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(of the Freemasons of Germany) will become more and more convinced that its convulsive effort to win the favor of the German-völkisch circles is in vain, and that in connection with this it will come to the realization that it is more advisable and dignified to maintain a distinguished and proud reserve in the face of foolish attacks based on unwillingness or malice. Moreover, despite all its emphasis that it occupies a special position in Freemasonry, it will hardly succeed in convincing its opponents to make a distinction between it and the humanitarian Grand Lodges; for they will rightly say to themselves that just as there is only one Christianity, so there is also only one Freemasonry; only the forms of professing one or the other are different."
The Jews have a decisive influence on Freemasonry as a whole, not only by way of the spirit of the ritual, but also as real, powerful brothers. They are extremely numerous in the lodges, they participate in the "work" with unusual zeal, they hold important leadership positions, they harness the mass of non-Jewish brothers for their own purposes. Freemasonry of the early 18th century was free of Jews. It was only in the course of the 18th century, as the societal selection criteria of property and education became more and more prevalent, that Jewry knocked on the doors of the lodges. Around 1780, two Jewish lodges were founded in Frankfurt am Main. Since 1820, after a brief period of counter-movement, the German Grand Lodges considered a fundamental opening to Jews. Since 1844, the names Hertz, Löwenhaar, Levin, Levy, Horkheimer, Rosenberg, Kohn, Wertheimer, Seeligmann, Auerbach, Oppenheimer, etc., appear in the lodges of the Frankfurt "Eclectic League." The Hamburg Grand Lodge and the other humanitarian Grand Lodges are following the same path. The Old Prussian lodges adhere to their "Christian" principle for admission, so they accept baptized Jews. For the rest, they defend themselves sharply against the accusation of anti-Judaism. "If we do not let Jews, as well as members of other non-Christian religious communities, enter our closer community, it does not follow that we hate them! With the same right, one could accuse us of hating women and children as well as people of lesser education because we do not accept them. - But if a Jewish brother wishes to be admitted to our work as a guest, we gladly let him in if he belongs to a recognized lodge, bid him a hearty welcome and are glad that he is not caught up in the prejudice that a dividing wall stands between him and us. We know what we owe him as a brother and will always act accordingly." The accusation of anti- Judaism "is probably the worst disgrace ever inflicted upon us" (Hieber: "Guide" etc.). The "Old Prussian" lodges thus belong together with the Judaized "humanitarian" lodges through their spirit and their connection with world Freemasonry, despite all post-revolutionary attempts at molting. They always kept the Jews "as far away as possible" (Wichtl: "World Freemasonry, World Republic," Munich 1928, 11th edition, p. 55), they let them at most into their lowest degrees, but this half-measure from a half-hearted spirit was of no help. The Vienna Grand Lodge, openly re-founded after the war, had in its most important offices Messrs. Schlesinger, Ornstein, Kapralik, Frankl, Spieler, Zinner, Glücksmann. Its leading brothers also belong to the Jewish order B'nai B'nth, which was recognized by the Grand Lodge Association as a true lodge in 1906. The foreign lodges are completely Judaized, this applies to France, Italy, North America, as well as to Hungary, to England and the British dominions. The French Masonic magazine "Acacia" gives the keyword: "No lodge without Jews" (Wichtl, p. 54).
