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salesperson for inspection and, of course, stood up to the inspection. But during the sale, the less attentive buyer, or more often the female buyer, was fobbed off with "trash." A department store had bought a roll of well-woven lace, of which a meter had a factory price of 10 pfennigs. Following the same pattern, they now had lace woven at a factory price of 6 and 3 pfennigs. The three rolls were placed next to each other and sold at a "uniform price" of 9 pfennigs, so the good ones below factory price, one with a markup of 50%, the others even at three times the factory price. One understands from this example the above-quoted statement by Heine. If people come who look like they have knowledge of goods, they get the lace for 10 pfennigs; if one is unsure, one gives them the one for 6 pfennigs; if they look harmless, one "serves" them with the goods for 3 pfennigs! The profit is secured with this "sale below factory price." "Der Konfektionär," in its department store supplement, gave the advice to "sell the smaller articles at cost price and below, in order to earn all the more on the larger ones." An expert in the porcelain industry said: The department stores buy only "fourth choice," i.e., "breakage" and rejects. They mix a few good pieces in between, they place such pieces, for example, on top of plates and the public buys this junk indiscriminately. He complained that this method was ruining the industry. What the workers can get out of these conditions, how they affect wages, one can easily imagine! A sausage manufacturer was asked how he managed that the sausages he supplied, which cost 15 pfennigs in other shops, could be sold in the department store for 12 pfennigs. He laughed and said: well, just measure the things! They are exactly one-fifth cheaper, but one-quarter shorter!" These Jewish methods, for which examples could be cited in any number, are of common knowledge in court. In a lawsuit of the Stein department store in Berlin against the "Federation of Tradesmen and Businessmen," the Prussian Superior Court of Justice declared, amending the judgment of the lower court of November 14, 1907: "It is of judicial note that the department stores try to attract the great mass of buyers by selling inferior articles at conspicuously cheap prices. When selling other items, however, they demand much higher prices than the small and medium-sized businesses." (Compare: F. Rodench- Stoltheim, "The Riddle of Jewish Success." Leipzig 1928, Hammer-Verlag. This book summarizes the Jewish business methods with unique completeness. In parts, it makes downright shocking findings.) In business operations of this kind, there could, of course, be no question of social aspirations. The Jewish department stores were the most antisocial element in our entire national economy, and in two respects: as employers and as business enterprises. As employers: they paid extraordinarily low salaries and practiced a downright outrageous exploitation of young laborers. Although the activity of the saleswomen is purely schematic, a three-year apprenticeship was required. Since only intelligent apprentices were accepted, such an apprentice could very soon fill the position of a saleswoman. After the young people had worked for three years as apprentices for a very meager stipend, the newly graduated apprentices received a "salary" of 75 RM., in the second year after the apprenticeship 87 RM., and in the third year 107 RM. - These are salaries that are the norm in almost all department stores. When one considers that these employees always had to be well-dressed, that from the amounts mentioned a considerable fraction went to fares, etc., then one knows that the employees could not make a living from these salaries. Whoever could not live with their parents had just a bare existence with this work. In any case, the temptations to create additional income of any kind are very great with such salary rates. One involuntarily thinks of the coat company Singer & Rosenthal, whose co-owner the
