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The most solid and therefore most dangerous core of the second line is formed by Freemasonry. Freemasonry would be dangerous even if it were not dominated by Jews, because it is sworn to the ideals of the 18th century. But in addition, it is a part of the Jewish front.
The transformation of the old itinerant operative masonry into "spiritual masonry," the "spiritualization" of the goals of a men's league connected across Europe (Wichtl) committed the Freemasons from the very beginning to the "spirit" of their time, the Enlightenment. The founding of the London Grand Lodge in 1717, from which the modern development of Freemasonry originated, falls into the century of human rights. Since then, the lodges have been an important part of the human rights movement. They fight the battle of bourgeois society. In them, all bonds are dissolved, and only "Brother Man" stands next to the brother in an enlightened belief in a universal-human religion of the spirit and of morality. In the process, the genuinely bourgeois standards of property and education are applied for admission. One cannot get in without these credentials, or at least not into every lodge, certainly not into every degree. Its own moral goal is the promotion of "humanity," this very pliable value that all too easily conceals universal-human interests. "The Master has taught us to love all people as our brothers, and the Jew is no less than we all and all people a child of the eternal Father," this passage from the catechism of a "Christian," "Old Prussian" lodge ("Guide through the Doctrine of the Order of the Grand Landlodge of the Freemasons of Germany" by Bro. Otto Hieber I: "What the foreign Seeker needs to know before his admission into the Masonic order") shows the fundamental attitude of "spiritualized" humanity, which equates man with man and aligns itself with the global struggle for the doctrine of humanity of 1789. Freemasonry wants to unite people on the point where they are only "human," i.e., if they can only pay the entrance fee to the lodge and if they bring enough "education" with them that they promise to become pleasant companions.
Besides the fundamental struggle for human rights and their world, which is an inherent flaw of Freemasonry, it is secondly so dangerous because it forms a consciously working patronage clique. A brother may never abandon another. All other bonds are considered unimportant when one brother calls another brother to his aid with the "sign of distress." Among the ordinary members, the obligation to help only leads to a political danger insofar as ambitious cliques find each other everywhere as lodge brothers and purposefully promote their people. Through the lodge, one becomes something. It provides "connections," because in it one meets otherwise distant and strange people as "brothers," who will then not abandon one. Mediocre talents still have prospects as lodge brothers. Besides the principle of standing up for universal-human ideals, the lodges are secondly associations for mutual advancement.
Thirdly, the lodges offer a cheap substitute religion to a sobered bourgeois world. The same enlightened citizen who rejects the faith of his fathers as a faith for infants covers his need for emotional sustenance from the ceremonial hours of the lodges. Similarly, in staunch republics, film stars become queens. "Man just can't live without something like that!"
The lodges would be relatively harmless if they were only sworn in the tradition of their founding era to the enlightened belief in "man" and were otherwise occupied with providing better and middle-class citizens with a substitute for religion and with somewhat embarrassing job procurement. But they also belong directly in
