gesiegt hat, gibt es nichts mehr und kann es nie mehr etwas geben, das den Nichtjuden aufzuzwingen oder auch nur aufzudrängen Juden ein Recht hätten! Das aber ist es, was das allzu einseitig denkende jüdische Him nicht begreifen will, daß es Menschen gestattet sein muß, in Gottes Namen auch konservativ zu sein. Das will ihnen durchaus nicht eingehen, und sie neigen - typisch revolutionär und utopistisch übngens - stets dazu, den schwerfällig widerstrebenden Völkem ihr Glück zu diktieren." Unel Bimbaum im "Neuen Wiener Joumal", 31. Oktober 1929, Nr. 12 911. Die Juden haben die deutsche Geschichte gemacht "Ein Jude hat das feudalistische System zu stabilisieren versucht, indem er den ideologischen Grund des 'chnstlichen Staates' mauerte. Juden standen bei der 'bürgerlichen Revolution' in vorderster Kampflinie; sie haben an der Formulierung der Reichsverfassung Anteil genommen, sie haben die Kaisendee propagiert. Ein Jude hat die Kaiserdeputation nach Berlin geführt und in Versailles dem preußischen König die Kaiserkrone im Namen des Volkes überreicht. Die nationalliberale Bewegung wurde geistig und organisatonsch von Juden stark beeinflußt und ebenso die liberale Bewegung des freisinnigen Bürgertums. Ideologie und Organisation der deutschen Sozialdemokratie in ihrer jetzigen Form sind ohne die Mitwirkung jüdischer Schöpferkräften nicht denkbar. Und ein Jude hat auch die Verfassung der Republik geschneben. An allen histonschen Tendenzen, die in diesen hundert Jahren zur Geltung gelangt sind, hat jüdischer Geist mitgewirkt. Wäre die Geschichte nur das Spiel und Gegenspiel freier geistiger Kräfte, so möchte man fast sagen, die Juden hätten die deutsche Geschichte 'gemacht' ... Über die Epoche des deutschen Zusammenbruches hinweg und in die Geschichte der letzten Jahre der Nachknegszeit führen uns die Namen Hugo Preuß und Walter Rathenau. Preuß hat das Werk von Weimar mitgeschaffen, indem er die neue Verfassung ausarbeitete. Jüdische Verleger, Zeitungsherausgeber, Joumalisten von europäischem Format haben in der verflossenen Ära in Deutschland und Österreich am Aufbau des Staates, der Wirtschaft und Kultur in vorderster Linie gearbeitet. Den Höhepunkt dieses einzigartig gesehenen und formvollendet geschnebenen Werkes, das die Liebe, Sehnsucht und das Leid des Judentums enthüllt, bildet wohl der Abschnitt über den Deutschen, Europäer und - Juden: Walter Rathenau." Das "Neue Wiener Joumal" (Eigentümer Lippowitz & Co.) in einer Besprechung des Buches "Juden in der deutschen Politik" laut "Deutsche Nachnchten" vom 2. März 1930. - 299 -