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by virtue of his ethnic aptitude, but rather—as it must be according to the materialistic conception of history—his ethnic aptitude and his creed are only the consequence of his social position. Marx thus adopts here the assertion of all Judaism, that it was only forced into its role of exploiters by external pressure. He does see the Jew of his time as the bearer of the spirit of money and profiteering and calls the Jews by unambiguous terms, but he does not want to eliminate the Jews, who are after all innocent as Jews, for this reason, but to emancipate them, albeit emancipate them from their own "Jewish," i.e., for him only capitalist, characteristics. In the classless society, there should be no more Jews and above all no opponents of Jews, but only unprejudiced "human beings." Here again lies the assertion of liberalism, that one wants to emancipate the Jews "as human beings," but not "as a nation." Precisely "as a human being," the Jew asserts himself "as a nation" after all. What did not want to become "human," but wanted to remain German, Marx persecuted with grim hatred. He knew no values beyond the intellectual and the economic. Prussia, which most resisted the 19th century and its bourgeois society, thus not completely surrendering to the necessary precursor of the classless society, capitalism, and thus gave the lie to the Marxian system of "laws" through its soldierly concept of the state, receives from Marx the grade: "World history has never produced anything lousier." For Marx, Junker Bismarck is "a mediocre scoundrel!" (Sombart, p. 69.) This invective against Prussia shows, down to the very language, the genuine Judaism in Marx. His style of insult resembles the squawking of the rabbis. It is "genuine Jewish chutzpah." "It is truly horrifying what a thoroughly corroded soul dwelled in Marx." And this man created the doctrine for which a seduced German working class marched! As an overall phenomenon, Marx is not dissimilar to Rathenau, and it is no coincidence that Schay gives his series of political Jewish biographies the name "From Marx to Rathenau." In both, there is complete internal disintegration. Both live from the intellect. Both want to shape the world from an economic abstraction, Rathenau from the "international private syndicate," Marx from the "classless society." Both deny the reality of ethnic-political life. Both strive for a messianic kingdom of "man," a "kingdom of the soul." Both claim not to want to be Jews and serve Jewish interests and embody Jewish nature. Both attack German values. Democrat and socialist, capitalist and proletarian leader resemble each other in their Jewishness, in their foreign attack on Germany.
Besides Marx, other patriarchs of Marxism are less important. Most of them were already active in Marxist parties and did not throw their weight primarily into the development of the doctrine. But in any case, the further decisive contributions to the doctrine have always been made by Jews. The founder of the German social democratic organization was Ferdinand Lassalle, born in Breslau as the son of the Jewish merchant Heimann Lassal. His eccentricity was already evident in his youth, when he was expelled from school for forging his father's signature on a school report. As a 15-year-old, he dreamed of, "at the head of the Jews, with weapons in hand, making them independent." The consciousness of belonging to a people of serfs was for him the essential driving force of revolutionary activity. He drifted through the world between agitation and love affairs and died in a duel over a woman. He saw German reality more sharply than Marx and
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kraft seiner völkischen Eignung, sondem – so muß es nach der matenalistischen Geschichtsauffassung sein – seine völkische Eignung und seine Glaubenslehre ist erst die Folge seiner gesellschaftlichen Lage. Marx übemimmt also hier die Behauptung des gesamten Judentums, daß es erst durch Druck von außen in seine Rolle der Ausbeuter hineingedrängt worden sei. Wohl sieht er den Juden seiner Zeit als den Träger des Geistes von Geld und Schacher und benennt die Juden mit unzweideutigen Ausdrücken, aber er will die als Juden ja unschuldigen Juden nicht deshalb ausschalten, sondem emanzipieren, allerdings emanzipieren von ihren eigenen „jüdischen“, d.h. für ihn nur kapitalistischen Eigenschaften. In der klassenlosen Gesellschaft soll es keine Juden mehr geben und vor allem auch keine Judengegner, sondem nur noch vorurteilsfreie „Menschen“. Hier liegt wieder die Behauptung des Liberalismus vor, daß man die Juden „als Menschen“, aber nicht „als Nation“ emanzipieren wolle. Gerade „als Mensch“ behauptet sich der Jude eben doch „als Nation“. Was nicht „Mensch“ werden, sondem Deutscher bleiben wollte, verfolgte Marx mit ingnmmigem Haß. Er kannte keine Werte jenseits des Intellektuellen und des Ökonomischen. Preußen, das noch am ehesten dem 19. Jahrhundert und seiner bürgerlichen Gesellschaft widerstand, damit der notwendigen Vorstufe zur klassenlosen Gesellschaft, dem Kapitalismus, sich nicht ganz auslieferte und so das Marxsche System von „Gesetzen“ durch seine soldatische Staatsidee Lügen strafte, erhält von Marx die Note: „Etwas Lausigeres hat die Weltgeschichte nie produziert.“ Für Marx ist Junker Bismarck „eine mittelmäßige Kanaille!“ (Sombart, S. 69.) Dieses Geschimpfe gegen Preußen zeigt bis in die Sprache hinein das echte Judentum bei Marx. Sein Schimpfstil gleicht dem Gekeife der Rabbiner. Er ist „echt jüdische Chutzpe“. „Es ist wahrhaft grauenhaft, welche durch und durch zerfressene Seele in Marx gehaust hat.“ Und dieser Mann schuf die Lehre, für die eine verführte deutsche Arbeiterschaft marschierte! Als Gesamterscheinung ist Marx Rathenau nicht unähnlich, und Schay gibt nicht zufällig seine Reihe politischer Judenbiographien den Namen „von Marx bis Rathenau“. Bei beiden besteht der vollkommene innere Zerfall. Beide leben vom Intellekt her. Beide wollen die Welt von einer wirtschaftlichen Abstraktion her gestalten, Rathenau vom „intemationalen Pnvatsyndikat“, Marx von der „klassenlosen Gesellschaft“. Beide leugnen die Wirklichkeit völkisch-politischen Lebens. Beide erstreben ein messianisches Reich des „Menschen“, ein „Reich der Seele“. Beide behaupten, keine Juden sein zu wollen und dienen jüdischen Interessen und verkörpem jüdisches Wesen. Beide greifen deutsche Werte an. Demokrat und Sozialist, Kapitalist und Proletanerführer gleichen sich in ihrem Judentum, in ihrem fremdländischen Angnff auf Deutschland. Neben Marx sind andere Erzväter des Marxismus weniger wichtig. Die meisten von ihnen haben dann schon praktisch in marxistischen Parteien gewirkt und ihr Gewicht nicht vor allem auf die Ausbildung der Lehre geworfen. Aber jedenfalls sind die weiteren entscheidenden Beiträge zur Lehre stets wieder von Juden geleistet worden. Der Begründer der deutschen sozialdemokratischen Organisation war Ferdinand Lassalle, geboren in Breslau als Sohn des jüdischen Kaufmanns Heimmann Lassal. Seine Überspanntheit zeigte sich schon in der Jugend, wo er von der Schule verwiesen wurde, weil er die Unterschnft seines Vaters auf einem Schulzeugnis fälschte. Als 15jähnger träumte er davon, „an der Spitze der Juden, mit den Waffen in der Hand, sie selbständig zu machen“. Das Bewußtsein, einem Knechtsvolk anzugehören, war für ihn die wesentliche Tnebkraft der revolutionären Aktivität. Er tneb sich zwischen Agitation und Liebesabenteuem durch die Welt und fiel im Duell um eine Frau. Er sah schärfer als Marx die deutsche Wirklichkeit und - 123 -