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as they are alien and hostile to the nature of the German people. The values of the 19th century, which triumphed in Europe in 1919, are the mortal enemy of the German people. But Jewry stood and necessarily stands on their side. The political influence of Jewry is thus necessarily used against the interests of the German people.
Thirdly, it must be said that even if this historical conflict of interest between the German people and Jewry did not exist, so even if Jewry were not the natural ally of liberalism, the characteristics of Jewry shown by racial science would still make its influence in German politics harmful to the people. The German people already has enough to do with its own internal imbalance and cannot burden itself further with the influences of a group of people that, through racial disposition and historical formation, carries within itself a highest degree of ambivalence, readiness for self-abandonment, and ignoble capriciousness. Thus, even a "national-German"-minded Jew in German politics is impossible.
Fourthly, it must always be remembered that Jewry strives for political influence in every form of state and society, that its power is therefore by no means exhaustively represented by its position in the former parties. A change in the state order eliminates Jewish influence only if it is borne by a substantive völkisch faith. Before the party-state of the 19th century, the Jews sought to gain political influence as servants of the princes. The cleverest Jews seek connection to authoritarian movements in good time before the foreseen collapse of the party-state. In 1932 in Germany, they last placed their hopes on "authoritarian" governments, if only they were spared from National Socialism. In an emergency, they are quite willing to become fascist, as long as their interests are not touched. They hope to be able to assert themselves in authoritarian states in the bureaucracy and in the party that supports the state, or to regain political influence from their position in the economy. Their solidarity survives every change of regime and can only be definitively thrown out from the sphere of political leadership by a truly vigilant people.
Despite this adaptability to changing state orders, the Jews, in their first great attempt to gain political influence in Germany, were inextricably linked to the rise of bourgeois society. Their political activity can therefore best be described first within the "bourgeois" and Marxist parties of the bourgeois class society, which was overthrown as a power in German life in 1933.
The Bourgeois Parties
The Princely Courts
For the first time in German history, the Jews gained political influence in the period that paved the way for bourgeois class society by definitively dissolving the corporative ties that had long been languishing. Princely absolutism destroyed the many close ties of the national comrades and established its sovereignty over a uniform number of "subjects," thereby creating the predecessors of the "citizens" of the 19th century. As soon as spatial presence in a territory brings an individual into the political sphere without asking about his origin, the way is free for the political emancipation of the Jews, who are then also just "subjects" like all other citizens of the princely territorial state. 108
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wie sie dem deutschen Volke wesensfremd und feindlich sind. Die Werte des 19. Jahrhunderts, die 1919 in Europa siegten, sind der Todfeind des deutschen Volkes. Das Judentum aber stand und steht notwendig auf ihrer Seite. Der politische Einfluß des Judentums wird also notwendig gegen die Interessen des deutschen Volkes eingesetzt. Dnttens muß gesagt werden, daß, auch wenn dieser geschichtliche Interessengegensatz zwischen dem deutschen Volk und dem Judentum nicht bestünde, also auch wenn das Judentum nicht der natürliche Bundesgenosse des Liberalismus wäre, daß dann doch immer noch die von der Rassenkunde gezeigten Eigenschaften des Judentums seinen Einfluß in der deutschen Politik volksschädlich machen. Das deutsche Volk hat schon gerade mit seiner eigenen inneren Unausgeglichenheit genug zu tun und kann sich nicht mit Einflüssen einer Menschengruppe noch mehr belasten, die durch rassische Anlage und geschichtliche Formung ein Höchstmaß von Zwiespältigkeit, Bereitschaft zur Selbstaufgabe, unvomehmer Launigkeit in sich trägt. So ist auch ein „nationaldeutsch“ gesinnter Jude in der deutschen Politik unmöglich. Viertens ist stets in Ennnerung zu behalten, daß das Judentum in jeder Staats- und Gesellschaftsform nach politischem Einfluß strebt, daß seine Macht also mit ihrer Stellung in den früheren Parteien noch keineswegs erschöpfend dargestellt ist. Ein Wandel der staatlichen Ordnung beseitigt nur dann den jüdischen Einfluß, wenn er von einem inhaltlichen völkischen Glauben getragen wird. Vor dem Parteienstaat des 19. Jahrhunderts suchten die Juden als Diener der Fürsten politischen Einfluß zu gewinnen. Die klügsten Juden suchen rechtzeitig vor dem vorausgesehenen Zusammenbruch des Parteienstaates Anschluß an autontäre Bewegungen. Sie setzten 1932 in Deutschland ihre Hoffnungen zuletzt auf „autontäre“ Regierungen, wenn sie nur vor dem Nationalsozialismus verschont blieben. Sie sind im Notfall gem bereit, faschistisch zu werden, solange nur ihre Interessen nicht angetastet werden. Sie hoffen, sich in autontären Staaten in der Bürokratie und in der staatstragenden Partei durchsetzen zu können oder von ihrer Stellung in der Wirtschaft aus wieder politischen Einfluß zu gewinnen. Ihre Solidantät überlebt jeden Regimewechsel und kann nur von einem wirklich wachen Volk aus dem Bereich der politischen Leitung endgültig hinausgeworfen werden. Trotz dieser Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde staatliche Ordnungen waren die Juden in ihrem ersten großen Anlauf zur Gewinnung politischen Einflusses in Deutschland unlösbar mit dem Aufstieg der bürgerlichen Gesellschaft verbunden. Ihr politisches Wirken kann daher am besten zunächst innerhalb der „bürgerlichen“ und der marxistischen Parteien der bürgerlichen Klassengesellschaft dargestellt werden, die 1933 als Macht des deutschen Lebens gestürzt worden ist. Die bürgerlichen Parteien Die Fürstenhöfe Zum ersten Male in der deutschen Geschichte erlangten die Juden politischen Einfluß in der Zeit, die den Weg zur bürgerlichen Klassengesellschaft ebnete, indem sie endgültig die schon seit langem dahinsiechenden ständischen Bindungen auflöste. Der fürstliche Absolutismus zerstörte die vielen nahen Bindungen der Volksgenossen und nchtete seine Hoheit auf über einer gleichmäßigen Zahl von „Untertanen“, schuf damit die Vorläufer der „Staatsbürger“ des 19. Jahrhunderts. Sobald die räumliche Anwesenheit in einem Terntonum einen einzelnen Menschen in den politischen Bereich hineinbezieht ohne nach seiner Herkunft zu fragen, ist der Weg frei zur politischen Emanzipation der Juden, die dann ja auch nur „Untertanen“ sind wie alle anderen Bürger des fürstlichen Gebietsstaates. - 108 -