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The interest of Jewish policy since the 18th century has been to promote or preserve the state of bourgeois society, because the Jews have learned that they profit most from it. They probably left a small remnant group on the side of the courts, tried in any case not to fall out completely with the leaders of the old state, but they threw their essential weight onto the side of the 19th century and its bourgeois dissolution.
That is: They stood up for "human rights." They fought for a state of society in which man stood next to man with equal rights, in which the differences were either to be erased or their effect ignored. In human coexistence, the ultimate, decisive unit was always to be "the human being," detached from all ties to human subgroups. "The human being" was then supposed to, together with the other "human beings," out of the same freedom, establish a necessary order, a democratic "state," which he kept in his own hands at all times and tried to limit only to the most necessary tasks of regulating traffic. Efforts were made to find the most rational and smoothest way to keep this order running, and eventually the parliamentary state was developed, in which the "human beings," freely forming parties according to opinions and interests, employed an apparatus of neutral bureaucracy for their necessary needs of order. Other "human rights advocates" saw in time that in this order the parties too easily served not "the human being," but only the few owners of "capital." They saw that in this order, in economic life, equality from person to person was far from being implemented, even if political "democracy" existed. They therefore wanted to extend the principles of human rights to the economy as well, if necessary with bloody violence during a transitional period, in order to then be able to establish the genuine and now truly equal and free democracy, which would then probably secure the individual's influence on the apparatus of order not with the old-style parliamentarianism, but with a council system. These different plans for order only signify differences in insight into the real situation, differences in tactical method, differences in the courage for radicalism, differences in the logical power of political planning thought. But they do not represent differences in the goal and the fundamental worldview. They fight, for all their differences in shading, always for the one final ultimate goal: The realization of the ideas of 1789, the construction of human society on the principles of liberty, equality, fraternity. Jews can be found in all wings of the "human rights advocates," in the most diverse groups of liberals and Marxists. They stand for the ideal of life that is common behind all the tactical differences.
The ideal of human rights first requires the abolition or mixing of national and ethnic differences, which are a decisive reason for the inequality between people. Here again there are differences in tactics: some strive for "assimilation" into a dominant ethnic group, so that the internal conflict may finally cease. This is how France has thought since 1789 and since Napoleon. This is how the European post-war states think, who have borrowed their political thinking from France. Others want to gradually blur the ethnic differences through the tactic of "minority protection." This is how Soviet Russia thinks, whose much-praised nationalities policy in no way springs from a respect for ethnic distinctiveness. It wants through its tolerance of different languages precisely to take the edge off the conflict between nationalities, to gradually lull the peoples to sleep and in the meantime accustom them in their own language to the supra-ethnic and anti-ethnic idea of general human communism, until they finally realize for themselves the practical insignificance and historical meaninglessness of their own ethnic life and adopt the "universal" language of communist doctrine, whether it be Russian or Esperanto.