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Verkäufer zur Prüfung in die Hand gegeben und hielten natürlich der Prüfung stand. Beim Verkauf aber wurde dem weniger aufmerksamen Käufer oder noch häufiger der Käufenn „Poſel“ untergeschoben. Ein Warenhaus hatte eine Rolle gutgewebter Spitzen gekauft, von denen das Meter einen Fabnkpreis von 10 Pfennig hatte. Nach dem gleichen Muster ließ man nun Spitzen weben zu einem Fabnkpreis von 6 und 3 Pfennig. Die drei Rollen befanden sich nebeneinander und wurden zu einem „Einheitspreis“ von 9 Pfennig verkauft, alſo die guten unter Fabnkpreis, die einen mit einem Aufschlag von 50 %, die anderen ſogar zu dem dreifachen Fabnkpreis. Man begreift an dieſem Beispiel die oben zitierte Äußerung Heines. Kommen Leute, die nach Warenkenntnis ausſehen, ſo bekommen ſie die Spitzen zu 10 Pfennig, ist man ſeiner Sache unſicher, gibt man ihnen die zu 6 Pfennig; ſehen ſie harmlos aus, „bedient“ man ſie mit der Ware zu 3 Pfennig! Der Gewinn ist bei dieſem „Verkauf unter Fabnkpreis“ geſichert. „Der Konfektionär“ gab in ſeiner Warenhausbeilage den Rat, „die kleineren Artikel, zum Selbstkostenpreis und darunter zu verkaufen, um an den größeren desto mehr zu verdienen“. Ein Fachmann der Porzellanbranche ſagte: Die Warenhäuſer kaufen nur „vierte Wahl“, alſo „Bruch“ und Ausschuß. Sie mengen einige gute Stücke dazwischen, ſie legen ſolche z. B. bei Tellem obenauf und das Publikum kauft wahllos dieſen Ramsch. Er klagte, daß dieſe Methode die Branche ruiniere. Was bei dieſen Verhältniſſen für die Arbeiter herausschauen kann, wie ſie auf die Löhne wirken, kann man ſich leicht vorstellen! Ein Wurstfabnkant wurde gefragt, wie er es anfange, daß die von ihm gelieferten Würstchen, die in anderen Geschäften 15 Pfennig kosteteten, im Warenhaus für 12 Pfennig verkauft werden könnten. Er lachte und ſagte: ja meſſen Sie die Dinger nur einmal! Sie ſind gerade um ein Fünftel billiger, aber um ein Viertel kürzer!“ Dieſe jüdischen Methoden, für die man Beispiele in beliebiger Zahl anführen könnte, ſind genchtsnotonsch. In einer Klageſache des Warenhauses Stein in Berlin gegen den „Bund der Handel- und Gewerbetreibenden“ erklärte das Preußische Kammergencht unter Abänderung des Urteils der Vonnstanz vom 14. November 1907: „Es ist genchtsbekannt, daß die Warenhäuſer durch den Verkauf genngwertiger Artikel zu auffällig billigen Preiſen die große Menge der Käufer anzuziehen verſuchen. Beim Verkauf anderer Gegenstände aber viel höhere Preiſe als die kleinen und mittleren Geschäfte fordem.“ (Vergleiche: F. Rodench- Stoltheim, „Das Rätsel des jüdischen Erfolges“. Leipzig 1928, Hammer-Verlag. Dieſes Buch faßt in einzigartiger Vollständigkeit die jüdischen Geschäftsmethoden zuſammen. Es tnfft in einzelnen Teilen geradezu erschüttemde Feststellungen.) In Geschäftsbetneben ſolcher Art konnte natürlich von ſozialen Bestrebungen nicht die Rede ſein. Die jüdischen Warenhäuſer waren das unſozialste Element in unſerer geſamten Volkswirtschaft, und zwar in doppelter Richtung: als Arbeitgeber und als Geschäftsuntemehmungen. Als Arbeitgeber: ſie zahlten außerordentlich gennge Gehälter und tneben eine geradezu ungeheuerliche Ausbeutung jugendlicher Arbeitskräfte. Obwohl die Tätigkeit der Verkäufennnen eine rein schematische ist, galt eine dreijähnge Lehrzeit. Da nur intelligente Lehrlinge angenommen wurden, konnte ein ſolcher Lehrling ſehr bald die Stelle einer Verkäufenn ausfüllen. Nachdem die jungen Leute drei Jahre als Lehrlinge für ein ganz genngfügiges Kostgeld gearbeitet hatten, erhielten die Neuausgelemten ein „Gehalt“ von 75 RM., im zweiten Jahre nach der Lehre 87 RM. und im dntten Jahre 107 RM. - Das ſind Gehälter, die in fast allen Warenhäuſem das Übliche darstellen. Wenn man bedenkt, daß dieſe Angestellten immer gut gekleidet ſein mußten, daß von den genannten Beträgen ein erheblicher Bruchteil für Fahrgeld usw. abging, ſo weiß man, daß die Angestellten von dieſen Gehältem ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten. Wer nicht bei ſeinen Eltem wohnen konnte, hatte bei dieſer Arbeit gerade das nackte Leben. Jedenfalls ſind die Verſuchungen, ſich Nebeneinnahmen irgendwelcher Art zu schaffen, bei ſolchen Gehaltssätzen ſehr groß. Man denkt dabei unwillkürlich an die Mantelfirma Singer & Roſenthal, deren Mitinhaber der