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American money, Tietz does too, even if he, unlike Karstadt, does not resort to a dollar loan after completing the merger."
According to general opinion, these statements are correct. It is characteristic, however, that the same newspaper presented the department store to its readers as a kind of sweatshop. It wrote further: "The shrinking of the market forces the elimination of this competition and at the same time a reduction of costs through so-called rationalization by means of trust formation. The combined power of the new department store trusts is then directed in an even sharper competitive struggle against the small and medium-sized businesses. The department store trust formation, just like trust formation in big industry, results in the destruction and impoverishment of the middle classes."
The Communist Party, or rather its leading Jews, acted as if the department stores worked more cheaply (and supplied better goods) than the specialty shops! We have proven above that the opposite was the case! That the completely Judaized Social Democracy blew the same horn goes without saying. Thus, the central organ of Social Democracy, the "Vorwärts," also wrote on the same topic that the department store business "reduces expenses." It then continued: "But the right path is only shown by a look at the fact that department stores are increasingly placing emphasis on the most concentrated mass purchasing. This is also characteristic of the Tietz company, which only recently completed its merger with almost two dozen purchasing houses of the M. Konitzer group. Today it is no longer about earning as much as possible on the sale, but on the purchase. For the sale, the prices are determined by the fierce competition for the customer. In purchasing, however, the large department stores, especially when they unite for purchasing, have almost a monopoly over the manufacturers, with which no single retailer can keep up. The factories, which are usually medium-sized businesses, are put under pressure by the advantage of long-term contracts, and for that reason they also tolerate independent interventions by the department stores even in the manufacturers' calculations. The intermediary profit taken from the manufacturer (the manufacturers do, however, save on advertising costs) flows to the department stores."
In a word: The Jew was supposed to swallow everything! The "Vorwärts," whose editorial board alone included ten Jews, not to mention the Jewish powers-that-be, found this to be perfectly in order. Now, if Social Democracy, as we have seen from its "Handbook," rightly regarded the department stores as wage-depressors, one would assume that it would oppose the expansion of the department store business. But here one observed again what one always saw: where Jewish interests collided with workers' interests, Social Democracy took the Jewish side. With its organizations and the influence it had on the working class, it could have set limits to the expansionist ambitions of the worker-harming department stores. But it did not do so, or rather: its Jewish leadership did not do so. The harmless mind of the German worker, who let himself be led by Jews, had no idea how he was being abused and what a game was being played with him! The state authorities also showed themselves to be extraordinarily compliant with department store capital. When Karstadt wanted to establish a so-called "buyer's savings bank," a fund into which buyers paid their money, but which they could only withdraw in the form of goods, and the banks and savings banks protested against it for violating the deposit law, the individual state governments were asked for their expert opinions instead of simply forbidding this great nuisance, which in fact violated the deposit law! After the mammoth Karstadt department store was opened, the "Vorwärts" of November 8, 1929, was able to report gleefully that "Minister-President Braun and Minister Grzesinski had visited the
