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Of course, all this will not prevent many a clear-sighted Catholic from occasionally seeing the Jewish question as the "Staatslexikon" of the Catholic Görres Society sees it in its latest edition ("Schönere Zukunft," November 29, 1931): "In the entire field of German literature, the Jews are a great power, on some points even the dominant power. In literary criticism, the Jews hold a downright commanding position ... It is in the restless, agitating, revolutionary, highly adaptable spirit of Judaism that Jewish writers eagerly serve every new literary fashion, without feeling particularly inhibited by aesthetic-artistic or even ethical considerations ... Jewish literary products promote a pessimistic and anti-Christian worldview ... Judaism dominates the press even more than literature. In journalism permeated by the Jewish spirit lies a high point of Jewish power ... The press serves the Jews not only to support or enforce their economic and political endeavors; rather, the greatest cultural danger lies in the fact that they use the press to influence the national character and work on uprooting national ideals ... In the theater, Jews often hold the leading positions; they also work as authors of mostly lighter theatrical fare that flatters the senses and serves the fashion of the day. Jews often exercise their power through the trustification and industrialization of the theater ... The character of most films filled with sensuality and the depiction of crime is on the European continent often to be attributed to Jewish dominance in the film industry ... The Jewish musical spirit today essentially manifests itself in the production of light and mostly shallow operetta music, in which business acumen, the craving for hit novelties, and the popularization of 'new music' go hand in hand. In accordance with their dominion in the entire realm of fashion, the Jews also set the tone in the modern metropolitan entertainment business. With their activities in the cultural field, liberal Jews serve to a large extent, alongside business, merely entertainment; thus they often create and disseminate a metropolitan culture and a business morality that is to be rejected from a Christian standpoint."
The logical conclusions that would result from these findings can, of course, never be drawn by the Roman Church because of its known spiritual affinity with Judaism. And so it is not surprising that the well-known Roman encyclopedia by Herder, in its newest 1st volume under "Anti-Semitism," has the following to say, which clearly and unambiguously reflects the church's position: "Anti-Semitism is to be rejected from a Christian standpoint if it fights the Jews for their foreignness of blood, or if it uses un-Christian means in the fight against them. The Catholic Church has therefore always rejected anti-Semitism as such ... The defense against the actually harmful influence of liberal-Jewish circles in certain areas with legal and moral means is permitted, best of all through superior, positive achievements ..."
Racial anti-Judaism is therefore forbidden by the church under all circumstances, and yet the Jewish question can never be understood and never solved if one considers it only as a religious question and does not see that the special religion of the Jews, hostile to all other peoples, grows out of the blood.
But people who even want to Christianize the concept of race in order to make it harmless for the church and confession will always, whether they want to or not, be the
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Das alles wird freilich manchen klarsehenden Katholiken nicht hindem, die Judenfrage auch mal gelegentlich so zu sehen, wie sie das „Staatslexikon“ der katholischen Görresgesellschaft in seiner neuesten Ausgabe sieht („Schönere Zukunft“, 29. November 1931): „Auf dem ganzen Gebiet der deutschen Literatur sind die Juden eine Großmacht, auf einigen Punkten sogar die Übermacht. In der Literaturkntik nehmen die Juden eine geradezu beherrschende Stellung ein ... Es liegt in dem unruhigen, aufwühlenden, revolutionären, anpassungsstarken Sinn des Judentums, daß die jüdischen Literaten jeder neuen Literaturmode eifng dienen, ohne sich durch ästhetisch-künstlensche oder gar ethische Rücksichten besonders gehemmt zu fühlen ... Jüdische Literatur-Erzeugnisse leisten einer pessimistischen und chnstentumsfeindlichen Lebensanschauung Vorschub ... Wohl noch mehr als die Literatur beherrscht das Judentum die Presse. In der vom jüdischen Geist durchtränkten Joumalistik liegt ein Höhepunkt der jüdischen Macht ... Die Presse dient den Juden nicht allein zur Stütze bzw. Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen und politischen Bestrebungen, die größte kulturelle Gefahr liegt vielmehr dann, daß sie von der Presse aus den Volkscharakter beeinflussen und an der Entwurzelung der Volksideale arbeiten ... Beim Theater haben die Juden vielfach die leitenden Stellen inne, sie wirken weiter als Autoren meist leichter, den Sinnen schmeichelnder, der Tagesmode dienender Theaterware. Vielfach üben die Juden ihre Macht aus durch Vertrustung und Industnalisierung des Theaters ... Der Charakter der meisten von Sinnlichkeit und Verbrechensdarstellung erfüllten Filmstücke ist auf dem europäischen Kontinent vielfach auf die jüdische Übermacht im Filmwesen zu setzen ... Der jüdische Musikgeist wirkt sich heute im wesentlichen in der Fabnkation leichter und meist seichter Operettenmusik aus, wobei sich Geschäftsgeist, Sucht nach Schlagem euheiten, Populansierung 'neuer Musik' die Hand reichen. Entsprechend ihrer Herrschaft im ganzen Reiche der Mode sind die Juden auch tonangebend im modemen großstädtischen Vergnügungsbetneb. Die liberalen Juden dienen mit ihrer Betätigung auf kulturellem Gebiet in weitem Maß neben dem Geschäft lediglich der Unterhaltung; so schaffen und verbreiten sie vielfach eine Großstadkultur und eine Geschäftsmoral, die vom chnstlichen Standpunkt abzulehnen ist.“ Die logischen Folgerungen, die sich aus diesen Feststellungen ergäben, können freilich von der römischen Kirche wegen der bekannten Geistesverwandtschaft mit dem Judentum gar nie gezogen werden. Und so ist es nicht zu verwundem, daß das bekannte römische Konversationslexikon von Herder in seinem neuesten 1. Band unter „Antisemitismus“ folgendes zu sagen weiß, was klar und eindeutig die kirchliche Stellung wiedergibt: „Der Antisemitismus ist vom chnstlichen Standpunkt aus abzulehnen, wenn er die Juden um ihrer Blutfremdheit willen bekämpft, oder sich im Kampfe gegen sie unchnstlicher Mittel bedient. Die katholische Kirche hat darum von jeher den Antisemitismus als solchen verworfen ... Erlaubt ist die Abwehr des tatsächlich schädlichen Einflusses liberal-jüdischer Kreise auf gewissen Gebieten mit rechtlichen und sittlichen Mitteln, am besten durch überlegene, positive Leistungen ...“ Rassenantijudaismus ist also unter allen Umständen kirchlich verboten, und doch ist die Judenfrage nie zu verstehen und nie zu lösen, wenn man sie nur als religiöse Frage betrachtet und nicht sieht, daß die besondere, allen anderen Völkem feindliche Religion der Juden aus dem Blut erwächst. Aber Menschen, die sogar den Rassenbegnff verchnstlichen wollen, um ihn für Kirche und Konfession ungefährlich zu machen, werden immer, ob sie wollen oder nicht, die - 165 -