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economic theory, the doctrine of "surplus value," according to which the worker's labor power beyond the measure necessary for his proper sustenance is pocketed by the capitalist. The wage, therefore, amounts to just enough for the worker to live and maintain his labor power. The further portion of the wage is retained predatorily and used for the enrichment of the capitalist minority. The theory of surplus value has been sharply criticized by economics itself; above all, the difference between productive capital and unemployed capital, which Marx ignored, has been pointed out. But what must be disputed above all is that wage theft is the "law" of an economic order and not rather the fault of the people leading it. The wage theft was largely a fact, but it was an offense and not a law naturally resulting from the relations of production. Those affected by it are by no means formed into a bearer of history by the fact of their suffering and by the enlightenment about the reasons for their misery; they are at most incited to an unhistorical revolt or, and this is the actual meaning of Marxism, they rise up against the supposed cause of their misery in the service, for the benefit, and under the leadership of a small group of "discerning" leaders, of a dictatorship of the intellectuals, which then falls to the Jews.
In the economic and sociological system of Marxism, one always works with the abstraction of the human being determined by economic interests, who in reality does not exist at all. The industrial workers of the nations, too, were never determined by their "economic interests" precisely despite their economic power, but rather they resisted being cast out of the ethnic community through the structuring according to the values of bourgeois society with all desperation; they wanted to remain fellow countrymen. With ethnic groups that live much more densely in the tradition of ethnic custom than the urban industrial workers, e.g., with the peasants, the Marxist theory can do nothing. It can only hope for their extermination. The reconstruction of society from economically and hedonistically oriented people who are equal to one another, that is the goal of Marxism; only through a realization of this goal does Marxism claim to be able to finally heal the exploitation that persists in every other order. Marxism thus adopts the liberal doctrine of "man as such" and debases it even further. It is even more abstract, even more material, - even more Jewish than liberalism.
The eventual blurring of all ethnic differences, the deposition of state sovereignty, the civil, unheroic ideal of life in the final goal of Marxism serve Jewish interests. The class struggle demanded from this final goal, with its decomposition of ethnic striking power, with its supreme valuation of economic conditions as an intermediate stage on the way to paradise, also serves Jewish interests. Where man is measured with a Marxist yardstick, the Jew can always be sure of a good grade. Above all, he brings with him the bright brain for the insight "of things to come," thus recommending himself as a leader.
Marx himself commented on the Jewish question. He agrees with Bauer, against whom he wrote his piece, that one can only make a "religious antithesis" impossible by "abolishing religion" ("On the Jewish Question," Rowohlt 1919, p. 9). But he wants to abolish this antithesis not only in state law, but also in social reality, because religion is not the cause, "but only a phenomenon of human limitation." The "religious entanglement," as he likes to call the special position of the Jews, follows from the social structure in which the role of the most important capitalist is assigned to the Jew. He does not play this role
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nationalökonomischen Theone, der Lehre vom „Mehrwert“, nach der die Arbeitskraft des Arbeiters über das zu seinem sinngemäßen Unterhalt nötige Maß vom Kapitalisten in seine eigene Tasche gesteckt wird. Der Lohn beträgt also gerade nur so viel, daß der Arbeiter leben und seine Arbeitskraft erhalten kann. Der weitere Lohnanteil wird räubensch einbehalten und zur Bereicherung der kapitalistischen Minderheit benutzt. Die Mehrwertstheone ist von der Nationalökonomie selbst scharf kntisiert worden, man hat vor allem auf den von Marx nicht beachteten Unterschied von Produktionskapital und arbeitslosem Kapital hingewiesen. Bestntten werden muß aber vor allen Dingen, daß der Lohnraub das „Gesetz“ einer Wirtschaftsordnung und nicht vielmehr der Fehler der sie führenden Menschen ist. Der Lohnraub traf als Tatsache weithin zu, er war aber ein Vergehen und nicht ein natürlich ans den Produktionsverhältnissen folgendes Gesetz. Die von ihm Betroffenen werden durch die Tatsache ihres Leidens und durch die Aufklärung über die Gründe ihrer Not noch lange nicht zu einem Träger der Geschichte formiert, sie werden höchstens zu einer ungeschichtlichen Revolte angestachelt oder aber, und das ist der eigentliche Sinn des Marxismus, sie erheben sich gegen den vermeintlichen Grund ihres Elends im Dienst, zu Nutzen und unter Leitung von einer kleinen Gruppe „einsichtiger“ Führer, von einer Diktatur der Intellektuellen, die dann den Juden zufällt. In dem nationalökonomischen und soziologischen System des Marxismus wird stets mit der Abstraktion des von wirtschaftlichen Interessen bestimmten Menschen gearbeitet, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Auch die Industnearbeiter der Völker wurden nie von ihren „wirtschaftlichen Interessen“ gerade trotz ihrer wirtschaftlichen Macht, bestimmt, sondem sie widerstrebten dem Ausgestoßensein aus der völkischen Gemeinschaft durch die Gliederung nach den Werten der bürgerlichen Gesellschaft mit aller Verzweiflung, sie wollten gerade Volksgenossen bleiben. Mit Volksgruppen, die noch viel dichter in der Überlieferung der völkischen Sitte leben als die städtischen Industnearbeiter, z. B. mit den Bauem, kann die marxistische Theone nichts anfangen. Sie kann nur auf ihre Ausrottung hoffen. Der Neuaufbau der Gesellschaft aus den untereinander gleichen Wirtschafts- und Genußmenschen, das ist das Ziel des Marxismus; nur durch eine Verwirklichung dieses Zieles behauptet der Marxismus, die in jeder anderen Ordnung fortdauemde Ausbeutung endlich heilen zu können. Der Marxismus übemimmt also die liberale Lehre vom „Menschen an sich“ und verflacht sie noch weiter. Er ist noch abstrakter, noch mateneller, - noch jüdischer als der Liberalismus. Die schließliche Verwischung aller völkischen Unterschiede, die Absetzung der staatlichen Hoheit, das zivile, unheldische Lebensideal im Endziel des Marxismus dienen den jüdischen Interessen. Der von diesem Endziel aus geforderte Klassenkampf mit seiner Zersetzung der völkischen Schlagkraft, mit seiner Höchstbewertung der wirtschaftlichen Verhältnisse als Zwischenstadium auf dem Weg zum Paradies dient auch jüdischen Interessen. Wo der Mensch mit marxistischem Maßstab gemessen wird, da kann der Jude allemal einer guten Note sicher sein. Vor allem bnngt er ja das helle Gehim für die Einsicht "von kommenden Dingen" mit, empfiehlt sich also als Führer. Marx hat sich selbst zur Judenfrage geäußert. Er stimmt Bauer, gegen den er seine Schnft geschneben hat, zu, daß man einen "religiösen Gegensatz" nur unmöglich machen könne, indem man "die Religion aufhebt" ("Zur Judenfrage", bei Rowohlt 1919, S. 9). Er will aber diesen Gegensatz nicht nur im staatlichen Recht, sondem auch in der gesellschaftlichen Wirklichkeit aufheben, denn die Religion ist nicht die Ursache, "sondem nur noch ein Phänomen der menschlichen Beschränktheit". Die "religiöse Befangenheit", wie er die Sonderstellung der Juden zu nennen beliebt, folgt aus der gesellschaftlichen Gliederung, in der dem Juden die Rolle des wichtigsten Kapitalisten zugeteilt ist. Er trägt diese Rolle nicht - 122 -