
Page 189 • Click to zoom
Page 189 of 339
fight against the department store business is a core piece of real and effective middle-class policy. It cannot escape any observer how the destruction of independent business existences spreads out radially from a newly established department store. The national economic damages that emanate from the department store are also immeasurable. They are particularly so at the point where the department stores, with their large investments, adversely influence the production methods of industry. On this, those capable of judging from a national economic perspective from all camps are in agreement, and we deliberately choose a testimony from a social democratic mouth, which proves how the department stores make their cheap purchases at the expense of the workers. In the "Handbook" for Social Democratic Prussian state election voters of 1908, penned by the Social Democratic Jew Paul Hirsch (later mayor in Dortmund), it says in the chapter "Department Store Tax": "The damage of the department store tax (that is Jewish German, Mr. Hirsch means to say: from the department store tax!) is borne in the last instance by the workers. As soon as the tax was introduced, the department store owners forced their suppliers to deliver the goods to them correspondingly cheaper. And since the profit rate of the entrepreneurs on these large deliveries is already cut to the utmost, they in turn take it out on their workers, whose wages they depress." The department store as a wage depressor! Had he been a man who felt compelled by his affiliation with Social Democracy to also take a social stance, he would have drawn the only correct conclusion from his observation: the fight against the antisocial, worker-harming, wage-depressing department stores! But Hirsch is a Jew, and he played the role in Social Democracy that all Jews played in it: to represent the interests of Jewry in and through Social Democracy. He did not even get the idea to turn against the department stores; he turned against a harsher taxation, that is, against the means that would restrict the spread of the antisocial department stores! Since the Jewish department stores also could not pull off the trick of selling cheaply with their uninhibited expenses (they operate with the relatively most numerous personnel of all businesses), they had to take refuge in deception. Since expenses could not be saved on, as newspaper and poster advertising as well as the presentation of the displays and the furnishing of the house with garish paintings and light advertisements caused enormous costs, "savings" were only possible on the quality of the offered goods. It is known that the department stores had inferior shoddy goods made to order. This could be observed especially with textiles. It requires no expert eye at all to immediately pick out from a group of women and girls those who are wearing department store clothes. As long as this frippery hangs well-ironed in the shop window, it may be acceptable, but as soon as a woman has squeezed herself into it, the tragedy or tragicomedy is there. Especially when ladies so dressed return from an excursion after a warm summer rain and convulsively try to pull the already short, but now "shrunken" dress over their knees, it is difficult to escape the stirrings of malicious pleasure. But the women who had succumbed to the department store hypnosis went back again and again. They let themselves be drawn by loss leaders and "special-offer days," by "sales" and screaming window displays anew into the big Jewish shops, where they were also seduced into buying many a worthless and superfluous thing. Another means of the Jews to get their money's worth and their profit was the method of mixing goods. On top lay flawless items. They were handed to the
- 188 -
Show Original German Text
Bekämpfung des Warenhausbetnebes ist ein Kemstück wirklicher und wirksamer Mittelstandpolitik. Es kann keinem Beobachter entgehen, wie sich von einem neuernchteten Warenhause strahlenförmig die Vemichtung selbstständiger Geschäftsexistenzen ausbreitet. Auch die volkswirtschaftlichen Schäden, die vom Warenhause ausgehen, sind unermeßlich. Sie sind es besonders an dem Punkte, wo die Warenhäuser mit ihren großen Einsätzen die Produktionsmethoden der Industne unheilvoll beeinflussen. Darüber sind sich volkswirtschaftlich Urteilsfähige aller Lager einig, und wir wählen mit Vorbedacht ein Zeugnis aus sozialdemokratischem Munde, das beweist wie die Warenhäuser ihre billigen Einkäufe auf Kosten der Arbeiter machen. In dem "Handbuch" für sozialdemokratische preußische Landtagswähler von 1908, das aus der Feder des sozialdemokratischen Juden Paul Hirsch (später Bürgermeister in Dortmund) stammt, heißt es in dem Kapitel "Warenhaussteuer": "Den Schaden der Warenhaussteuer (das ist jüdisches Deutsch, Herr Hirsch will sagen von der Warenhaussteuer!) haben in letzter Instanz die Arbeiter. Sobald die Steuer eingeführt wurde, zwangen die Warenhausinhaber ihre Lieferanten, ihnen die Waren entsprechend billiger zu liefem. Und da die Profitrate der Untemehmer bei diesen Großlieferungen schon aufs äußerste beschnitten ist, halten sich diese wieder an ihren Arbeitem schadlos, deren Löhne sie drücken." Das Warenhaus als Lohndrücker! Wäre er ein Mann gewesen, der sich aus seiner Zugehöngkeit zur Sozialdemokratie auch zu sozialer Stellungnahme veranlaßt gefühlt hätte, so wäre er aus seiner Wahmehmung zu der einzig nchtigen Konsequenz gekommen: Kampf gegen die unsozialen, arbeiterschädigenden, lohndrückenden Warenhäuser! Doch Hirsch ist Jude, und er spielte in der Sozialdemokratie die Rolle, die alle Juden in ihr spielten: in der Sozialdemokratie und durch sie die Interessen des Judentums zu vertreten. Er kam gar nicht auf den Gedanken, sich gegen die Warenhäuser zu wenden, er wendete sich gegen eine schärfere Besteuerung, also gegen das Mittel, das die Ausbreitung der unsozialen Warenhäuser einschränken würde! Da die jüdischen Warenhäuser auch das Kunststück nicht fertig brachten, bei ihren ungenierten Spesen (sie arbeiten von allen Geschäften mit dem verhältnismäßig zahlreichsten Personal) billig zu verkaufen, so mußten sie zur Täuschung ihre Zuflucht nehmen. Da an den Spesen nicht gespart werden konnte, da die Zeitungs- und Anschlagreklame sowie die Aufmachung der Auslagen und die Ausstattung des Hauses mit schreienden Malereien und Lichtreklamen ungeheure Kosten verursacht, so war "Erspamis" nur möglich an der Qualität der angebotenen Waren. Bekannt ist, daß die Warenhäuser minderwertige Ramschwaren auf Bestellung anfertigen ließen. Dies konnte man besonders bei den Textilien beobachten. Es bedarf gar keines fachmännischen Blickes, um aus einer Gruppe von Frauen und Mädchen sofort diejenigen herauszufinden, die Warenhauskleider tragen. Solange diese Flitter wohlgebügelt im Schaufenster hängen, mag es angehen, sobald aber eine Frau sie sich auf den Leib gezwängt hat, ist die Tragödie oder Tragikomödie da. Besonders wenn so bekleidete Damen nach einem warmen Sommerregen von einem Ausflug zurückkehren und sich krampfhaft bemühen, das an sich schon kurze, nun aber "eingegangene" Kleid über die Knie zu ziehen, ist es schwer, sich der Anwandlungen der Schadenfreude zu entziehen. Doch die der Warenhaushypnose unterlegenen Frauen ließen immer wieder hin. Sie ließen sich von Lockartikeln und "Ausnahmetagen", von "Ausverkäufen" und schreiender Schaufensterreklame emeut in die großen Judenläden ziehen, in denen sie sich zudem noch verführen ließen, manches Wertlose und Überflüssige zu kaufen. Ein anderes Mittel der Juden, auf ihre Kosten und zu ihrem Profit zu kommen, war die Methode der Warenvermengung. Obenauf liegen einwandfreie Dinge. Sie wurden dem - 188 -