From this position, the Jews now use the Freemasonry of the world for their own ends. First, they twist the humanity demanded by the ethics of the Freemasons to their own advantage. The German Grand Lodge Association already considered it in 1881 to be "its duty, to all anti-Jewish-
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(der Freimaurer von Deutschland) je länger desto mehr ſich davon überzeugen wird, ihr krampfhaftes Bemühen, ſich die Gunst der deutschvölkischen Kreiſe zu gewinnen, ſei vergeblich, und daß ſie im Zuſammenhang damit zu der Erkenntnis gelangt, es ſei ratſamer und würdiger, tönchten Angnffen gegenüber, die auf Unwilligkeit oder Böswilligkeit beruhen, vomehme und stolze Zurückhaltung zu bewahren. Überdies wird es trotz aller ihrer Betonung, daß ſie in der Freimaurerei eine Sonderstellung einnehme, kaum gelingen, die Gegner dahin zu bnngen, zwischen ihr und den humanitären Großlogen einen Unterschied zu machen; denn ſie werden ſich mit Recht ſagen, wie es nur ein Chnstentum gebe, ſo gebe es auch nur eine Freimaurerei; lediglich die Formen, ſich zu dem einen oder anderen zu bekennen, ſeien verschieden." Auf die Geſamtfreimaurerei haben die Juden entscheidenden Einfluß nicht nur auf dem Weg über den Geist des Rituals, ſondem auch als wirkliche, mächtige Brüder. Sie ſind in den Logen ungemein zahlreich, ſie beteiligen ſich an der "Arbeit" mit ungewöhnlichem Eifer, ſie stehen in wichtigen Führerposten, ſie spannen die Maſſe der nichtjüdischen Brüder für ihre Ziele ein. Das Freimaurertum des frühen 18. Jahrhunderts war judenfrei. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts, als die geſellschaftlichen Ausleſewerte Beſitz und Bildung ſich mehr und mehr durchſetzten, pochte das Judentum an die Türen der Logen. Um 1780 entstanden in Frankfurt am Main zwei jüdische Logen. Seit 1820 überlegten ſich nach einer kurzen Zeit der Gegenbewegung die deutschen Großlogen eine grundſätzliche Öffnung für Juden. Seit 1844 tauchen die Namen Hertz, Löwenhaar, Levin, Levy, Horkheimer, Roſenberg, Kohn, Wertheimer, Seeligmann, Auerbach, Oppenheimer usw. in den Logen des Frankfurter "Eklektischen Bundes" auf. Die Hamburger Großloge und die anderen humanitären Großlogen gehen den gleichen Weg. Die altpreußischen Logen halten an ihrem "chnstlichen" Pnnzip bei der Aufnahme fest, ſie nehmen alſo getaufte Juden auf. Im übngen verteidigen ſie ſich scharf gegen den Vorwurf des Antijudaismus. "Wenn wir Juden ebenſo wie die Mitglieder anderer nichtchnstlicher Religionsgeſellschaften nicht in unſere engere Gemeinschaft treten laſſen, ſo folgt doch daraus nicht, daß wir ſie haſſen! Mit demſelben Rechte könnte man uns nachſagen, daß wir Frauen und Kinder ſowie Leute von genngerer Bildung haſſen, weil wir ſie nicht aufnehmen. - Wenn aber ein jüdischer Bruder bei uns als Gast zu unſeren Arbeiten zugelaſſen zu werden wünscht, ſo laſſen wir ihn, wenn er einer anerkannten Loge angehört, gem bei uns ein, heißen ihn herzlich willkommen und freuen uns, daß er nicht in dem Vorurteil befangen ist, als stände eine Scheidewand zwischen ihm und uns. Wir wiſſen, was wir ihm als Bruder schuldig ſind, und werden stets danach handeln." Der Vorwurf des Antijudaismus "ist wohl die ärgste Schmach, die uns jemals angetan ist" (Hieber: "Leitfaden" usw.). Die "altpreußischen" Logen gehören alſo durch ihren Geist und durch ihre Verbindung mit der Weltfreimaurerei mit den verjudeten "humanitären" Logen trotz allen nachrevolutionären Mauſerungsverſuchen zuſammen. Sie hielten zwar stets die Juden "tunlichst fem" (Wichtl: "Weltfreimaurerei, Weltrepublik", München 1928, 11. Auflage, S. 55), ſie ließen ſie allenfalls in ihre niedersten Grade, aber dieſe halbe Maßnahme aus halbem Geist half nichts. Die nach dem Knege offen neugegründete Wiener Großloge hatte in ihren wichtigsten Ämtem die Herren Schleſinger, Omstein, Kapralik, Frankl, Spieler, Zinner, Glücksmann ſitzen. Ihre führenden Brüder gehören zugleich dem jüdischen Orden B'nai B'nth an, der 1906 vom Großlogenbund als echte Loge anerkannt wurde. Die ausländischen Logen ſind vollkommen verjudet, das gilt für Frankreich, Italien, Nordamenka, ebenſo für Ungam, für England und die bntischen Dominien. Die franzöſische Maurerzeitschnft "Acacia" gibt das Stichwort: "Keine Loge ohne Juden" (Wichtl, S. 54). Von dieſer Stellung aus ſetzen nun die Juden das Freimaurertum der Welt für ſich ein. Zunächst drehen ſie die von der Ethik der Freimaurer geforderte Humanität zu ihren Gunsten. Der deutsche Großlogenbund hält es schon 1881 für "ſeine Pflicht, allen antijüdischen - 139 -