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In lay circles, it is commonly assumed that in the mixing of two or more races, a "mixed race" is formed, i.e., a race that derives about an equal amount from each of the crossed races; that, for instance, by crossing a tall, blond, long-headed, and narrow-faced race with a short, black-haired, short-headed, and broad-faced race, a medium-sized, brown-haired, medium-headed, and medium-faced "mixed race" or new race is formed. This is not correct. Here, the so-called Mendelian laws apply, which we owe to the Augustinian friar Johann (Gregor) Mendel (1822–1884) and about which one may inform oneself in the appropriate literature. Generally applicable is what Eugen Fischer says regarding the skull shape of the Rehoboth Bastards (South-West Africa) he studied:
"First, one sees in typical, verifiable mixtures of two different races, that the mixed population does not possess a single skull form whose length-breadth index (ratio of breadth to length) fluctuates around a mean value, but the variation curve remains bimodal, the two old mean values can still be recognized."
Thus, even the relatively strong and centuries-long inbreeding has by no means made the Jewish people a "new race" in the proper sense, but environmental influences have particularly promoted the procreation of the bearers of a specific combination of traits and have permanently inhibited the procreation of the bearers of all other combinations of traits. This has led to a certain accumulation of such physical-spiritual hereditary dispositions that appear to us as "characteristically Jewish." It should be noted that such a development is an exception in the history of humanity and is only possible under certain circumstances. There is not yet a scientific term for the result of such a development. Since there are arguments against the term "people," it is best to describe the Jews as a race of the second order. The races from which this race of the second order is composed are essentially two: the Near Eastern race and the Oriental race; besides small admixtures of other races, the Inner Asiatic and East Baltic races are particularly to be considered. One can now distinguish mainly¹) two types within Jewry:
*) Further sub-groups, such as the so-called "Philistine type," which is said to have a relatively large amount of Nordic blood, but from which, in my opinion, another large type, tending towards broadness and fullness, would have to be branched off, cannot be discussed here.
- The Eastern Jews; also called: German Jews or Ashkenazim;
- The Southern Jews; also called: Western Jews, Spanish Jews or Sephardim.
The Eastern Jews, who make up about nine-tenths of Jewry, today essentially include the Jews of the Soviet Union, former Poland, Austria, as well as Germany, Hungary, and the largest part of the Jews of North America and a large part of the Jews of Western Europe; they are a racial mixture in which the Near Eastern race predominates and to which are added admixtures of the Oriental, East Baltic, Eastern, Inner Asiatic, Nordic, Hamitic, and Negroid races. The order of the races mentioned here gives an approximate measure of the strength of the admixture. The Southern Jews, who make up about one-tenth of the total, are today formed by the Jews of Africa, the Balkan Peninsula, Italy, Spain, and Portugal, and a part of the Jews of France, England, and Holland. In them, the Oriental race predominates, in addition
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In Laienkreisen nimmt man gemeinhin an, es bilde sich bei der Mischung zweier oder mehrerer Raſſen eine „Mischraſſe“, d.h. eine Raſſe, die von jeder der gekreuzten Raſſen etwa gleichviel beziehe; daß man alſo bei Kreuzung einer großen, blonden, langköpfigen und schmalgeſichtigen Raſſe mit einer kleinen, schwarzen, kurzköpfigen und breitgeſichtigen Raſſe eine mittelgroße, braune, mitteltöpfige und mittelgeſichtige „Mischraſſe“ oder neue Raſſe bilde. Dies tnfft nicht zu. Hier gelten vielmehr die ſogenannten Mendelschen Geſetze, die wir dem Augustinerpater Johann (Gregor) Mendel (1822–1884) verdanken und über die man ſich an geeigneter Stelle unternchten mag. Allgemein gilt, was Eugen Fischer in bezug auf die Schädelform der von ihm unterſuchten Rehobother Bastards (Südwestaka) ſagt: „Zunächst ſieht man bei typischen, nachweisbaren Mischungen zweier verschiedener Raſſen, daß die Mischbevölkerung nicht eine Schädelform beſitzt, deren Längen-Breiten-Index (Verhältnis von Breite zu Länge) um einen Mittelwert schwankt, ſondem die Vanationskurve bleibt zweigipflig, die beiden alten Mittelwerte laſſen ſich noch erkennen.“ So hat auch die verhältnißmäßig starke und Jahrhunderte dauemde Inzucht aus dem jüdischen Volke keineswegs eine „neue Raſſe“ im eigentlichen Sinne gemacht, wohl aber haben Umwelteinflüſſe die Fortpflanzung der Träger einer bestimmten Merkmalzuſammenstellung beſonders gefördert und die Fortpflanzung der Träger aller anderen Merkmalzuſammenstellungen dauemd gehemmt. Hierdurch ist es zu einer gewiſſen Erhäufung ſolcher leiblisch-ſeeleschen Erbanlagen gekommen, die uns als „kennzeichnend jüdisch“ erscheinen. Es ſei bemerkt, daß eine ſolche Entwicklung in der Geschichte der Menschheit zu den Ausnahmen gehört und nur unter bestimmten Umständen möglich ist. Eine wiſſenschaftliche Bezeichnung für das Ergebnis einer ſolchen Entwicklung gibt es noch nicht. Da manches gegen die Bezeichnung „Volk“ spncht, wird man die Juden am besten als eine Raſſe zweiter Ordnung bezeichnen. Die Raſſen, aus denen ſich dieſe Raſſe zweiter Ordnung zuſammenſetzt, ſind im Weſentlichen zwei: die voraſiatische Raſſe und die onentalische Raſſe; neben genngen Einschlägen anderer Raſſen kommen insbesondere noch die inneraſiatische und ostbaltische Raſſe in Betracht. Man kann nun innerhalb des Judentums in der Hauptſache¹) zwei Schläge unterscheiden: ¹) Auf weitere Untergruppen, wie beispielsweſſe den ſogenannten „Philisterschlag“, der verhältnißmäßig viel nordisches Blut haben ſoll, von dem man aber meines Erachtens einen weiteren großen, aber zur Breite und Fülle neigenden Schlag abzuzweigen müßte, kann hier nicht eingegangen werden. 1. Die Ostjuden; auch genannt: deutsche Juden oder Aschkenaſim; 2. Die Südjuden; auch genannt: Westjuden, spanische Juden oder Sephardim. Zu den Ostjuden, die etwa neun Zehntel des Judentums ausmachen, gehören heute im weſentlichen die Juden der Sowjetunion, des ehemaligen Polens, Österreichs, ſowie Deutschlands, Ungams und der größte Teil der Juden Nordamenkas und ein großer Teil der Juden Westeuropas; ſie ſind ein Raſſengemisch, in dem die voraſiatische Raſſe vorwiegt und zu der Beimischung der onentalischen, ostbaltischen, ostischen, inneraſiatischen, nordischen, hamitischen Raſſe und negenschen Raſſen kommen. Die Reihenfolge der hier genannten Raſſen gibt ungefähr einen Maßstab für die Stärke der Beimischung. Die Südjuden, die etwa ein Zehntel der Geſamtheit ausmachen, werden heute gebildet durch die Juden Afnkas, der Balkanhalbinsel, Italiens, Spaniens und Portugals und einen Teil der Juden Frankreichs, Englands und Hollands. In ihnen wiegt die onentalische Raſſe vor, dazu - 13 -