
Page 244 • Click to zoom
Page 244 of 339
again, until German idealist philosophy has regained its rightful place in the curriculum of the universities, free from the rationalistic whitewash of the Jewish interpreters and their imitators, until German philosophy becomes creative again and influences the way of life and the education of the German person, years will still pass, and they will be years of struggle and thorough cleansing. Judaism in Medicine If we try to give a brief overview of the importance of Jews in the medicine of antiquity and the Middle Ages, it is, of course, most natural to first look in their own cult books, in the Bible and the Talmud, for medical and physician's instructions from which one can form a picture of the state of medical knowledge there.
In the Old Testament, as can be gathered from the Jewish Encyclopedia, the physician is mentioned only in very isolated places. God is asked by the priest for the healing of diseases. On the other hand, we find here and there the beginnings of a medical-hygienic legislation; even if much of what is recorded in the legal regulations of a Moses originated much later, even if much may have been taken from the cultic circle of the Aryan Persians, there certainly existed strict regulations on public and racial hygiene among the Jews as well. Moses, who was not to enter the land of his longing, demanded, in order to prevent a mixture of his people with those of foreign stock, a complete extermination of all tribes in Canaan. The "chosen" people were not allowed to deteriorate, to be defiled by mixing with foreign peoples. Thus, inner "preservation of purity," the preservation of the race, has been impressed upon the Jew for millennia (and we do right to support them in observing these laws and, for our part, to preserve our blood from mixing with that of the Jews). Moses issued a law to combat venereal diseases, he enacted specific regulations for the treatment of gonorrhea, which seems to have played a disastrous role even then. Fornication, adultery, unnatural sexual activity, were strictly forbidden. Marriages with lepers and epileptics were prohibited (cf. Petzold Dtsch. med. Wochenschrift 1932, 35).
The entire hygiene of sexual life was regulated by strict rules. The circumcision, the dietary and washing laws also undoubtedly had, although opaque in detail, a health-related background.
The medical regulations in the Talmud are not very consistent with each other. This is not surprising; after all, the Talmud covers no less than 600 years, a time in which views and experiences must have changed many times. At one point, the sick person is forbidden to see a doctor (because the illness is seen as sent by God); in another place, we find the rule that one should not live in any city that did not have a doctor. It is self-evident that various superstitious healing methods played a role in the medicine of this early Middle Ages. In addition, surgical interventions are reported (especially bloodletting), hints are made about narcotic drinks; there is some experience about the healing of wounds and its disruption by impurity. Natural healing methods with water, sun, air are used, but also treatments with medicines (solutions, powders, ointments, plasters) are carried out. The mentally ill are considered sacred.
- 243 *
Show Original German Text
wieder ausgetneben sein wird, bis die deutsche idealistische Philosophie im Lehrgang der Universitäten wieder den ihr gebührenden Platz eingenommen haben wird, frei von der rationalistischen Überkleisterung der jüdischen Interpreten und ihrer Nachahmer, bis die deutsche Philosophie wieder schöpfensch werden und Einfluss nehmen wird auf die Lebensgestaltung die Erziehung des deutschen Menschen, darüber werden noch Jahre vergehen, und es werden Jahre des Kampfes und der gründlichen Säuberung sein. Das Judentum in der Medizin Verſuchen wir, einen kurzen Überblick über die Bedeutung der Juden in der Medizin des Altertums und Mittelalters zu geben, so liegt es natürlich am nächsten, zunächst in ihren eigenen Kult-Büchem, in Bibel und Talmud, nach medizinischen und ärztlichen Vorschnften zu ſuchen, aus denen man ſich ein Bild von dem Stand der dortigen medizinischen Kenntniſſe machen kann. Im Alten Testament wird, wie aus dem jüdischen Lexikon zu entnehmen ist, der Arzt nur an ganz vereinzelten Stellen erwähnt. Gott wird vom Pnester um Heilung der Krankheiten gebeten. Dagegen finden wir hier und da Ansätze zu einer medizinisch-hygienischen Geſetzgebung, wenn auch manches, was in den geſetzlichen Vorschnften eines Moſes aufgezeichnet ist, erst ſehr viel später entstanden ist, wenn auch manches aus dem Kultkreis der anschen Perſer entnommen ſein mag, ſo haben doch ſicher scharfe Vorschnften über Volks- und Raſſenhygiene auch bei den Juden bestanden. Moſes, der ja das Land ſeiner Sehnſucht nicht mehr betreten ſollte, verlangte um eine Mischung ſeines Volkes mit den Fremdstämmenden zu verhindem, eine restloſe Austilgung aller Stämme in Kanaan. Das „auserwählte“ Volk durfte ſich nicht durch Vermischung mit Fremdvölkem verschlechtem, verunreinigen. So ist die innere „Reinerhaltung“, die Bewahrung der Raſſe, dem Juden ſeit Jahrtausenden eingeschärft (und wir tun nur recht daran, wenn wir ſie bei dem Einhalten dieſer Geſetze unterstützen und unſer Blut unſererſeits vor Vermischung mit dem der Juden bewahren). Moſes gab ein Geſetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten heraus, erließ bestimmte Vorschnften zur Behandlung des Tnppers, der schon damals eine unheilvolle Rolle gespielt zu haben scheint. Unzucht, Ehebruch, widematürliche Geschlechtsbetätigung, wurden streng verboten. Ehen mit Ausſätzigen und Epileptikem waren unterſagt (vgl. Perzold Dtsch. med. Wochenschnft 1932, 35). Die ganze Hygiene des Geschlechtslebens war durch scharfe Vorschnften geregelt. Auch die Beschneidung, die Speiſe- und Waschungsgeſetze hatten zweifellos, wenn auch im einzelnen undurchſichtig, einen geſundheitlichen Hintergrund. Die ärztlichen Vorschnften im Talmud stimmen untereinander wenig überein. Das kann nicht wundemnehmen; umfaßt doch der Talmud nicht weniger als 600 Jahre, alſo eine Zeit, in der ſich die Anschauungen und Erfahrungen vielfach geändert haben müſſen. Bald wird dem Kranken verboten, den Arzt aufzuſuchen (weil die Krankheit als von Gott geſandt angeſehen wird); an anderer Stelle finden wir die Vorschnft, daß man in keiner Stadt wohnen dürfe, die keinen Arzt hätte. Es ist ſelbstverständlich, daß mancherlei abergläubische Heilverfahren in der Medizin dieſes frühen Mittelalters eine Rolle spielten. Daneben wird von den chirurgischen Eingnffen benchtet (beſonders Aderlaß), es werden Andeutungen über betäubende Getränke gemacht; man hat gewiſſe Erfahrungen über die Heilung von Wunden und ihre Störung durch Unreinheit. Natürliche Heilmethoden mit Waſſer, Sonne, Luft werden angewandt, aber auch Behandlungen mit Heilmitteln (Löſungen, Pulvem, Salben, Pflastem) werden ausgeführt. Geisteskranke gelten als heilig. - 243 -