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amenkanischem Geld arbeitet, auch Tietz das tut, auch wenn er nicht, wie Karstadt, nach vollendetem Zusammenschluß zu einer Dollaranleihe seine Zuflucht nimmt." Nach allgemeinem Urteil stimmen diese Angaben. Bezeichnend ist nun aber, daß das gleiche Blatt seinen Lesem das Warenhaus als eine Art Spannstitut vorstellte. Es schneb weiter: "Die Vernngerung des Marktes erzwingt Ausschaltung dieser Konkurrenz und zugleich Vernngerung der Selbstkosten durch sogenannte Rationalisierung mittels der Vertrustung. Die gesammelte Kraft der neuen Warenhaustrusts nchtet sich dann in um so schärferem Konkurrenzkampf gegen die kleinen und mittleren Geschäfte. Die Warenhausvertrustung hat genau so wie die Vertrustung in der Großindustne die Vemichtung und Verelendung der Mittelschichten zur Folge." Die kommunistische Partei oder vielmehr ihre federführenden Juden taten so, als ob die Warenhäuser billiger arbeiteten (und bessere Waren lieferten) als die Spezialgeschäfte! Wir haben oben bewiesen, daß das Gegenteil der Fall war! Daß die völlig verjudete Sozialdemokratie in das gleiche Hom blies, versteht sich von selbst. So schneb das Zentralorgan der Sozialdemokratie, der "Vorwärts", zu dem gleichen Thema ebenfalls, daß der Warenhausbetneb "die Spesen vernngere". Dann hieß es weiter: "Aber den nchtigen Weg weist erst der Blick auf die Tatsache, daß die Warenhäuser immer mehr den Nachdruck auf konzentnertesten Masseneinkauf legen. Das ist auch für die Firma Tietz charaktenstisch, die erst kürzlich den Zusammenschluß mit fast zwei Dutzend Einkaufshäusem des M. Konitzer- Konzems vollzog. Es handelt sich heute nicht mehr darum, am Verkauf, sondem am Einkauf möglichst viel zu verdienen. Für den Verkauf sind die Preise durch die heftige Konkurrenz um den Kunden bestimmt. Im Einkauf aber haben die großen Warenhäuser, besonders wenn sie sich noch zum Einkauf vereinigen gegenüber den Fabnkanten fast ein Monopol, bei dem kein Einzelhändler mehr mitkommt. Die Fabnken, die in der Regel mittelgroße Betnebe sind, werden unter Druck gesetzt durch den Vorteil langfnstiger Verträge, und deshalb dulden sie auch selbständige Eingnffe der Warenhäuser selbst in die Kalkulation der Fabnkanten. Der dem Fabnkanten entzogene Zwischengewinn (die Fabnkanten ersparen allerdings Werbungskosten) fließt den Warenhäusem zu." Mit einem Wort: Der Jude sollte alles schlucken! Das fand der "Vorwärts", in dessen Schnftleitung ja allein zehn Juden saßen, von den jüdischen Machthabem abgesehen, ganz in der Ordnung. Wenn nun aber die Sozialdemokratie, wie wir aus ihrem "Handbuch" gesehen haben, die Warenhäuser berechtigterweise als Lohndrücker ansah, so sollte man annehmen, daß sie sich gegen die Ausdehnung des Warenhausbetnebes wehren würde. Aber man beobachtete hier wieder, was man immer sah: Wo jüdische Interessen mit Arbeitennteressen kollidierten, stellte sich die Sozialdemokratie auf die jüdische Seite. Sie konnte mit ihren Organisationen und bei dem Einflusse, den sie auf die Arbeiterschaft hatte, den Expansionsbestrebungen der arbeiterschädigenden Warenhäuser Schranken entgegensetzen. Sie tat es aber nicht oder vielmehr: Ihre jüdische Führerschaft tat es nicht. Das harmlose Gemüt des deutschen Arbeiters, der sich von Juden führen ließ, ahnte nicht, wie er mißbraucht und welches Spiel mit ihm getneben wurde! Auch die staatlichen Gewalten zeigten sich dem Warenhauskapital außerordentlich willfähng. Als Karstadt eine sogenannte "Käufersparkasse" einnchten wollte, eine Kasse, in die die Käufer ihr Geld einzahlten, das sie aber nur in Form von Waren wieder sollten abheben können, und die Banken und Sparkassen wegen Verstoßes gegen das Depositengesetz dagegen Einspruch erhoben, wurden die einzelnen Länderregierungen um Gutachten angegangen, statt diesen großen Unfug, der tatsächlich gegen das Depositengesetz verstieß, einfach zu verbieten! Nachdem das Mammutwarenhaus Karstadt eröffnet war, konnte der "Vorwärts" vom 8. November 1929 freudestrahlend mitteilen, daß "Ministerpräsident Braun und Minister Grzesinski das - 191 -