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Der festeste und darum gefährlichste Kem der zweiten Linie wird gebildet von der Freimaurerei. Die Freimaurerei wäre auch gefährlich, wenn ſie nicht von Juden beherrscht würde, weil ſie auf die Ideale des 18. Jahrhunderts eingeschworen ist. Sie ist dazu aber ein Teil der jüdischen Front. Die Umbildung der alten wandemden Werkmaurerei zur "Geistmaurerei", die "Vergeistigung" der Ziele eines über Europa zuſammenhängenden Männerbundes (Wichtl) verschneb die Freimaurer von Anbeginn an dem "Geist" ihrer Zeit, der Aufklärung. Die Gründung der Londoner Großloge 1717, von der die modeme Entwicklung der Freimaurerei ihren Ausgang genommen hat, fällt in das Jahrhundert der Menschenrechte. Die Logen gehören ſeitdem in die menschenrechtliche Bewegung als ein wichtiges Glied hinein. Sie kämpfen den Kampf der bürgerlichen Geſellschaft. In ihnen löſen ſich alle Bindungen, und nur der "Bruder Mensch" steht neben dem Bruder in einem aufgeklärten Glauben an eine allgemein-menschliche Religion des Geistes und der Moral. Dabei werden bei der Aufnahme durchaus die echt bürgerlichen Maßstabe von Beſitz und Bildung angelegt. Man kommt ohne ihren Ausweis nicht hinein, oder doch nicht in jede Loge, bestimmt nicht in jeden Grad. Ihr eigenes ſittliches Ziel ist die Förderung der "Menschlichkeit", dieſes ſehr dehnbaren Wertes, der nur zu leicht die allgemeinmenschlichen Intereſſen verbirgt. "Der Meister hat uns gelehrt, alle Menschen als unſere Brüder zu lieben, und der Jude ist nicht weniger als wir alle und alle Menschen ein Kind des ewigen Vaters", dieſe Stelle aus dem Katechismus einer "chnftlichen", "altpreußischen" Loge ("Leitfaden durch die Ordenslehre der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland" von Br. Otto Hieber I: "Was dem fremden Suchenden vor ſeiner Aufnahme in den Freimaurerorden zu wiſſen nötig ist") zeigt die grundſätzliche Einstellung "vergeistigter" Menschlichkeit, die Mensch gleich Mensch ſetzt und ſich dem Weltkampf für die Menschlichkeitslehre von 1789 einordnen. Die Freimaurerei will die Menschen in den Punkte zuſammenfaſſen, in dem ſie nur "Mensch" ſind, d.h. wenn ſie nur den Eintntt in die Loge bezahlen können und wenn ſie ſoviel "Bildung" mitbnngen, daß ſie angenehme Geſellschafter zu werden versprechen. Neben dem der Freimaurerei als Geburtsfehler anhängenden grundſätzlichen Kampf für die Menschenrechte und ihre Welt wird ſie zweitens ſo gefährlich, weil ſie eine bewußt arbeitende Patronagedique bildet. Ein Bruder darf den anderen nie im Stich laſſen. Alle anderen Bindungen gelten als unweſentlich, wenn ein Bruder den anderen Bruder mit dem "Notzeichen" zu Hilfe ruft. Unter den gewöhnlichen Mitgliedem führt die Hilfsverpflichtung nur inſoweit zu einer politischen Gefahr, als ſich überall ehrgeizige Cliquen als Logenbrüder zuſammenfinden und zielbewußt ihre Leute schieben. Durch die Loge wird man etwas. Sie vermittelt "Beziehungen", denn in ihr tnfft man ſonst feme und fremde Menschen als "Brüder", die einen dann nicht im Stich laſſen. Mittelmäßige Begabungen haben als Logenbrüder immer noch Ausſichten. Neben dem Grundſatz des Eintretens für die allgemein- menschlichen Ideale ſind die Logen zweitens Vereine zum gegenseitigen Hochschieben. Dnttens bieten die Logen einer nüchtem gewordenen bürgerlichen Welt eine billige Erſatzreligion. Derſelbe aufgeklärte Bürger, der den Glauben ſeiner Väter als Kleinkinderglauben von ſich weist, deckt ſeinen Bedarf an Gemütsverſorgung aus den Feierstunden der Logen. Ähnlich werden in überzeugten Republiken die Filmstars zu Königinnen. "Der Mensch kann eben ohne ſo etwas nicht leben!" Die Logen wären noch verhältniſmäßig harmlos, wenn ſie nur in der Überlieferung ihrer Gründungszeit auf den aufgeklärten Glauben an den "Menschen" eingeschworen wären und ſich im übngen mit der Verſorgung beſſerer und mittlerer Bürger mit Religionserſatz und mit etwas peinlicher Ämterverſorgung beschäftigten. Sie gehören aber außerdem unmittelbar in - 136 -