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Das Intereſſe der jüdischen Politik geht ſeit dem 18. Jahrhundert darauf aus, den Zustand der bürgerlichen Geſellschaft zu befördem oder zu erhalten, denn die Juden haben gelemt, daß ſie in ihm am besten auf ihre Kosten kommen. Sie ließen wohl noch eine kleine Restgruppe auf der Seite der Höfe zurück, verſuchten für alle Fälle, es nicht ganz mit den Führem des alten Staates zu verderben, aber ſie warfen ihr weſentliches Gewicht auf die Seite des 19. Jahrhunderts und ſeiner bürgerlichen Auflöſung. Das heißt: Sie traten für die "Menschenrechte" ein. Sie kämpften für einen Zustand der Geſellschaft, in dem Mensch gleichberechtigt neben Mensch stand, in dem die Unterschiede entweder ausgelöscht oder in ihrer Wirkung nicht beachtet werden ſollten. Im menschlichen Zuſammenleben ſollte die letzte, entscheidende Einheit immer "der Mensch", losgelöst von allen Bindungen an menschliche Teilgruppen, ſein. "Der Mensch" ſollte dann gemeinſam mit den anderen "Menschen" aus der gleichen Freiheit ſich eine notwendige Ordnung, einen demokratischen "Staat" ernchten, den er jederzeit ſelbst in der Hand behielt und nur auf die nötigsten Aufgaben der Verkehrsregelung zu beschränken verſuchte. Man bemühte ſich um die vemünftigtste und glatteste Art, dieſe Ordnung in Gang zu halten, und entwickelte schließlich den parlamentanschen Staat, in dem die nach Meinungen und Intereſſen ſich frei zu Parteien zuſammenschließenden "Menschen" einen Apparat neutraler Bürokratie für ihre notwendigen Ordnungsbedürfniſſe einſetzten. Andere "Menschenrechtler" ſahen rechtzeitig, daß in dieſer Ordnung die Parteien zu leicht nicht "den Menschen", ſondem nur den wenigen Inhabem des "Kapitals" dienten. Sie ſahen, daß bei dieſer Ordnung im wirtschaftlichen Leben die Gleichheit von Mensch zu Mensch noch lange nicht durchgeführt war, wenn auch die politische "Demokratie" bestand. Sie wollten alſo die Grundſätze der Menschenrechte auch auf die Wirtschaft ausdehnen, wenn nötig während einer Übergangszeit mit blutiger Gewalt, um dann nachher erst die echte und nun wirklich gleiche und freie Demokratie ernchten zu können, die dann wahrscheinlich nicht mit dem Parlamentansmus alter Art, ſondem mit einem Rätesystem dem Einzelnen Einfluß auf den Ordnungsapparat ſichem ſollte. Dieſe verschiedenen Ordnungspläne bezeichnen nur Unterschiede der Einſicht in die wirkliche Lage, Unterschiede der taktischen Methode, Unterschiede des Mutes zum Radikalismus, Unterschiede des logischen Kraft des politisch planenden Denkens. Aber ſie stellen nicht Unterschiede des Ziels und der grundlegenden Weltſicht dar. Sie kämpfen bei aller Verschiedenheit der Schattierung stets für das eine letzte Endziel: Die Verwirklichung der Ideen von 1789, den Aufbau der menschlichen Geſellschaft auf den Grundſätzen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Bei allen Flügeln der "Menschenrechtler", bei den verschiedensten Gruppen von Liberalen und Marxisten, ſind Juden zu finden. Sie stehen ein für das Ideal des Lebens, das hinter all den taktischen Unterschieden gemeinſam ist. Das Ideal der Menschenrechte bedingt zunächst die Aufhebung oder Vermischung der nationalen und völkischen Unterschiede, die ein entscheidender Grund für die Ungleichheit zwischen den Menschen ſind. Auch hier wieder gibt es Unterschiede der Taktik: einige erstreben "Aſſimilation" an eine herrschende Volksgruppe, damit endlich der innere Streit aufhöre. So denkt Frankreich ſeit 1789 und ſeit Napoleon. So denken die europäischen Nachknegsstaaten, die ſich ihr politisches Denken von Frankreich ausgeliehen haben. Andere wollen durch die Taktik des "Minderheitenschutzes" die völkischen Unterschiede allmählich verwischen. So denkt Sowjetrußland, deſſen vielgerühmte Nationalitätenpolitik keineswegs aus einer Achtung vor völkischer Eigenart entspnngt. Es will durch ſeine Duldung der verschiedenen Sprachen gerade dem Nationalitätengegenſatz ſeine Schärfe nehmen, die Völker allmählich einschlafen laſſen und ſie inzwischen in ihrer eigenen Sprache an die übervölkische und gegenvölkische Idee des allgemein-menschlichen Kommunismus gewöhnen, bis ſie dann schließlich ſelbst die praktische Bedeutungsloſigkeit und die geschichtliche Sinnloſigkeit ihres völkischen Eigenlebens einſehen und in die "allgemeine" Sprache der kommunistischen Lehre eingehen, ob dieſe nun Ruſſisch oder Esperanto ist. - 131 -